Dusel in Düsseldorf
Hannelore Kraft ist eine Politikerin, der die Erfolge passieren – einfach so. Dennoch wirkte sie lange und häufig wie eine sehr angestrengte Ministerpräsidentin. Das hat sich nun geändert. Warum?
Hannelore Kraft ist eine Politikerin, der die Erfolge passieren – einfach so. Dennoch wirkte sie lange und häufig wie eine sehr angestrengte Ministerpräsidentin. Das hat sich nun geändert. Warum?
Jeden Monat eine Mahnwache, bis er frei ist: Die Flörsheimer solidarisieren sich mit dem inhaftierten Journalisten Yücel. Manch einer ist mit ihm aufgewachsen, andere kennen ihn gar nicht.
Es ist soweit: Der häufigste Geldschein erhält ein neues Aussehen. Am 4. April kommt nach dem 5er, 10er und 20er jetzt auch ein neuer 50er in Umlauf.
Londoner Ergebnisse: Auch die Zeitgenossen bei Sotheby’s, Christie’s und Phillips halten sich gut. Christie’s baut um und dabei Stellen ab.
Die European Fine Art Fair in Maastricht feiert dieses Jahr ihren 30. Geburtstag und bleibt eine Messe der Superlative und der Spitzenqualität.
Was für ein Epos: Takis Würger erzählt ungerührt, sanftmütig und mit Gespür für Zeitgeist von Sex und Verbrechen im noblen Pitt Club der Universität Cambridge.
Ob diese Literaturkritiker das wirklich alles lesen? Der Hanser-Verlag geht auf Nummer sicher und mietet eine einsame Hütte.
Zwischen Hetze und bedingungsloser Liebe: Der „Tatort. Nachtsicht“ aus Bremen zeigt, wie das trügerische Idyll einer Familie sich Stück für Stück zerlegt.
Auf das neue Zeitalter der deutschen Fernsehserie wird man noch eine Weile warten müssen. Der Weg in die Weltspitze ist halt weit, zu sehen in der Amazon-Serie „You Are Wanted“ von und mit Matthias Schweighöfer.
Luthers satanische Vorstellungen, die er mit Papst Franziskus teilt, sind vor allem lebensnah. Die Luther-Schau in Wolfenbüttel zeigt den Reformator zwischen Gott und Teufel.
Frankreichs Jugend zweifelt an der Zukunft: Eine Begegnung mit Karine Tuil, die in ihrem Roman ein verstörendes Porträt der französischen Gegenwart zeichnet.
Hat Feminismus noch etwas mit dem Kampf um Frauenrechte zu tun? Der bizarre Streit um Bilder von Emma Watson und die Aktion, die Gruner + Jahr mit Ministerin Manuela Schwesig startet, lassen Zweifel aufkommen.
Im ZDF läuft ein Porträt des früheren Kanzlers Gerhard Schröder, das scheinbar zur rechten Zeit kommt. Schließlich zertrümmert Martin Schulz gerade dessen Agenda 2010. Aber darum geht es hier nicht. Was soll das Ganze dann?
Sein erster Deutschland-Besuch führt den amerikanischen Präsidenten ins Theater: Marcus Lobbe inszeniert Mike Daiseys „Trump“ am Schauspiel Dortmund als bunte Wahlkampfparty mit kritischem Ausblick.
Zwischen Preußen, Mölln und der PKK: Seit der Zeit des Ersten Weltkriegs blicken die Türken mit gemischten Gefühlen auf Deutschland. Das nutzt die Regierung aus.
Zwischentöne statt Parolen: Zehn Darmstädter Fotografen setzen sich mit dem Unwort des Jahres 2016 auseinander - „Volksverräter“. Zu sehen an der Technischen Universität.
Von Venedig nach Frankfurt: Die Ausstellung „Making Heimat“ ist nun im Architekturmuseum zu sehen. Offenbach, die „Arrival City“, steht besonders im Fokus.
