Vier Kinder und zwei Erwachsene sterben bei Badeunfällen
In mehreren Bundesländern hat es am Pfingstwochenende bei sommerlichem Badewetter tragische Badeunfälle gegeben. Die DLRG warnt vor kühlen Wassertemperaturen.
Sobald es heiß wird, lockt der Sprung ins kühle Wasser. Gerade an „Hitzetagen“ passieren die meisten Badeunfälle. Viele davon lassen sich aber verhindern. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
In mehreren Bundesländern hat es am Pfingstwochenende bei sommerlichem Badewetter tragische Badeunfälle gegeben. Die DLRG warnt vor kühlen Wassertemperaturen.
Die Zahl der Badeunfälle steigt. Die DLRG kommt kaum hinterher und schickt nun ferngesteuerte Delphine ins Wasser.
Die Schwestern sollen unbeaufsichtigt im flachen Wasser gebadet haben, als sie untergingen. Die achtjährige Schwester war bereits an den Folgen des Unfalls gestorben – nun ist auch die Sechsjährige tot.
Ein Mädchen spielt mit anderen Kindern im Schwimmbecken im Bad Hersfelder Freibad, plötzlich ist es für mehrere Sekunden unter Wasser. Umstehende ziehen das Kind raus und leisten Erste Hilfe. Es muss in eine Klinik gebracht werden.
Die heißen Tage sorgen in vollen Freibädern auch für Gefahren. Der Jurist Carsten Sonnenberg spricht im Interview über Verantwortung der Schwimmmeister und die Aufsichtspflicht der Eltern.
Das sommerliche Wetter hat viele Menschen am Wochenende zum Baden motiviert. Dabei sind insgesamt vier Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder.
Tragischer Badeunfall am Waldsee in Langen: Ein junger Mann wird vermisst – und später unter Wasser gefunden. Trotz Reanimation stirbt er. Die Polizei formuliert eine Warnung.
Der Mann hatte aus ungeklärten Gründen Probleme, sich über Wasser zu halten. Eine Reanimation blieb erfolglos. Nach einem zweiten Mann, der mit Freunden unterwegs war, wird noch gesucht.
Eine deutsche Touristin ist am Strand von Palma auf Mallorca ertrunken. Die 83 Jahre alte Urlauberin konnte nicht mehr wiederbelebt werden. Eine Obduktion soll klären, wie es zu dem Badeunfall kam.
Die aus „Emergency Room“ bekannte Schauspielerin Mary Mara ist nach ersten Ermittlungen bei einem Badeunfall ums Leben gekommen. Am Sonntagmorgen hat man sie im Sankt-Lorenz-Strom tot aufgefunden.
Innerhalb von wenigen Tagen sind in Hessen mehrere Menschen beim Schwimmen in Seen und Flüssen ums Leben gekommen. DLRG, Feuerwehr und Polizei versuchen alles, um jeden Ertrunkenen zu retten - oder zumindest zu finden.
Er verletzte einen 15-Jährigen lebensgefährlich, um den Tod seines Bruders zu rächen: Das Landgericht Hamburg verurteilte deshalb einen Teenager wegen versuchten Mordes und vorsätzlicher Körperverletzung zu sieben Jahren Haft.
Zu den Badeunfällen kam es an der Küste im Großraum von Montpellier. Der Süden Frankreichs wurde zuvor schon von Hochwassern und Unwettern getroffen.
Vor einer knapp Woche ist ein Junge im Rodgauer Badesee ums Leben gekommen und das Strandbad daraufhin für einige Tage geschlossen worden. Die Wiedereröffnung verzögert sich – aber nicht wegen des Unfalls.
In Bad Homburg ist eine Motorradfahrerin gegen einen Gartenzaun geprallt und hat sich dabei leicht verletzt. Auf der A66 hat eine Frau ein Kind zur Welt gebracht, der Notarzt landete im Hubschrauber auf der Autobahn.
Seit Mittwoch galten zwei Mädchen nach einem Badeunfall im Rhein als vermisst. Nach dem Fund zweier Leichen im Rhein-Mündungsarm Waal steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um die Vermissten aus Duisburg handelt.
Wer im Rhein schwimmen geht, begibt sich in große Gefahr – denn die Strömung ist tückisch. Vergangene Woche kam es zu einem tragischen Badeunfall in Duisburg. Nun wurden zwei Leichen entdeckt.
