Raus aus der Flauschzone
Eben noch war das Sofa weich, das Getränk kühl. Und jetzt hat das Boot ein Loch! Bei „Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein!“ tanzen Hysterie, Bequemlichkeit und Ungeduld im fröhlichen Reigen – ganz ohne Kakerlaken.
Eben noch war das Sofa weich, das Getränk kühl. Und jetzt hat das Boot ein Loch! Bei „Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein!“ tanzen Hysterie, Bequemlichkeit und Ungeduld im fröhlichen Reigen – ganz ohne Kakerlaken.
Denken Sie an die unangenehmsten Tage Ihres Lebens zurück. Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie kämpften darum, sie nochmal zu erleben. Willkommen bei: „Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein!“
Glamour und ein Leben im Luxus: Das gilt nur für die ganz großen Namen der Schauspieler-Branche. Die anderen kennen Unsicherheit und Existenzängste – und manche haben sich vom vermeintlichen Traumjob längst verabschiedet.
Jeder Mitarbeiter der RTL Mediengruppe in Deutschland erhält eine Erfolgsprämie und damit zusätzlich eineinhalb Monatsgehälter.
Die Hessen leiden unter der Grippewelle, war doch 2014 ein mildes Grippe-Jahr. Lange Wartezeiten in Arztpraxen sind die Folge. Das Problem: Auch Patienten, die geimpft worden sind, kann wohl die Grippe treffen.
Vom Promi-Kind zum Model oder von der Dschungelkönigin zur Schmuckdesignerin – die Karriereschritte der Glitzerarbeitswelt sind immer die gleichen. Aber Vorsicht: Wer zu hoch klettert, wird enteiert. Sagt zumindest Till Brönner.
Die Quälerei im australischen Outback ist zu Ende. Mit Maren Gilzer gewinnt eine Kandidatin, mit der keiner gerechnet hat. Umso überraschender sind die Voting-Ergebnisse.
Letzte Verschwörungstheorien, nur ein Stern, aber zwei Abgänge: Im RTL-Dschungel lichten sich die Reihen und wird es immer kuschliger.
RTL benötigt mehr eigene, exklusive Inhalte. Das kündigt Konzernchefin Anke Schäferkordt im Gespräch mit dieser Zeitung an. Dafür sollen die deutschen Sender kooperieren und Kreativteams bilden. Und das Dschungelcamp wird fortgesetzt.
Über einen See balancieren, Holz schleppen, Spinnen töten: In dieser Dschungel-Staffel reicht das bereits zum Heldentum. Doch die Helden sind müde – und einer von ihnen wirkt recht froh, das Camp nun verlassen zu müssen.
Die Dschungelcamper brauchen gar keine Ekelmenüs, um sich an Widerlichkeiten zu weiden. Affenkotze erhält ebenso ihre Sendezeit wie Tanjas Spezialität: Pommes mit Softeis. Da gerät die Prüfung fast zur Nebensache.
Das Internet vergisst nicht, Verleumdungen verschwinden nie. Dabei zeigte die gestrige Sendung Maischberger-Sendung auch: Die digitale Technologie ist nicht das Problem.
Das bewusste Auslösen von Schamgefühlen führt zu Resignation. Eine amerikanische Studie erklärt, warum das „Dschungelcamp“ kein Vorbild sein kann.
Die Insassen des Dschungelcamps offenbaren der Welt, welche Jobangebote sie erwarten. Sie träumen von einer großen Unterhaltungsshow, einer Talksendung - oder einem Gnadenhof für Tiere. Aber erst muss aufgegessen werden.
Allmählich wird im Dschungelcamp scharf geschossen: Rebecca Siemoneit-Barum und Walter Freiwald kultivieren endlich ihre Antipathie. Tränen fließen an diesem Abend allerdings aus ganz anderen Gründen.
Endlich taucht ein echtes Showtalent im Dschungelcamp auf: ein heftiges Gewitter. In den weiteren Hauptrollen: der Rattenkäfig aus Orwells „1984“, Grundrechenarten und ein einziger Stern.
Bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ steigt das Niveau ins Unermessliche: Mit Selbstreflexion und Ironie werden die Mechanismen der Sendung penibel durchleuchtet und eingeordnet.
