Ein Stück Normalität in der Pandemie
Die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2020 setzt in ihrer Auswahl auf das, was wir uns alle wünschen: Normalität.
Die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2020 setzt in ihrer Auswahl auf das, was wir uns alle wünschen: Normalität.
Wie wenig ergiebig die Debatte über die Pandemie-Bekämpfung in unserer Gesellschaft ist, spiegelt sich in der Diskussion bei Sandra Maischberger wider. Das liegt aber keineswegs nur an Berliner Demonstranten.
Das brächte womöglich nicht mal Donald Trump fertig: Geschichten aus der „Bonner Republik“
Seit Jahren verspricht man ihnen wieder Ausschüttungen für die Drittverwertung ihrer Inhalte. Jetzt machen sie Druck im Bundesjustizministerium.
Im 30. Jahr der Einheit erhält die schon als freie Schriftstellerin in der DDR erfolgreiche Lyrikerin Elke Erb den Büchnerpreis. Das ist mehr als ein Symbol.
Unter seinem Künstlernamen Jean-Luc Bannalec hat sich ein deutscher Autor ein Millionenpublikum erobert. Jetzt verrät er zum ersten Mal, wie sich das zutrug.
Durch die Abwesenheit der Platzhirsche rücken auf dem Gelände der Frankfurter Buchmesse diejenigen ins Licht, die sonst überstrahlt werden. Die Organisatoren wären gut beraten, in der Stadt das aufzufangen, was in den Hallen nicht mehr geht.
Was ist Faktum, was ist Fatum? Mit dem Roman „Alma“ nimmt der Literaturnobelpreisträger J.M.G. Le Clézio noch einmal die wichtigsten Motive seines Werks auf.
Netzwerk gegen Nazis: Der Autor Norman Ohler hat die unglaubliche Widerstandsgeschichte von Harro und Libertas Schulze-Boysen aufgeschrieben. Ein Gespräch.
Schreiben lernte er in der Achtundsechziger-Bewegung, aber Dogmatik war nie etwas für diesen weltneugierigen Schriftsteller: Peter Schneider wird achtzig.
Wozu braucht jemand, der so anschaulich erzählt wie Julian Barnes, Bilder in einem Buch? Sein jüngstes Werk zeigt es: „The Man in the Red Coat“ lasen die Briten als Lobpreis für Europa. Und jetzt, in der Isolation, sagt es uns noch mehr.
Ein Spitzenreiter aus Südkorea und vier weitere Neuzugänge: Die Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur präsentieren die besten Krimis.
Der ehemalige Außenminister Joschka Fischer plädiert für ein größeres Gewicht Europas auf der Weltbühne. Die gerate zunehmend in Unordnung.
Unbegabter zum Zynismus kann man kaum sein, menschenfreundlicher wohl auch nicht: Zum achtzigsten Geburtstag des Schriftstellers Uwe Timm versammelt ein Band Essays, einer Würdigungen und einer Texte zum Werk.
Diese Woche wurde bekannt, dass Amazon bis April bei den Verlagen keine Bücher mehr bestellt. Doch bevor es für viele Verlagshäuser zu spät ist, kann immer noch umgedacht werden.
Lutz Seiler, Leif Randt, Julia Voss, Michael Martens und Armin Nassehi: Der Preis der Leipziger Buchmesse wird in drei Kategorien vergeben.
Warum hat man Bauchschmerzen bei einem derart hochgelobten Comic? Ken Krimsteins „Drei Leben der Hannah Arendt“ stellt uns vor ein doppeltes Problem.
Der Blogger, Autor und Journalist Sascha Lobo im Gespräch über die schmerzhafte Erkenntnis, dass die Welt anders ist als gedacht, über junge Menschen, „Fridays for Future“ und die Umkehrung des Lehrverhältnisses.
