Der Trend zum Bildersturm
Überall setzen Museen auf Immersion. Aber muss man die Distanz zwischen Bild und Betrachter wirklich auflösen, um Kunst besser zu verstehen?
Überall setzen Museen auf Immersion. Aber muss man die Distanz zwischen Bild und Betrachter wirklich auflösen, um Kunst besser zu verstehen?
In ihrem neuen Film spielt Jodie Foster eine Frau, die älter ist als sie selbst im wahren Leben. Ein Anstoß, über Frauenbilder, Führungsstile, Talente und die eigene Identität zu sprechen.
Die amerikanische Regierung engagiert im Jahr 1935 bekannte Fotografen wie Walker Evans oder Russell Lee, damit sie Farmerfamilien und ihren Alltag dokumentieren. Weltberühmte Bilder entstehen. Andere werden zensiert, wie das Porträt eines Farmers in North Dakota. Warum?
Die Zahl der Frauen, welche die europäische Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts geprägt haben, ist überschaubar. Zunehmend gerät ihre Leistung in den Blick.
Zum neunten Mal erscheint der Gemeinschaftskatalog der Antiquare. Er öffnet auf 160 Seiten eine wahre Schatzkiste für Bibliophile – und für alle, die noch an das gedruckte Wort und Bild glauben. Hier eine kleine Auswahl aus dem Angebot.
Als Wim Wenders um 1970 mit dem Filmemachen anfing, waren Polaroidkameras praktisch und banal. Ein ideales Medium für den Regisseur, um Dinge festzuhalten. Jetzt zeigt sie eine Ausstellung in Berlin.
Das Musée Réattu im provenzalischen Arles ist eine Schatzkammer der Kunst, wie man sie sich reicher und vielfältiger kaum vorstellen kann. In diesem Sommer wird es hundertfünfzig Jahre alt.
Eine zweite Chance kann nicht bedeuten, dass alles zurück auf Anfang gestellt wird: Das ZDF zeigt eine Dokumentation zum Umgang mit jungen Intensivtätern.
Der Künstler hatte am Anfang zwar einen Bleistift, aber er konnte kein Papier finden. So begann er auf unzerkauten Kaugummis zu zeichnen.
Hundert Jahre nach der Ermordung des letzten Zaren feiert Jekaterinburg zwei hessische Prinzessinnen, die hier zu Märtyrerinnen des russischen Glaubens wurden.
Am 18. Juli 1918, vor 100 Jahren, wurde Nelson Mandela geboren. Unser Autor, einst F.A.Z.-Afrika-Korrespondent, hat ihn oft erlebt. Hier erinnert er sich an seine Zeit mit dem Freiheitskämpfer.
Er schrieb „Taxi Driver“ und inszenierte „American Gigolo“. Jetzt hat sich Paul Schrader mit Filmen wie „Dark“ und „Dog Eat Dog“ seinen eigenen Jungbrunnen geschaffen. Wir begegnen ihm in Basel. Ein Gastbeitrag.
Auch wenn man in seinen Porträts einen Hang zu feiner Ironie erkennt, wird er oftmals als schwermütig beschrieben: Der Prado zeigt die Porträtkunst des Renaissance-Genies Lorenzo Lotto
Die Fußball-WM in Russland endet. Einen Mitspieler haben wir oft gesehen: Fifa-Präsident Gianni Infantino. Kein Wunder. Er hat die Macht über die Bilder.
Die „Old Master Week“ in London ist ein voller Erfolg. Das Kalkül der Crossover-Vermarktung von Alter und neuer Kunst geht auf. Ein Überblick über die wichtigen Auktionsresultate und Museumsankäufe.
Während in Italien die rechte Lega Flüchtlingspolitik macht, kümmert sich die linke „Fünf Sterne“ um Rundfunk. Gründer der Linken, Beppe Grillo, war einst Komiker beim geförderten Sender Rai – und hat dort noch eine Rechnung offen.
Der NSU-Prozess ist vorbei, aber sind die Verbrechen gänzlich aufgeklärt? Generalbundesanwalt Peter Frank im Gespräch über offene Fragen und das Verfahren.
Tausende Demonstranten haben die weitere Aufarbeitung des NSU-Terrors gefordert. Opferanwälte kritisieren das Strafmaß für die Helfer des Trios – und eine frühere Ministerin rechnet mit weiteren Ermittlungen.