Mehdi Meklat galt in Frankreich als Vorzeigefigur der Integration. Doch unter Pseudonym verbreitete er Tiraden gegen Juden und Homosexuelle. Seine linken Unterstützer wollen nicht wahrhaben, wes Geistes Kind er ist.
Das richtige Leben im falschen: Zsuzsa Bánk hat einen neuen Roman geschrieben. Heute stellt sie „Schlafen werden wir später“ in Frankfurt vor.
Ein halbes Jahr vor der Wahl befindet sich die AfD in der Krise. Interne Machtkämpfe erschüttern die Partei. Die Ökonomin Alice Weidel tritt trotzdem an. Warum?
Als das Jahrhundert noch unschuldig war: In Hamburg werden die Kinderbilder, Porträts und Landschaften der Malerin Paula Modersohn-Becker gezeigt.
Ausgerechnet in Italien, wo oft noch die Chauvinisten an der Spitze das Frauenbild bestimmen, feiert die Modebranche ein Fest des Frauseins, das zeigt, was modernen Feminismus ausmacht.
Die Pariser Galerie Frank Elbaz beleuchtet mit einer Ausstellung zu „Kunstgalerien während der Besatzungszeit“ ein dunkles Kapitel in der Geschichte des französischen Kunsthandels
Tim Wu erzählt Mediengeschichte als Entwicklung des Aufmerksamkeitshandels. Auch wenn sein Buch zwei Aspekte vermissen lässt: Das Fazit des New Yorker Rechtsprofessors könnte aktueller nicht sein.
Die Türkei heute: Künstler werden bedroht, Journalisten inhaftiert. Wer nein zu Erdogans geplanter Verfassungsänderung sagen will, gilt als Terrorist.
Das Top-Smartphone der Koreaner ist verspätet. Die Konkurrenten nutzen die Gunst der Stunde und präsentieren auf dem MWC neue Technik in gewohnten Gewändern. Ein Überblick.
Die Frühjahrsauktionen in London setzen wieder vermehrt auf Garantien: Ein Blick auf die Angebote von Christie’s, Sotheby’s und Phillips.
Günstige Geräte und eine Ode an die guten, alten Nokia-Zeiten: So wollen die Finnen wieder auf Erfolgskurs kommen. Huawei haben sie damit die Show gestohlen.
Der Verein „Neue Auftraggeber“ stellt die Entstehung der Kunst vom Kopf auf die Füße: Bürger entscheiden, was sie brauchen, und berühmte Künstler liefern. Jetzt gibt es auch Geld vom Staat.
Zimbabwe gehört zu den ärmsten Staaten der Welt, viele Menschen hungern. Doch Machthaber Robert Mugabe lässt ein pompöses Fest zu seinem 93. Geburtstag steigen. Eine Million Dollar soll die Sause kosten.
Bombendrohungen, Beleidigungen, Hetze – in Amerika bricht sich der Antisemitismus Bahn. Doch Präsident Donald Trump fällt es schwer, sich klar und deutlich von Rechtsradikalen unter seinen Anhängern zu distanzieren.
Mehdi Meklat galt in Frankreich als Star der Integration. Die Presse feierte ihn als authentische Stimme aus den Banlieues. Jetzt kam heraus, dass er im Netz unter Pseudonym reinen Hass verbreitete.
Die Stimmung auf Spaniens Messe für zeitgenössische Kunst ist gut: Die Arco Madrid überzeugt in ihrer 36. Ausgabe mit einem neuen Konzept und Vielfältig in der Qualität.
Bei Nachhaltigkeitsbanken sollen Investition zu einem positiven gesellschaftlichen Wandel beitragen. Doch auch die gutgesinnten Finanzhäuser haben mit Problemen zu kämpfen.
Gestatten, Frau Luther: Das Erste porträtiert Katharina von Bora als patentere Hälfte des Reformators. Als Beitrag zum Reformationsjubiläumsjahr fällt der Film sehr fromm und bieder aus.
Wolfgang Tillmans hat die Fotografie aus dem Rahmen und von der Wand gelöst. Die Tate Modern widmet ihm eine prächtige Werkschau.