König der Youtuber im freien Fall
Felix Kjellberg alias „PewDiePie“ ist bei Youtube ein Star. 53 Millionen Abonnenten folgen ihm. Jetzt hat er es sich mit antisemitischen „Witzen“ verscherzt.
Felix Kjellberg alias „PewDiePie“ ist bei Youtube ein Star. 53 Millionen Abonnenten folgen ihm. Jetzt hat er es sich mit antisemitischen „Witzen“ verscherzt.
Der Autor ist kein anämischer Poet, sondern ein Elefant im Porzellanladen deutscher Gegenwartsliteratur. In diesem Gedicht entwirft er ein Porträt seiner selbst als Eiszeitüberlebender.
Vier Frauen verlieren ihre Jobs und scheinbar jede Perspektive. Um zu überleben, steigen sie in den Ring: Die neue Arte-Serie schildert, dass in Frankreichs Gesellschaft jeder auf sich allein gestellt ist.
Wird es einen Boom an Filmen geben, die ihr Material vor allem aus den Archiven holen? Die Aufarbeitung der riesigen Bewegtbildbestände könnte die Branche noch lange beschäftigen.
Luxuriöser Minimalismus in Grau war gestern. Der nächste Farbtrend schickt sich an, die heimische Wohnwelt zu erobern. Die Industrie lanciert ihn geschickt und kann auf den Wunsch der Menschen nach Abgrenzung bauen.
Endlich kommt Paul Verhoevens Film „Elle“ auch in Deutschland in die Kinos. Der vieldiskutierte Film mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle kann die Erwartungen erfüllen. Auf neuem Terrain findet Verhoeven neue Bilder.
Der AfD-Politiker aus Baden-Württemberg hat nach außen hin eine Wendung ins Extreme hingelegt. Dabei ließ sich seine rechte Gesinnung schon vorher ablesen – Jörg Meuthen im Porträt.
Ahnungslose Absolventen? Zu Heine, Schiller, Goethe fällt in erster Linie der Bildungspolitik nichts mehr ein. Schule und Universität stehen heute für sinnfreie Übungen an sogenannten Stoffen und offene Verachtung. Ein Kommentar.
Fama für alle: Über verschiedene Kanäle wird die Behauptung verbreitet, der Präsidentschaftsanwärter Emmanuel Macron sei homosexuell. Der reagiert gelassen.
Am Jahrestag der Revolution findet der iranische Präsident Rohani wenig freundliche Worte für Donald Trump. Er kündigte eine konsequente Antwort auf amerikanische Drohungen an.
Allen müden Trump-Witzen zur Eröffnung zum Trotz: Der politische Anspruch der Berlinale ist unübersehbar. Zum Beispiel bei zwei Filmen, die heute in der Reihe Panorama zu sehen sein werden.
Im Museum Ludwig gratuliert sich Gerhard Richter zum fünfundachtzigsten Geburtstag. Die Ausstellung zeigt neben den Klassikern auch neue abstrakte Bilder des sogenannten teuersten lebenden Künstlers der Welt.
Sandra Maischberger widmet sich ausschließlich Wolfgang Schäuble. Es geht um Trump, Merkel, die CSU. Der Finanzminister zeigt Fachwissen und Geschick – was man von seinen Gesprächspartnern nicht behaupten kann.
Der russische Oppositionelle Nawalnyj ist abermals zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Es ist ein weiteres hanebüchenes Verfahren – und ein Schlag gegen Nawalnyjs politische Absichten.
Es ist eine schwierige Reise für Kanzlerin Merkel in die Türkei. Präsident Erdogan regiert zunehmend autoritär. Doch zu viel Kritik könnte den Partner vom Bosporus verprellen. Nicht nur in der Flüchtlingsfrage ist Merkel auf die Türkei angewiesen.
Vor seinem Tod im Herbst hatte Andrzej Wajda noch einen Film vollenden können. „Nachbilder“ zeigt, wie die Diktatur einen großen Geist kleinkriegt. In Polen geht es auch um seine Aktualität.
