Wo kein Nazi hängt
Die Beschlagnahme von Plakaten, mit denen „Die Partei“ in Bielefeld gegen Rechtsradikale vorging, war rechtswidrig: Für eine satiregeschulte Partei und deren Vorsitzenden ein so leicht wie verdientermaßen errungener Sieg.
Die Beschlagnahme von Plakaten, mit denen „Die Partei“ in Bielefeld gegen Rechtsradikale vorging, war rechtswidrig: Für eine satiregeschulte Partei und deren Vorsitzenden ein so leicht wie verdientermaßen errungener Sieg.
Nach sieben Jahren technischer Modernisierung und Restaurierung öffnet die Sempergalerie in Dresden wieder. Das Publikum erwartet eine Schule des Sehens, die Raum bietet, um Kunstgeschichte zu erfahren.
E-Mails verschicken um halb fünf morgens, keine Zeit mehr für Freunde und die Familie. Arbeit kann zur Droge werden – die Dosis macht das Gift.
Eine Kunstkritikerin demoliert auf einer Messe in Mexiko-Stadt mit einer Cola-Dose eine Skulptur. Ist das schon schöpferische Zerstörung? Oder eher ein Fall für die Haftpflicht? Eine Glosse.
Zwischen 1935 und 1938 fotografierte Roman Vishniac jüdische Armut in Ostmitteleuropa. Seine Bilder sind zu Dokumenten des Verschwindens geworden, sie waren aber so nicht gedacht: Über die Affekte des Gedenkens.
Zeitgenössische Kunst, Moderne und Alte Meister: Rückblick auf die Auktionen bei Karl & Faber in München.
Spitzenergebnis trotz Rückgänge: Die Masters Week mit alten Meistern bei Sotheby’s in New York.
Die ZDF-Serie „Die verlorene Tochter“ erzählt spannungsvoll von einer Heimkehr in den Selbstverlust. Starke Darsteller und ihre unaufgeregte Tonalität zeichnen diese außergewöhnliche ZDF-Serie aus.
Das Angebot der Auktionen mit Alten Meistern bei Sotheby’s in New York ist ausgesprochen reizvoll: Hier der Blick in die Kataloge.
Raffinierte Verhandlungen haben die fünf 1979 geraubten alten Meister für Gotha zurückgewonnen. Bei den anschließenden Untersuchungen ihrer Echtheit machte das Berliner Labor eine enttäuschende Entdeckung.
Gabriela Zerhau hat aus der Rettung des Berges durch die Dörfler von Altaussee keine Heldengeschichte gemacht: „Ein Dorf wehrt sich“ erzählt vom mühsamen Widerstand einer Gemeinde gegen die Vernichtungswut der Nazis.
Bei der Kunst des 19. Jahrhunderts wie auch der nachfolgenden Moderne dominierten die Porträts: Ergebnisse der Auktion mit Kunst bei Bassenge in Berlin.
Ergebnisse: Alte und neue Kunst im zweiten Halbjahr bei Van Ham in Köln.
Wird Künstliche Intelligenz einst ihre ganz eigene Kreativität entwickeln und damit die Kunstwelt revolutionieren? Ein Gespräch mit dem Mathematiker Marcus du Sautoy.
Peter Handke zitiert in seinem Vortrag vor allem eigene und fremde Werke. Dagegen bemüht sich Olga Tokarczuk um ein neues Ideal für die Literatur, das sich an der ältesten Erzählperspektive der Welt orientiert: der der Bibel.
Künstliche Intelligenz spinnt fort, was Ludwig van Beethoven nicht zu Ende gebracht hat. Beginnt ein neues Kapitel im Wettbewerb zwischen Mensch und Maschine?
War das nun der spektakulärste Kunstraub aller Zeiten? Warum sieht es in Filmen so schwierig aus, während dieser so einfach war? Und was wird aus den bestohlenen Sachsen? Gesammelte Antworten.
Anlässlich des 350.Todestages Rembrandt van Rijns feiern die Niederländer ihren großartigen Maler ein ganzes Jahr mit zahlreichen Events und Ausstellungen in den Niederlanden.
