Freesien, Hafer, Paprika
Die Galerie Kleinschmidt zeigt die experimentierfreudigen Arbeiten der lange vergessenen Künstlerinnen Louise Landauer und Elsa Thiemann.
Die Galerie Kleinschmidt zeigt die experimentierfreudigen Arbeiten der lange vergessenen Künstlerinnen Louise Landauer und Elsa Thiemann.
Picassos Stiere, Mirós Krakelmännchen, Klees Schildkröten – alle stammen sie aus der Steinzeit: Das Hessische Landesmuseum Darmstadt zeigt den „Urknall der Kunst“.
In „Urknall der Kunst“ zeigt das Landesmuseum Darmstadt, wie sich Künstler der Moderne von vorzeitlichen Felsenbildern anregen ließen.
Bevor die Stadt St. Ingbert ihrem Sohn ein Museum widmet, stellt nun die Kunsthalle Jesuitenkirche in Aschaffenburg den nahezu vergessenen Maler Albert Weisgerber (1878–1915) als „Grenzgänger der Moderne“ vor.
Ein kleines Museum in Salzburg zeigt wenig bekannte Künstler, die während des Nationalsozialismus verboten waren. Es ist eine Entdeckung, eine Hommage - und Ausdruck einer großen Haltung.
Kunst von A bis Z in unruhigen Zeiten: Das Münchner Lenbachhaus zeigt mäandernde Biographien von 1918 bis 1955.
Trümmerbilder und Glockenklänge: Mit arabischem Maqam, anpassungsfähigem Jazz und scheuem Engelsgesang ist das Kunstfest Weimar zu Ende gegangen.
Ästhetischer Rigorismus, der sich als willkommene Irritation gängiger Anschauungen heranziehen lässt: Ein Band mit unveröffentlichten Texten von Clement Greenberg.
Paul Klees Wort von der Linie, die nichts weiter als ein Punkt sei, der spazieren gehe, trifft die Zeichnungen von Serena Amrein und Alexander Konstantinov ziemlich genau.
Ein restituiertes Selbstporträt von Ernst Ludwig Kirchner gehört zu den Spitzenwerken bei den Londoner Abendauktionen moderner und zeitgenössischer Kunst bei Christie's, Sotheby's und Phillips. Was bieten sie noch?
Die Sammlung Prinzhorn Heidelberg zeigt die ideale Schau zum 100. Jubiläum des Buchs „Bildnerei der Geisteskranken“. Im Mittelpunkt stehen dabei gestalterische Arbeiten aus der Psychiatrie.
Berberteppiche sind gefragt, die Preise steigen. Das ruft neben Sammlern auch Fälscher auf den Plan. Woran kann man einen echten Flor erkennen?
Aus einer neuen Perspektive: Die Ausstellung „Ex Africa“ im Pariser Musée du Quai Branly unternimmt eine Bestandsaufnahme der afrikanischen Einflüsse in der zeitgenössischen Kunst – und das umfassend.
Unter merkwürdigen Umständen soll 1950 in Krefeld ein Stapel von Gemälden Piet Mondrians gefunden worden sein. Jetzt fordern die Erben des Malers die Bilder aus dem Museum zurück. Die Stadt wehrt sich.
Seit seiner Kindheit malte Paul Klee Tiere. Die Internationalen Tage Ingelheim zeigen seine zoologischen Gärten der Phantasie mit einem liebenswürdig tollpatschigen Mischwesen.
In Bordeaux wurden betonstarrende U-Boot-Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in schwerelose „Bassins de Lumières“ verwandelt – eine patente Bühne für Licht-und-Ton-Vorstellungen. Den Anfang machen Klimt und Klee.
In alle Winde zerstreut: Die eminente Sammlung von Herbert von Garvens, der auch ein Mitbegründer der Kestner-Gesellschaft in Hannover war.
Er lernte sein Handwerk mit einer veralteten Kamera, dennoch wurde Otto Umbehr alias Umbo zu einem der bekanntesten Fotografen der Weimarer Republik. Im Nationalsozialismus arbeitete er eigensinnig weiter. Und nach dem Krieg?
