„Die Stadt soll keine Festung sein“
Nach der Amokfahrt von Münster wird auch in Frankfurt wieder das Sicherheitskonzept überprüft und über mögliche Ausweitungen diskutiert. Welche Lösung hat die Mainmetropole?
Nach der Amokfahrt von Münster wird auch in Frankfurt wieder das Sicherheitskonzept überprüft und über mögliche Ausweitungen diskutiert. Welche Lösung hat die Mainmetropole?
In Münster muss die schreckliche Amokfahrt erst noch verarbeitet werden. Bei der Deutschen Bank dagegen gibt es keine Zeit für Besinnlichkeit – es stehen turbulente Personalrochaden vor der Tür. Der FAZ.NET-Sprinter.
Münster trauert um die Opfer. Die Behörden ermitteln derweil im Umfeld des Amokfahrers Jens R. Noch gibt es Fragen. Ein Abschiedsschreiben soll aber Erkenntnisse bringen.
AfD-Politikerin Beatrix von Storch betreibt Volksverhetzung auf dem Rücken der Toten und Verletzten von Münster. Perverser geht es nicht.
Innenminister Horst Seehofer und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet haben in Münster der Opfer der Amokfahrt gedacht. Die Politiker kritisierten auch die Hetze im Internet.
Die Polizei geht in Münster von einem Einzeltäter aus. Bislang gebe es keine Hinweise auf einen politischen Hintergrund der Tat.
Über die Beweggründe des Todesfahrers von Münster herrscht nach wie vor Unklarheit. Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die Tat bei einem Besuch des Tatorts als feiges und brutales Verbrechen verurteilt.
Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter von Münster identifiziert: Nach FAZ.NET-Informationen handelt es sich um den 48 Jahre alten Jens R. aus Olsberg im Sauerland. Sein Motiv ist noch unklar.
Viele Politiker und Prominente haben sich bestürzt über die Tat in Münster gezeigt – und gleichzeitig gemahnt, bei solchen Vorfällen zunächst die Hintergründe abzuwarten. Doch nicht alle blieben vorurteilsfrei.
++ Kleinlaster fährt in Münster in Menschengruppe ++ NRW-Innenminister korrigiert Todeszahl auf zwei ++ Mutmaßlicher Täter, Jens R. aus dem Sauerland, richtet sich in Tatfahrzeug selbst ++ Alle Entwicklungen im Liveblog.
Super Wetter, Sonne, Menschen in Einkaufslaune: Die Münsteraner Innenstadt war voll, als der Vorfall passierte. Passantinnen berichten gegenüber FAZ.NET, was sie gesehen haben.
In Münster hat es mehrere Tote und Verletzte gegeben, als ein Auto in eine Menschenmenge gefahren ist. Der Hintergrund ist noch unklar, Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort. Momentan wird ein verdächtiger Gegenstand im Auto des Täters untersucht.
100.000 Arbeitskräfte fehlen in der Pflege. Manche Dienste nehmen keine Patienten mehr auf. Andere kündigen sogar Verträge mit ihren Kunden.
Kann ich meinen alten Diesel ohne größere Verluste loswerden? Ein Selbstversuch bei Gebrauchtwarenhändlern, am Hauptbahnhof und im Luxus-Autohaus.
Chronisches Aufschieben im Studium, wer kennt das nicht? Doch was, wenn die Hängepartie zur Qual wird? An der Universität Münster hilft die Prokrastinationsambulanz. Gespräch mit einem Therapeuten.
Markus Lewe (CDU), Oberbürgermeister von Münster und neuer Präsident des Deutschen Städtetags, fährt bei Wind und Wetter täglich zehn Kilometer mit dem Fahrrad zur Arbeit und empfindet das als Lebensglück. Ein Gespräch über das Problem mit dem Verkehr, Überbevölkerung und ideologische Stadtpolitik.
Wenn Jan Josef Liefers und Axel Prahl im „Tatort“ ermitteln, sind fast fünfzehn Millionen Zuschauer dabei. Bei anderen Episoden sah das 2017 weniger beeindruckend aus. Der Weimar- „Tatort“ zu Weihnachten war ein echter Flop.