Drei Jahre lang hat der niederländische Zeichner Typex an seiner großartigen fiktionaliisierten Biographie „Rembrandt“ gearbeitet. Jetzt erzählte er im Kölner Wallraf-Richartz-Museum eine Stunde lang davon. Und einen Kindercomic über Rembrandt gibt es dort auch.
Das Lenbachhaus in München zeigt das Malerehepaar Marianne von Werefkin und Alexej von Jawlensky. Es stellt sich die alte Frage, ob große Kunst aus großem Leid folgt.
Vittoria Caldoni galt als Lieblingsmodell der Nazarener. Ihr Portrait von Franz Ittenbach wird bei der Auktion mit Alter und moderner Kunst bei Bassenge in Berlin aufgerufen.
Das Albertinum Dresden zeigt unbekanntere Seiten des Künstlers A.R. Penck. Gezeichnet wird das Bild eines jungen Mannes, der sein Können zurückhielt, um im Strom der Ideen zu treiben.
Um den jungen Countertenor Jakub Józef Orliński wird viel Marketingzirkus betrieben. Jetzt singt er in Zürich den Prinzen Cyrus in Händels „Belshazzar“. Den Zirkus braucht er gar nicht.
Das frisch renovierte Pariser Museum für moderne Kunst zeigt die bislang größte Retrospektive von Hans Hartung. Wie ausschlaggebend das Licht für den 1904 geborenen Maler gewesen ist, wird in dieser Ausstellung bewusst.
Kunst solle nicht wie andere Waren gehandelt werden, heißt es oft. Das Gegenteil ist richtig: Der Kunstmarkt ist die Urform der Marktwirtschaft. Deshalb darf ein Gemälde durchaus 450 Millionen Dollar kosten.
Ein stabiler Auktionsmarkt in allen Sparten bestimmt das erste Halbjahr in Frankreich. Ein Abdruck von Picassos Hand ist auch dabei.
Amsterdam ächzt unter den vielen Gästen. Die lassen sich auch von Regeln und Steuern nicht abschrecken – im Gegenteil.
Vom Marshallplan des Geistes: Ein Besuch auf Schloss Leopoldskron, dem Ort, an dem die Salzburger Festspiele gegründet wurden.
Wer Donald Trump ablösen will, muss sich in Iowa beweisen. Auf dem riesigen Jahrmarkt in Des Moines geben sich im Jahr vor der Präsidentenwahl die Herausforderer des Präsidenten so volksnah wie nur möglich. Ob das reicht?
Kaum einer hat heutigen Künstlern noch so viel zu sagen wie Rembrandt: Eine Ausstellung im Residenzschloss von Dresden zeigt die verblüffenden Gründe.
Das Panorama Museum in Bad Frankenhausen zeigt Bilder, auf denen Werner Tübke die Eindrücke seiner zahlreichen Russland-Reisen verarbeitet hat. Zeitlos meisterlich zeigen sie den Maler als Alchimisten.
In Den Haag lebt die niederländische Königsfamilie, tagen die Parlamentarier, wohnen Adlige und Diplomaten. Doch die Stadt macht nicht viel Aufhebens um ihre Hautevolée, sondern pflegt lieber eine diskrete Vornehmheit.
Julia Stoschek machte sich als Sammlerin zeitbasierter Medienkunst international einen Namen. Hier schreibt sie über ihre Liebe zu Pferden, Fußball als Teil der Populärkultur und Hundertmeterläufe in der Nacht.
Schweizer Ergebnisse I: Die Frühjahrsauktionen mit Alter und Schweizer Kunst, Moderne und Zeitgenossen bei Kornfeld in Bern.
Maler ohne Grenzen: Der Prado in Madrid zeigt mit Velázquez, Rembrandt und Vermeer drei Barockvisionäre, die Europa durch ihre Kunst einten. Ohne sich zu kennen, waren sie einander nahe.
Eine Video-Museumsführung durch die neue Ausstellung im weltberühmten „Museo Nacional del Prado“ in Madrid. Bilder von Velázquez, Rembrandt und Vermeer können hier bewundert werden.