Ein Ehepaar ist beim Schwimmen im Rhein bei Biebesheim abgetrieben und in die Flussmitte gezogen worden. Ein Jet-Ski-Fahrer konnte den Ehemann retten, die Ehefrau wird vermisst.
Der leblose Körper eines Mannes ist im Werratalsee in Nordhessen gefunden worden. Drei Angler versuchten vergeblich, ihn zu retten. Die Polizei geht von einem Badeunfall aus, ermittelt aber noch.
Am Mönchwaldsee bei Kelsterbach ist am Sonntagnachmittag ein Mann bei einem Unfall im Wasser ums Leben gekommen. An dem See ist Baden allgemein verboten.
Die Corona-Pandemie trifft auch hessische Schwimmbäder. Die Gefahr ist groß, dass viele Bäder geschlossen bleiben müssen. Das hätte fatale Folgen, denn die Einrichtungen erfüllen gleich mehrere wichtige Aufgaben.
Wie lernt man schwimmen? Warum passieren so viele Badeunfälle? Und warum können Schulen nicht retten, was im Elternhaus nicht wichtig ist? Sportwissenschaftlerin Dr. Lilli Ahrendt erklärt im Interview, wo die großen Gefahren liegen.
Ein 23 Jahre alter Mann ist beim Schwimmen im Rhein bei Worms ums Leben gekommen. Auch die Insassen eines Sportboots, die ihn aus dem Wasser zogen, konnten den Mann nicht retten.
Mehr Badegäste, weniger Schwimmkenntnisse: Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft befürchtet, dass es in diesem Sommer die Zahl der Badeunfälle steigen wird. An unbewachten Binnengewässern kann das tödlich enden.
Immer noch bergen Flüsse, Seen und Kanäle die größte Gefahr. Kinder und Flüchtlinge gelten als Risikogruppen. Insgesamt ist die Zahl der Badetoten im vergangenen Jahr jedoch gesunken.
Die Polizei hat beide Wasserleichen aus der Fulda nahe Niestetal und aus einem See im südhessischen Bensheim identifiziert. In beiden Fällen liegen bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.
Ein weiteres Badeunfall-Opfer ist zu beklagen. Ein Mann ertrank in einem See in Bensheim in Südhessen. Sein Name ist der Polizei bisher nicht bekannt.
Ein 13 Jahre alter Junge hat sich in Bayern mit einem um den Arm geschlungenen Seil auf einen See geschwungen. Als er loslassen wollte, löste sich das Seil nicht – der Unterarm wurde abgerissen. Danach ging es fast unglaublich weiter.
Sie müssen jede Übung so ernst nehmen wie einen Einsatz. Denn zu einem Unfall kann es auch im Training kommen. Ein Besuch bei einer Rettungstauchereinheit.
Die nach einem Badeunfall vermisste Schweizer Fußball-Nationalspielerin Florijana Ismaili ist tot. Die Leiche der 24-Jährigen wird im Comer See mit einem Spezialgerät in mehr als 200 Meter Tiefe gefunden.
Die Zahl der Badetoten in Deutschland ist 2018 auf 504 gestiegen – das sind fast 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Der lange Sommer ist nur ein möglicher Grund für den Anstieg.
Als Kuratorin war Maria Magdalena Ludewig für die Gestaltung des Festivals Wiesbaden Biennale verantwortlich. Nun ist die Sechsunddreißigjährige im Urlaub tödlich verunglückt.
Sechs von zehn Kindern können sich nicht sicher über Wasser halten. Fachleute kritisieren, dass Bäder geschlossen werden und es nicht genug Schwimmunterricht an Schulen gibt.
Die Kleinen baden im Wasser. Die Eltern hängen an ihren Smartphones. In den letzten Jahren riskieren immer mehr Erwachsene das Leben ihrer Kinder – weil sie auf dem Handy nichts verpassen wollen.
Die Schattenseite des heißen Sommerwetters: Binnen 24 Stunden kommen drei Menschen in Hessen bei Badeunfällen ums Leben.
Beim Baden im Rhein gerieten die Kinder in einen Strudel und gingen unter. Ein Großaufgebot der Polizei suchte vergebens. Am Tag darauf wurden die Mädchen tot geborgen.