Auch Bilder haben ihre Schicksale. Die Sammlung der Moderne des Frankfurter Weingroßhändlers Eduard Simon-Wolfskehl ist fast vergessen.
Eine Benefiz-Auktion in Herwarth Waldens Berliner Galerie bietet im Dezember 1921 Werke heute berühmter Künstler auf
Ins Städel oder in die Eremitage, nach Aachen, Amsterdam oder doch nach Zürich? Ausstellungen und Veranstaltungen zum Merken gibt es im August genug. Man müsste sich nur entscheiden.
Zum neunten Mal erscheint der Gemeinschaftskatalog der Antiquare. Er öffnet auf 160 Seiten eine wahre Schatzkiste für Bibliophile – und für alle, die noch an das gedruckte Wort und Bild glauben. Hier eine kleine Auswahl aus dem Angebot.
Peter Ruzicka hat eine eindringliche Oper über Walter Benjamin geschrieben. An der Staatsoper in Hamburg erlebt sie nun ihre Uraufführung – mit imposanten Singstimmen.
Die Münchner Auktionswoche beginnt am 6. Juni bei Karl&Faber. Das Angebot reicht von Moderner Kunst bis zu den Zeitgenossen.
Wenn Farbe menschlich wird und aus der Reihe tanzt: Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe zeigt Sean Scully als malenden Gesellschaftsforscher.
Der Bauhaus-Romantiker: Eine Ausstellung in der Münchner Pinakothek der Moderne zeigt, wie Paul Klee in seiner Malerei die Balance zwischen Zauber und Sachlichkeit suchte.
Der langwierige Streit hat ein Ende: Das wohl meistdiskutierte Raubkunstbild Paul Klees „Sumpflegende“ bleibt im Münchner Lenbachhaus.
Eine Doppelschau in Bern verfolgt die Einflüsse der russischen Revolutionskunst bis in die Gegenwart. Im Klee-Zentrum wird dabei der Suprematismus in seiner Wirkung ausgebreitet.
Am 16. und 17. Juni werden bei Kornfeld in Bern Moderne und Graphik auktioniert, darunter Ölgemälde von Chagall bis Klee und graphische Werke von Rembrandt. Eine Vorschau
Die beste Ausstellung seit langem: Das Centre Pompidou in Paris ehrt Paul Klee, der zuerst Bildhauer werden wollte. Gut, dass er doch noch Maler wurde.
Münchens Pinakothek der Moderne hat ein Gemälde von Paul Klee gekauft. Auf einem Podium dazu sollte es um den Markt für Klee gehen - ohne Nennung von Preisen. Hier stehen nun einige Beispiele.
Malerei wird besser durch gegenseitige Anregung: Das Münchner Lenbachhaus zeigt, wie die befreundeten Künstler Wassily Kandinsky und Paul Klee sich gegenseitig zu ganz neuen Ausdrucksformen trieben.
Vor hundert Jahren reisten August Macke, Paul Klee und Louis Moilliet nach Tunesien. In Europa schrieb ihre Studienfahrt Kunstgeschichte. In Tunesien werden die drei gerade erst entdeckt.
Auf dem Feld der Kunst gibt es bei Ebay unzählige Angebote. Wer genau hinsieht, kann dort auch Lug und Betrug erkennen: Hier finden Sie einige besonders dreiste Beispiele.
Nach 1933 wurden die Kunstwerke aus den Beständen des jüdischen Galeristen Alfred Flechtheim, der Picasso, Beckmann und Klee vertrat, verstreut. Einige finden sich noch heute in deutschen Museen. Die haben jetzt eine Datenbank zu den Flechtheim-Kunstwerken veröffentlicht - ohne die Erben auch nur zu befragen.
Wenn dies ein Gemälde wäre, dann müsste die Signatur rechts unten eingeknüpft sein. Genau dort, wo sich eine androidenhafte Gestalt befindet.