Wie war Niki Lauda wirklich? Was macht Roger Federer aus? Warum hat Dirk Nowitzki Basketball verändert? Wo schlägt das Herz des Fußballs? Wunderbare Sportbücher für Weihnachten.
Trauerfeier für Monika Schoeller: Einen Monat nach dem Tod der Fischer-Verlegerin wird ihrer in Frankfurt gedacht.
Im Gespräch über die jüngsten Klima-Veröffentlichungen und erst recht bei den Empfehlungen unserer elf Weihnachtselfen sind viele Buchtitel genannt worden: die Übersicht.
Revolutionen sind angesagt und große Erzählungen gefragt, aber auch Ratschläge für den Alltag werden präsentiert: Eine Auswahl neuer Bücher zum Klimawandel.
Wie denken die Schriftsteller an ihr Publikum? Was sieht die Forschung den Umgang mit Büchern? Was treibt die Branche um? Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung befasst sich mit dem Lesen.
Jahrzehntelang führte sie eines der großen deutschen Verlagshäuser. Die Aufarbeitung des Nationalsozialismus lag ihr ebenso am Herzen wie die Förderung des internationalen Austauschs. Jetzt ist Monika Schoeller im Alter von 80 Jahren gestorben.
Die Zahl der in jedem Halbjahr auf Deutsch publizierten Bücher geht in die Zehntausende. Daraus eine Auswahl zu treffen ist vermessen. Aber mit den hier vorgestellten Titeln liegt man auf jeden Fall richtig.
Die Vorauswahl zum Deutschen Buchpreis 2019 steht fest: Ein Blick auf die Verteilung der nominierten Romane – und auf die Hoffnungen des Buchmarkts.
Was ist eigentlich schlimmer: der hohe Ton, die angestrengte Wortwahl, der prätentiöse Bildungsprotz so mancher Neuerscheinungen? Über einen Stil, der nur von Ehrgeiz und Eitelkeit zeugt.
Die Trägerin des Ludwig-Börne-Preises 2019 steht fest. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an die Schriftstellerin und Publizistin Eva Menasse. Einziger Juror war in diesem Jahr Florian Illies.
Nach dem Plastik-Beschluss der EU folgt jetzt Hanser dem Beispiel anderer Verlage und schweißt Neuerscheinungen nicht mehr ein. Werden die Bücher dadurch teurer?
Ein Sohn von Republikflüchtlingen, vom DDR-Spitzel verraten, als Deutschlehrer immer auf Kriegsfuß mit dem Kanon: Helge Malchow, scheidender Verleger von Kiepenheuer & Witsch, erzählt aus seinem Leben.
Noch ist genug Zeit für die wirklich wichtigen Dinge: Die Feuilleton-Redaktion empfiehlt Filme, Bücher, Platten, Serien, Ideen, Haltungen, Hoffnungen und Hits.
Führt das Leute zum Lesen oder schadet es der angeschlagenen Branche nur noch mehr? Aldi Süd und Aldi Nord verkaufen im aktuellen Sortiment Bestseller-Literatur – in einer Preisklasse, die im Sortiment des Discounters selten ist.
Die dänische Performancekünstlerin Madame Nielsen sucht die eigentümlich germanische Seele – und trifft dabei auf ein junges Paar von der Identitären Bewegung und den Parteiphilosophen der AfD.
Der Komiker Oliver Polak schreibt ein Buch über Judenhass. Er erzählt darin unter anderem von einem Fernsehmoderator, der ungenannt bleibt. Jetzt weiß jeder, wer gemeint ist. Doch was tut das zur Sache?
In einem Buch über Antisemitismus in Deutschland beschreibt der Komiker Oliver Polak ein Erlebnis mit einem bekannten Moderator. Sein Verlag will es nicht drucken. Jetzt kommt heraus, was dahinter steckt – und vor allem wer.
Der ehemalige nordrhein-westfälische Finanzminister hat sich ein Buch für mehr Steuergerechtigkeit von der Seele geschrieben.