Vom Wert der Kunst
Die Arte-Dokumentation „Rembrandts Zeitalter“ unternimmt einen stimmungsvollen Ausflug in den Kunsthandel damals und heute. Viel Zeit für Hintergründiges hat sie nicht. Sehenswert bleibt sie dennoch.
Die Arte-Dokumentation „Rembrandts Zeitalter“ unternimmt einen stimmungsvollen Ausflug in den Kunsthandel damals und heute. Viel Zeit für Hintergründiges hat sie nicht. Sehenswert bleibt sie dennoch.
Die Diskussion um Helikoptergeld zur Bekämpfung der Pandemie scheint modern. Tatsächlich wurde dieses Instrument schon vor 400 Jahren eingesetzt. Ein durchaus lehrreiches Kapitel.
Ein Rekordergebnis und eine gute Nachricht für die Öffentlichkeit: Mehr als die Hälfte der Meißener Porzellansammlung der Oppenheimers kommt nach seiner Auktion wieder ins Museum.
Zerbrechlich wie das Leben: Sotheby’s versteigert das Meißener Porzellan jüdischer Sammler, das ins „Führermuseum“ kommen sollte und erst kürzlich an die Erben der Vorkriegsbesitzer restituiert wurde.
Die Niederlande verdanken ihren Reichtum auch der Ausbeutung ihrer Kolonien. Erst jetzt geben führende Politiker zu: Es gibt eine Linie vom Sklavenhandel der Vergangenheit zum Rassismus der Gegenwart.
Die Sklaverei ist in den Niederlanden kein Tabuthema, aber intensiv damit auseinandergesetzt wurde sich bis jetzt nicht damit. Das Rijksmuseum erzählt die Geschichte der Sklaverei in den Niederlanden nun in zehn Kapiteln.
Komplott im Kleinen Kriegsratzimmer: Das Rijksmuseum in Amsterdam hat Rembrandts „Nachtwache“ um Nachbildungen vor dreihundert Jahren abgetrennter Teile ergänzt. Eigentlich zeigt das Werk eine Aufbruchssituation.
Unklare Zeitumstände, umso klarere Meisterwerke: Fünf Berliner Museen arbeiten zusammen, um eine Epoche auszustellen, die es gar nicht gibt – die Spätgotik.
An den Schulen wurde seit Beginn der Pandemie vieles bewegt und erreicht. Dabei waren die Ausgangsvoraussetzungen in Deutschland alles andere als gut. Ein Gastbeitrag.
Die Alten Meister sind unter uns: Jetzt kommt der auf achtzig Millionen Dollar geschätzte Botticelli zum Aufruf. Ein Blick auf die Preise des Markts.
An den Gedichten Zbigniew Herberts ist keiner vorbeigekommen. Keiner, der den Schiffbruch der hehren humanistischen Ideen und die Reaktion der vergessenen Massen auf sie erlebt hatte. Ein Gastbeitrag.
Digitale Sichtbarkeit: Museen müssen jetzt aus der Online-Erfahrung lernen, doch die digitale Verdopplung ist komplex und langwierig. Der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen gibt Hinweise.
Cyberkriminalität trifft auch Kunsthändler. Die aktuellen Isolationsmaßnahmen könnten das Risiko für den Kunsthandel erhöhen. In Großbritannien gelten nun schärfere Gesetze.
Das Künstler-Dreigestirn der Vormoderne: Die Hamburger Kunsthalle zeigt, wie sich Goya, Fragonard und Tiepolo im achtzehnten Jahrhunderten ungekannte Freiheiten ermalten - und einen hohen Preis dafür zahlten.
Drei Jahre lang hat der niederländische Zeichner Typex an seiner großartigen fiktionaliisierten Biographie „Rembrandt“ gearbeitet. Jetzt erzählte er im Kölner Wallraf-Richartz-Museum eine Stunde lang davon. Und einen Kindercomic über Rembrandt gibt es dort auch.
Amsterdam ächzt unter den vielen Gästen. Die lassen sich auch von Regeln und Steuern nicht abschrecken – im Gegenteil.
Kaum einer hat heutigen Künstlern noch so viel zu sagen wie Rembrandt: Eine Ausstellung im Residenzschloss von Dresden zeigt die verblüffenden Gründe.