Frankreichs Sozialisten entscheiden heute über ihren Kandidaten für die Präsidentenwahl. Mit Benoît Hamon und Manuel Valls stehen einander Vertreter der beiden Parteiflügel gegenüber.
Welchen Schwerpunkt hat die kommende Berlinale? Warum gibt es so viele Filme aus Deutschland im Wettbewerb und so wenige aus Amerika? Und wie übersteht man das Festival? Antworten von Dieter Kosslick.
Das ist ein echter Kunstkrimi: Vier Gemälde aus derselben Quelle stehen unter dem Verdacht, Fälschungen zu sein.
Der neue 20-Euro-Schein hat dazu beigetragen, dass im vergangenen Jahr weniger Falschgeld im Umlauf war. Am beliebtesten bei Kriminellen ist vor allem ein anderer Schein. Wer aber genau hinsieht, kann die „Blüten“ oft schnell erkennen.
In „High Maintenance“ führt ein Cannabis-Dealer durch einen zauberhaften Porträtreigen. Darin treten die üblichen und unübliche Stadtneurotiker New Yorks auf.
Sigmar Gabriel zieht die Konsequenzen aus seinen miserablen Beliebtheitswerten. Er überlässt Martin Schulz die Kanzlerkandidatur und auch den Parteivorsitz. Er selbst wechselt ins Auswärtige Amt. Kann dieses Experiment gelingen?
Am Ende wird er es doch machen, dachten viele. Dann kam, selbst für Parteigenossen überraschend, der Rücktritt. Fast genauso überraschend war der Weg, den die Nachricht des Tages nahm.
Alle Medien wissen vor der Parteibasis Bescheid und es läuft irgendwie anders als geplant. Das hat in der Partei schon fast Tradition. Aber für Gabriel geht es besser aus als für einen seiner Vorgänger.
Der Bildtheoretiker W.J.T. Mitchell sprach in Genf über den „amerikanischen Albtraum“. Dabei versprühte er bei allen kulturpessimistischen Bedenken eine ansteckenden Lust, die den Schock fast überwindbar werden ließ.
Die Literaturtage in Frankfurt würdigen die Frankophonie in Frankreich und weit darüber hinaus: Ein Ausblick auf den Ehrengast der Buchmesse.
Der frühere Goldman-Banker und Hedgfonds-Manager Steven Mnuchin soll Donald Trumps Finanzminister werden. Während einer Anhörung gerät er unter Druck - gleich aus zwei Gründen.
Das Kino als Spiegelspiel: Die Spukgeschichte „Personal Shopper“ von Olivier Assayas geistert ins Leere. Kristen Stewart allerdings brilliert darin als selbsterklärtes Medium.
Das Projekt „Jugend schreibt“ wird dreißig Jahre alt: Schüler arbeiten mit dieser Zeitung, führen Interviews, recherchieren. Dabei kommen Geschichten heraus, die Autoren und Leser bewegen.
Sein Weg zum Spitzenkandidaten der Grünen im Bundestagswahlkampf war kein leichter. Doch der Politiker mit türkischen Wurzeln und schwäbischem Zungenschlag hat sich mit Fleiß und Kampfgeist behauptet. Ein Porträt.
Zwei Kameras mit hohem Anspruch, aber ohne Vollformatsensor und Spiegel: Die Flaggschiffe Olympus OM-D EM-1 Mark II und Fujifilm X-T2 treten gegeneinander an.
Trainer Manuel Baum im Gespräch über die Fußball-DNA des FC Augsburgs, geheime Kommandosachen auf dem Platz – und seinen Sprung vom Lehrer zum Fußball-Lehrer.
Die Insel Dominica in der Karibik ist unter die „zehn ethischsten Reiseziele“ gewählt worden. Darüber können sich die Einheimischen nur wundern.
Männer muss man für seine Ziele einzusetzen wissen. Zumal, wenn man als Dienstmädchen beginnt. Eine Londoner Ausstellung folgt dem Aufstieg der Emma Lady Hamilton zum europäischen Star.
In der Berliner Galerie Tammen und Partner zeigt Freddy Langer eine Auswahl seiner neuesten Fotografien: Prominente mit Schlafbrillen beim „Blindekuh“ spielen