„Dieser Sieg geht an die Helden des Tages“, twitterte Paul Pogba nach Frankreichs Sieg gegen Belgien. Und meinte damit das aus der Höhle gerettete thailändische Fußballteam.
Irmela Mensah-Schramm ist eine der populärsten Kriminellen der Nation: Sie entfernt rechtsradikale Parolen aus dem Stadtbild. Immer wieder steht sie deshalb vor Gericht. Aufhören will sie nicht.
In Mexiko sterben im Durchschnitt sieben Frauen täglich durch Gewalt. Araceli Osorio Martínez, die Mutter eines der Opfer, kämpft um Aufklärung und wirft dem Staat vor, Frauenmorde systematisch zu vertuschen.
Am Tag vor seinem Tod kam Claude Lanzmanns letzter Film in die französischen Kinos: „Vier Schwestern“ erzählt von Schicksalen, die brennend aktuell sind.
Die Manipulation der Medien lehrte ihn, nur dem selbst Erlebten zu trauen: Eine Retrospektive zeigt, wie akribisch der chinesische Maler und Humanist Liu Xiaodong die Entwicklungen seines Landes dokumentiert.
Das Museum Barberini in Potsdam zeigt Gerhard Richters abstrakte Bilder. Sie überraschen auch mit dem, was sie aussparen.
Die Grenzen der Vernunft überschreiten: Zwei sehr unterschiedliche Bücher führen passend zum Auftakt der Tour de France ins Herz des Radrennsports – einmal tief gedacht, einmal scharf geregelt.
Izmir ist das liberale Gegenmodell zu Erdogans Türkei. Die Stadt wächst rasant, die meisten ihrer Bewohner haben gegen den Präsidenten gestimmt. Was unterscheidet sie vom Rest des Landes?
Noch als Schüler kämpfte er in der Résistance, sein Film „Shoah“ über den Völkermord an den europäischen Juden hat ihn weltberühmt gemacht: Im Alter von 92 Jahren ist Claude Lanzmann gestorben.
Der Franco-Portugiese regiert im PSA-Konzern durch. Er hat eine Rechtfertigung: Bei den Marken Peugeot, Citroën und DS funktioniert seine Strategie – und Opel bekommt das nun zu spüren.
Blicke und Gegenblicke auf Genies und ihre Gedanken: Das Berliner Museum für Fotografie präsentiert Porträts großer Künstler aus der Sammlung Angelika Platens.
Die Malerin Catherine Weldon reist um 1890 in den Wilden Westen, um Sitting Bull zu malen. Aber bitte nicht im Anzug! Der edle Wilde trägt Lendenschurz. Im Kino allemal.
Ein kleines Museum im Süden Utahs birgt einen großen Schatz: John K. Hillers’ komplette Serie von Indianerporträts der Region, aufgenommen 1872.
Die Malerin Catherine Weldon reist 1890 nach South Dakota um Lakota-Sioux Häuptlings Sitting Bull zu porträtieren und damit gegen die Vernichtung der Indianer anzukämpfen. Dabei gerät sie immer wieder in gefährliche Konflikte, wie sie sich als Frau trotzdem durchsetzt, verrät F.A.Z.-Filmkritiker Bert Rebhandl.
Die Malerin Catherine Weldon reist 1890 nach South Dakota um Lakota-Sioux Häuptlings Sitting Bull zu porträtieren und damit gegen die Vernichtung der Indianer anzukämpfen. Dabei gerät sie immer wieder in gefährliche Konflikte, wie sie sich als Frau trotzdem durchsetzt, verrät F.A.Z.-Filmkritiker Bert Rebhandl.
Statt auf Protest setzt Russlands Kunstszene jetzt auf Therapie. In Gruppensitzungen soll eine ausgebrannte Gesellschaft sich selbst heilen. Ein Besuch bei den Protagonistinnen der neuen Bewegung.
Die Auktionen mit Alten Meistern bei Sotheby’s und Christie’s während der Londoner „Classic Week“ sehen vielversprechend aus. Eine Vorschau.
Kevin Sneader übernimmt den Chefposten der größten Strategieberatung der Welt. Der Schotte hat sein ganzes Berufsleben als „Meckie“ gearbeitet. Wo lauern Probleme?