Maler ohne Grenzen: Der Prado in Madrid zeigt mit Velázquez, Rembrandt und Vermeer drei Barockvisionäre, die Europa durch ihre Kunst einten. Ohne sich zu kennen, waren sie einander nahe.
Wissenschaftler aus Pittsburgh haben Rembrandt 350 Jahre nach seinem Tod anhand seiner Selbstporträts stimmlich wieder zum Leben erweckt. Ein Hoch auf den unangekränkelten amerikanischen Realismus und Pragmatismus.
Zum 350. Todestag Rembrandts zeigt das Rijksmuseum nicht nur die bislang größte Ausstellung seines Werkes – viele Zeichnungen sind zum ersten Mal überhaupt zu sehen. Die Besucher erwartet eine riesige Sammlung.
Was als Aufstand gegen Spanien begann und als Konflikt zweier Weltmächte endete: Das Amsterdamer Rijksmuseum erzählt die Geschichte des achtzigjährigen Freiheitskampfes der Niederlande.
„Die Nachtwache“ von Rembrandt ist eines der berühmtesten Gemälde der Welt. Jeden Tag drängen sich im Amsterdamer Rijksmuseum die Besucher davor. Nun wird das Bild restauriert. Das Publikum soll dabei nicht in die Röhre schauen.
Erstmals nach 44 Jahren wurde dem Meister des niederländischen Barocks wieder ein neu entdecktes Gemälde zugeschrieben - eine Bildbetrachtung.
Die Petersburger Hängung ist in Mode. Wie gut, dass Museen und Archive gerade online gehen und neue Möglichkeiten für die Bilderflut zu Hause eröffnen.
Hafenstädte erkennt man seit jeher an ihren kulturellen Einflüssen aus Übersee. Vielleicht kann man deshalb in Amsterdam so gut chinesisch und japanisch essen.
Nur die Reichen und Schönen konnten sich dieses Format leisten: Das Rijksmuseum in Amsterdam feiert die hohe Kunst des Ganzkörperporträts.
Die Großherzogliche Gemäldegalerie Oldenburg war eine stolze Bildersammlung. Der Idealkatalog ihrer Bestände bis zur Zerschlagung 1918 ist auch ein Stück Kunstmarktgeschichte.
Von glühenden Landschaften zu vibrierenden Flächen: Das Gemeentemuseum in Den Haag zeigt auch die Werke Mondrians vor den weltbekannten „Kompositionen“.
Politische Unklarheit, rechtliche Zwänge, Googles Großprojekte, Zufall und Zögern: So wird das kulturelle Gedächtnis im Netz verzerrt. Ein Gespräch mit Ellen Euler von der Deutschen Digitalen Bibliothek.
Präsident Trumps will seine Steuerreform ankündigen, das Bundeskabinett die Rentenerhöhung beschließen. Die EU-Kommission stellt Pläne für ein sozialeres Europa vor. Wirtschaftsministerin Zypries legt eine neue Konjunkturprognose vor.
Präsident Trumps will seine Steuerreform ankündigen, das Bundeskabinett die Rentenerhöhung beschließen. Die EU-Kommission stellt Pläne für ein sozialeres Europa vor. Wirtschaftsministerin Zypries legt neue Konjunkturprognose vor.
Vor 500 Jahren stürzten zwei Männer das abendländische Bildverständnis um: Martin Luther und Lucas Cranach der Ältere, der die neuen Bilder der Reformation schuf. Eine opulente Schau in Düsseldorf zeigt jetzt den ganzen Cranach.
Mag sonst überall Minimalismus herrschen, die neue Bettwäsche treibt es bunt: Florale Motive entführen in exotische Wunderwelten.
Der Maler Frans Post fand sein Lebensthema in den exotischen Landschaften und Tieren Brasiliens. Das Amsterdamer Rijksmuseum widmet ihm nun eine Ausstellung.
Bei Lempertz in Köln werden am 19. November Alte Meister und Kunst des 19. Jahrhunderts angeboten - darunter zahlreiche Stillleben und romantische Landschaften. Eine Vorschau
Eigentlich hat der Mann mit der Schirmmütze auf der Messe etwas zu erledigen. Dann trifft er einen alten Widersacher. Und bekommt eine Nachricht. Dritter Teil des F.A.Z.-Buchmesse-Krimis „Der alte Meister“.