In der Fahrradstadt herrscht verkehrstechnisch ein westfälischer Friede. Dennoch beschließt der Stadtrat, dass auf etlichen Straßen Münsters innerorts das Tempo 30 eingeführt wird. Das ist zu begrüßen.
Eine extrem übergewichtige Frau schaffte es nicht mehr aus der Badewanne. Weil ihr Verlobter ihr nicht herausgeholfen haben soll und die Frau schließlich starb, steht der Mann nun vor Gericht. Er sagt: Sie wollte keine Hilfe.
Die deutsche Fahrrad-Metropole lockt mit historischen Bauten und junger Bevölkerung. Trotz der hohen Lebensqualität gehen nicht nur die hohen Mieten manchem Bewohner auf die Nerven.
Einbalsamierte Clowns, echte Skelette und Unterleibsfotografie: Der neue „Tatort“ aus Münster lässt in seiner Darstellung der Kunstszene keine Geschmacklosigkeit aus. Was halten die echten Kunstaussteller davon?
Im Münster-„Tatort“ geht es diesmal um kulturelle Werte. Auf dem Kunst-Parkett fühlt sich Kommissar Thiel unwohl, Gerichtsmediziner Boerne ist in seinem Element. Beide zusammen liefern wieder große Comedy.
Nie war die Schriftstellerin mit solcher Genugtuung Richterin: Petra Morsbachs großartiger Roman „Justizpalast“ erzählt von der Liebe zwischen einer Frau und der Rechtspflege.
Alte Menschen nehmen oft viele verschiedene Medikamente, die dann zu schweren Wechselwirkungen führen können. Pflegewissenschaftler Jürgen Osterbrink will dem mit einer gezielten Vernetzung von Ärzten, Apothekern und Pflegern entgegenwirken.
Jeder zweite Fahrradunfall mit einem Lastwagen passiert, nachdem ein Lkw rechts abgebogen ist. 2016 kamen 77 Menschen auf diese Weise ums Leben. Der ADFC fordert automatische Abbiege-Assistenten.
Welche Wirkung hatte die Reformation auf die Moderne? Diese Frage hat sich ein Historiker der Universität Münster gestellt. Als Paten dessen, was heute mit dem Protestantismus assoziiert wird, sieht er Marin Luther nicht.
Ist es ein Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr - oder ein Internet-Pranger? Ein Portal zum Bewerten von Autofahrern verstößt nach Ansicht von Datenschützern gegen gesetzliche Vorgaben. Ein Gericht in Münster hat das nun bestätigt.
In Münster hat die AfD kein Land gesehen. Dafür gibt es einen ganz bestimmten Grund. Und der hat mit der Bewältigung der Flüchtlingskrise zu tun.
299 Wahlkreise gibt es in Deutschland – in nur einem landete die AfD unter fünf Prozent: Münster. Woran liegt das? Ein Ortsbesuch.
Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Mindestgröße von 1,68 Meter für männliche Bewerber für rechtswidrig erklärt. Das könnte Signalwirkung haben.
Ob die Polizei kleine Bewerber abweisen darf, entscheidet heute das OVG Münster. In Frankreich werden Großdemonstrationen gegen die geplante Arbeitsmarktreform erwartet und bei Air Berlin könnte eine Vorentscheidung über den Verkauf an Investoren fallen.
Ein mutmaßlicher islamistischer Prediger aus Wuppertal darf kein Deutscher werden. Der Palästinenser selbst will nie ein Anhänger des Salafismus gewesen sein.
Vor rund zwei Wochen verschwand eine 47 Jahre alte Frankfurterin und dreifache Mutter. Bei einer im hessischen Münster gefundenen Leiche handelt es sich laut Polizei wohl um die Vermisste.
Das Superkunstjahr geht weiter mit einem Wochenende der Gegenwartskunst: Der 23. Saisonstart der Frankfurter Galerien.
Eine junge Frau engagiert sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe. Dann wird sie erstochen. Der Täter soll ein Mann sein, den sie betreut hat. Sein Motiv: Eifersucht.
Münster plant einen Modellversuch zur Legalisierung von Cannabis. Rund 100 Studien-Teilnehmer sollen ein Jahr lang Gras bekommen – und zwar kostenlos.