Fern des Kriegs lodern die Farben
Ein Aktbild des Expressionisten Heinrich Campendonk steht an der Spitze der Abendauktion moderner Kunst bei Lempertz in Köln. Max Ernst setzt weitere Highlights.
Ein Aktbild des Expressionisten Heinrich Campendonk steht an der Spitze der Abendauktion moderner Kunst bei Lempertz in Köln. Max Ernst setzt weitere Highlights.
Léonce Rosenberg zählte zu den legendären Galeristen der Moderne. Mit welchen Werken er sich privat umgab, zeigt das Musée Picasso: Es hat für eine sehenswerte Schau Kunst aus seiner Wohnung zusamengetragen.
Rudolf Zwirner hat von Köln aus die deutsche Nachkriegskunstgeschichte mitgeschrieben. Ein Gespräch kurz vor seinem 90. Geburtstag über Kunsthandel heute, die frühe Documenta und den Ort, an dem er sich selbst wiederfindet.
Die Serie „Transatlantic“ erzählt die Geschichte des „Emergency Rescue Committee“. Die Gruppe rettete 1940/41 im besetzten Frankreich viele europäische Intellektuelle vor den Nazis. Warum ist das so wenig bekannt?
Wie ein paar Amerikaner in Südfrankreich berühmten europäischen Intellektuellen halfen, den Nazis zu entkommen, davon erzählt die historische Netflix-Serie „Transatlantic“.
Die jährliche Surrealismus-Auktion wird bei Sotheby’s in Paris zur festen Einrichtung. Deutscher Expressionismus aus der Sammlung Ehret ergänzt das Angebot.
Die Rätsel halten weiter: Max Ernsts großformatiges Gemälde mit allen ihm wichtigen Surrealisten entstand vor hundert Jahren. Keine Angst, sagen seine siebzehn Protagonisten: Wir tun nur so, als wären wir verrückt.
Was bringt das Jahr 2023? Eines ist gewiss: Die Tage der „Modelkalender“ sind endgültig gezählt. Simone van de Loo hat sie noch im Bild festgehalten.
Köstliche Unordnung im Gehirnkasten: Eine umfangreiche Auswahl von Texten stellt den Schriftsteller Max Ernst vor und zeigt dabei, dass er nicht nur als Künstler ein Vorreiter war.
Bilder, die nachwirken: Für die „Vogue“ dokumentierte die Fotografin Lee Miller Momente des Zweiten Weltkriegs in Europa – und ließ sich selbst in Hitlers Badewanne fotografieren.
Er schrieb Lyrik und Prosa, drehte Filme und erneuerte das Musiktheater: Nun ist der Regisseur Hans Neuenfels mit achtzig Jahren gestorben.
Ein neu auf den Auktionsmarkt kommender Max Beckmann steht an der Spitze der Offerte moderner und zeitgenössischer Kunst bei Grisebach in Berlin. Doch es gibt noch mehr zu entdecken.
Markttest für das oberste Preissegment: Die Abendauktionen mit Moderne und Zeitgenossen bei Sotheby’s und Phillips in New York haben eine außerordentliche Privatsammlung, Kryptisches und junge, angesagte Kunst im Angebot.
Stabile wird Mobile: Alexander Calders Skulpturen bezwingen die Riesenhalle der sanierten Neuen Nationalgalerie. Die Ausstellungen „Kunst der Gesellschaft“ und „Rosa Barba“ umkreisen die leere Mitte.
Es gibt gute Resultate im ersten Halbjahr beim Münchner Auktionshaus Karl & Faber. An der Spitze stehen Arbeiten von Auguste Renoir, Max Ernst und Wilhelm Morgner.
Ein neues „Mahlzeitenbild“ für das Frankfurter Städel: Das Museum ersteigert ein Stillleben von Gottfried von Wedig bei Bassenge. Die Ergebnisse der Auktion.