In der Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ beginnt der Abzählreim. Die Zarteste der Kandidatinnen zieht sich jedoch selbst aus dem Dschungelverkehr. Und erspart sich einiges.
Promis beim Käfer essen beobachten, liefert nicht mehr den nötigen Thrill? Dschungelcamp-Übersättigte können sich jetzt auf die neue Realityshow „Born in the Wild“ freuen: Sie schaut Menschen beim Gebären in der Wildnis zu.
Sendungen wie das Dschungelcamp halten uns einen Zerrspiegel vor: Wir wollen etwas verabscheuen, schauen aber trotzdem immer wieder hin.
Manche nennen es das „Dschungelcamp für Kinder“: Im Wildpark lernen Schulkinder, wie sie im Notfall eine Nacht im Wald allein überstehen können.
Bei RTL fallen endgültig die Ekel-Schranken. Zwei Kandidaten haben ein Menü vor sich, das man gar nicht beschreiben kann. Andere zeigen sich körperbewusst.
Im Fernsehdschungelcamp kommen Entomologen auf ihre Kosten. Mehlwürmer, Kakerlaken und Grillen werden zu einem Cocktail vermischt. Und mittendrin bewegt sich ein Mensch. Bei RTL wird gerührt und geschüttelt.
Bei der Ekel-Show von RTL gibt es die erste spektakuläre Pleite. Wer will auch Skorpione, Krabben und Kröten anfassen? Die von den Zuschauern offenbar am wenigsten gemochte Kandidatin will es nicht. Ein Auftritt mit Tränen.
Das „Dschungelcamp“ von RTL ist nicht nur bei den Zuschauern ein Erfolg. Auch die Werbekunden schätzen das eklige TV-Format.
Eigentlich ist der Ersthelfer kein Doktor, sondern „Special-Effects-Make-up-Artist“. Doch blaue Flecken muss Dr. Bob im Dschungelcamp niemandem schminken. Den hiesigen Kandidaten zumindest nicht.
Eine hochtheatrale Angelegenheit, die den Glauben an die Menschheit stärkt: Schauspieler Ulrich Matthes über seine Begeisterung für „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“.
Auf dem Weg zum Glück, das weiß die Klatschpresse, ist Grammatik eher hinderlich. Während der einen aber schon ein Sitzrasenmäher reicht, sucht die andere den Traummann. Und wenn sonst nichts mehr hilft: Dem Partner einfach nicht zuhören.
Die Fußball-WM war das Lieblingsthema der Deutschen 2014, wie die Google-Suchen zeigen. Da kommt nicht mal Helene Fischer mit.
Nach all den Jahren als Präsident, Herrscher und Macho-Darsteller ist Wladimir Putin endlich auch zum Sexidol geworden. Junge Russinnen schwärmen ihn an, besingen ihn, machen sich schön - nur für ihn. Manche machen damit sogar Karriere.
Der Schriftsteller als Fernsehreporter: Peter Stamm erkundet als Mainzer Stadtschreiber mit dem ZDF ein altes brasilianisches Dschungelcamp. Und was hat das nochmal mit Mainz zu tun?
Vox ist allemal besser, vor allem pfiffiger als der große Bruder RTL. In der neuen Show „Sing meinen Song“ sperrt der kleine Sender nun sieben Musiker in eine Villa im Busch und lässt sie dann einfach mal loslegen. Reicht das? Warum nicht?
„Shopping Queen“ ist eine der erfolgreichsten Shows im deutschen Fernsehen. Da gewinnt, wer seine körperlichen Makel modisch am besten kaschiert. Das klingt lustiger, als es in Wahrheit ist.
Ailtons letzter Auftritt steht bevor ++ Leonie Maier reißt das Kreuzband ++ Blatter findet alles super ++ Und Spalletti hat Zenit überschritten ++ Fußball kompakt am Dienstag.
Der französische Internet-Verlag „Les Editions du net“ plant das Dschungelcamp für Schriftsteller: Das Unternehmen will zwanzig Autoren in ein Schloss sperren, um Frankreichs nächsten Super-Roman zu schreiben.
Weltuntergangsbefürchter können aufatmen: Der Dschungel ist durch. Zumindest für dieses Jahr. Die achte Staffel schloss am Samstagabend mit einer Überraschung. Die Vernunft hat gesiegt.