Eine verstimmte Dame von Pierre Bonnard, „Blockfarben“ von Ernst Wilhelm Nay und an der Spitze eine Collage von Max Ernst: Ein Blick auf die Auktion mit Moderne und Zeitgenossen bei Lempertz in Köln.
Eine ganze Parade zeitgenössischer Skulpturen bevölkert die Straßen von Goslar und verwandelt die mittelalterliche Stadt in ein Freilichtmuseum der Moderne.
Mit seiner wilden Energie entstaubte er Theater und Opernhäuser und inspirierte mehrere Schauspielergenerationen. Ein Gastbeitrag zum achtzigsten Geburtstag von Hans Neuenfels.
Vorschau auf Klassische Moderne bis zeitgenössische Kunst bei Karl & Faber in München.
Die Bildsprache der modernen Science-Fiction verdankt seinen Wüsten und Figuren unendlich viel: Das Max Ernst Museum Brühl zeigt das Werk des französischen Zeichners Moebius.
Ein stabiler Auktionsmarkt in allen Sparten bestimmt das erste Halbjahr in Frankreich. Ein Abdruck von Picassos Hand ist auch dabei.
Stücke von, mit und über Frauen – das will die Welt sehen. Einer der verrücktesten und wildesten Komödien wird trotzdem viel zu wenig Beachtung geschenkt: Leonora Carringtons „Das Fest des Lamms“.
Das Frankfurter Museum für Komische Kunst zeigt die Ausstellung „Ernst Kahl. Vergessene Katastrophen“. Dessen Werke sind gespickt mit kunsthistorischen Anspielungen.
Die aktuellen Ausstellungen in Düsseldorf bei Van Horn, Max Mayer und Linn Lühn.
Lieblingsbeschäftigungen Sehen und widerrechtlich ausgeübte Wissenschaft: Das Berliner Surrealismus-Museum versucht, die Zeichensprache Max Ernsts zu entschlüsseln.
Eklektischer Mix aus Epochen und Kontinenten. Die Cologne Fine Art hat attraktives im Angebot.
Ins Städel oder in die Eremitage, nach Aachen, Amsterdam oder doch nach Zürich? Ausstellungen und Veranstaltungen zum Merken gibt es im August genug. Man müsste sich nur entscheiden.
Ohne die Schuhe von George Balanchine ist ihm das Leben verleidet: Mit seiner Ausstellung in Brühl präsentiert sich der Regisseur Robert Wilson als leidenschaftlicher Sammler von Kuriositäten.
Ein Surrealist durch und durch: Man Ray experimentierte mit unterschiedlichen Medien, fasste Flirrendes in surrealen Bildideen. Eine Schau im „Kunstforum Wien“ bewegt die Betrachter.
Die Absicht des Schöpfers scheint unverkennbar: Eine Ausstellung im Max Ernst Museum in Brühl feiert die Phantasiegeschöpfe von Joan Miró.
Die Art Paris Art Fair bleibt im Mittelfeld stark. Afrika ist zu Gast auf der Frühjahrsmesse, auf der es noch viel Neues zu entdecken gibt.
Zwei Bonner Ausstellungen folgen dem Rhein durch die Geschichte. Sie zeigen ihn selbst als unerschöpflichen Mitschöpfer von Klöstern, Kunstwerken und Industriekathedralen.
Von Miró bis Dalí: Das Reina-Sofía-Museum in Madrid zeigt die Kunst und Kultur zwischen 1939 und 1953. Die dreijährige Forschungsleistung trägt beeindruckende Blüten.
Die Stuttgarter Staatsgalerie inszeniert um den italienischen Maler Giorgio de Chirico in einer großen Schau die „Magie der Moderne“. Auch Künstler wie Oskar Schlemmer und George Grosz haben ihren Auftritt.
Nie mehr kehrte Pablo Picasso in seine Heimatstadt Málaga zurück. Doch sie hat ihm ein Museum gewidmet. Dort wird jetzt gezeigt, was der Maler der deutschen Kunstszene zu verdanken hat.