Die Liberalen und der Staat
Ohne Regeln kein Markt. Liberale Denker haben das in einem schmerzlichen Prozess gelernt. Der Staat muss den Wettbewerb und das Prinzip Haftung durchsetzen - nicht kollabierende Banken auffangen.
Ohne Regeln kein Markt. Liberale Denker haben das in einem schmerzlichen Prozess gelernt. Der Staat muss den Wettbewerb und das Prinzip Haftung durchsetzen - nicht kollabierende Banken auffangen.
Lieber Krampfader als Kampfradler? Bundesverkehrsminister Ramsauer ist besorgt über die kriegsähnlichen Zustände auf Deutschlands Straßen.
Dagegensein als Prinzip? Der Aufruf Benedikts XVI., die Kirche möge sich entweltlichen, scheidet die theologischen Geister. Wie kann der Glaube, wenn er selbst Kultur ist, gegen die Kultur ins Feld geführt werden?
Eine Liebeserklärung an den Schwarzwald: Matthias Nawrat erzählt von einem vegetarischen Amour fou in Freiburg.
Wohnungen in Universitätsstädten sind knapp. Deshalb halten Investoren Studentenwohnungen für eine gute Geschäftsidee. Die neuen Appartements sind zwar schön, aber ziemlich teuer.
In diesem Frühjahr jagt eine Fahrradmesse die andere. Es gibt in diesem Monat Termine, da kann man zwischen drei Messen etwa in Freiburg, Erfurt und Frankfurt/Oder wählen.
Netzwerke sind schwerer zu lieben oder: René Pollesch zeigt „Wir sind schon gut genug!“ am Schauspiel Frankfurt.
Wieder sind zwei Frühchen im Klinikum Bremen-Mitte gestorben – der Leiter wurde vorerst freigestellt, die Gesundheitssenatorin hat die Schließung der Station angekündigt.
Das klingt nicht zusammen: Der SWR plant eine unsinnige Fusion seiner Orchester in Stuttgart, Freiburg und Baden-Baden.
Chronische Belastungen und Schicksalsschläge begünstigen das Auftreten von Schlafstörungen, zeigt eine Studie. Wie viel Schlaf nötig ist, um erholt zu sein, weiß man indes noch nicht.
Von Ostfriesland bis nach Bayern: Windräder, wohin das Auge blickt. Auf einer Winterreise durch ein neues Deutschland bekommt man eine Ahnung, was aus diesem Land wird, wenn die Ökostrom-Pläne Wirklichkeit geworden sind.
Das religiöse Fundament der Hessen bröckelt. Die meisten glauben an ihr eigenes Ding und setzen bei der Sinnsuche im Leben nicht unbedingt auf die Kirchen. Das hat eine Studie der Katholischen Hochschule Freiburg herausgefunden.
Heiko Butscher ist schon da, und Patrick Helmes soll kommen: Für die Rückkehr in die erste Liga unternehmen die Frankfurter massive Umbauten an ihrem schon starken Kader.
Mubarak auf der Krankentrage vor dem Gerichtssaal, ein Beobachter der Arabischen Liga, der auf Al Dschazira gegen die Missachtung seiner Mission durch das syrische Regime protestiert - die Revolution in den arabischen Ländern hat ein Jahr nach ihrem Ausbruch viele ungewöhnliche Bilder hervorgebracht.
Immobilien gelten als sichere Kapitalanlage. Wohnungen für Rentner und Studenten bieten beste Renditen. Nur nicht in der Provinz.
Ein katholischer Traditionsverlag stürmt die Hitparaden. Mit Margot Käßmann, dem Papst aus Rom und Politikern aller Parteien.
„Wetten dass..?“ war das Wohnzimmer der deutschen Fernsehunterhaltung. Eine Inventur.
„Wiederholt“ habe der Papst im Papamobil bei seinem Deutschlandbesuch die Anschnallpflicht verletzt. Deswegen hat ein Mann aus Dortmund den Heiligen Vater nun angezeigt.
Das Schauspiel der Sterblichen ist bloßes Menschenwerk: Calixto Bieito inszeniert Calderóns „Großes Welttheater“ in Freiburg als furioses apokalyptisches Oratorium.
Ein Kindergeburtstag mit Schnapszahldatum? Das finden viele schön. Aber in welchen Krankenhäusern kann man sein Kind pünktlich zum Wunschtermin bekommen? Eine Umfrage.
Gold ist so teuer wie niemals zuvor. Kein Wunder, dass sich einige Glücksritter auf die Suche nach dem Edelmetall begeben. Auch in Deutschland ist noch mancher Schatz zu finden - zum Beispiel im Rhein bei Freiburg.
Späte Freiheit im Abseits: Jürgen Lodemanns Roman „Salamander“ ist eine Sammelklage über die Zeitläufte, die Männerphantasie eines alternden Erotomanen und eine Liebeserklärung an Freiburg.
Extravagante Kneipen und multikulturelles Flair: Junge Kreative machen aus dem Berliner Problembezirk Neukölln einen Trend-Kiez - der entfernt an das New York der Achtziger erinnert.
Er hing an den ältesten Griechen, an der Ingenieurskunst, der Musik und der Romantik: Zum Tod des Kulturwissenschaftlers Friedrich Kittler.
Rund 100 Demonstranten der „Occupy“-Bewegung lagern seit Samstag vor der EZB. Die Stimmung im Camp ist gut, die Suppe heiß - und Hilfe kommt von unerwarteter Seite.
Zocker gibt es nicht nur in der Finanzwirtschaft. Die Betrüger im größten Fälschungsskandal der Nachkriegsgeschichte haben jetzt gestanden.
Papst Benedikt XVI. ist dem Professor Joseph Ratzinger treu geblieben: Seine „Freiburger Rede“ über den Zustand der Kirche in Deutschland hat er fast wörtlich vor allem mit Vorträgen und Aufsätzen aus dem Jahr 1969 bestritten.
Papst Benedikt XVI. hat in Berlin, Erfurt und Freiburg seinen Landsleuten jedweder Konfession erklärt, wie sich der Katholizismus aus seiner Sicht wandeln müsse. Dabei erinnerte vieles an Martin Luther.
Nach dem Besuch von Papst Benedikt XVI. zieht die katholische Kirche in Deutschland eine positive Bilanz und sieht sich ermutigt, den „Weg der Erneuerung“ weiterzugehen. Der grüne Ministerpräsident Kretschmann und der Tübinger Theologe Hans Küng sind dagegen enttäuscht.
Benedikt XVI. hat seinen viertägigen Besuch in Deutschland mit einem Plädoyer für einen Verzicht der katholischen Kirche auf Macht und Privilegien beendet. Nötig sei eine „Entweltlichung“. Forderungen nach einer Reform weist der Papst zurück.
In der letzten großen Rede seines Deutschlandbesuchs wendet sich der Papst im Freiburger Konzerthaus gegen eine von weltlichen Maßstäben geleitete Kirchenreform. Nötig sei vielmehr eine „Entweltlichung“ der Kirche.
Im liberalen Freiburg stößt der Papst mit dem Ruf nach einer „Entweltlichung“ der Kirche auf wenig Begeisterung. Die Katholiken in Baden finden sich gut zurecht in der Welt. Die politischen Farben Freiburgs und des Vatikans scheinen sich trotzdem zu ergänzen.
Zum Abschluss seines Besuchs hielt der Papst eine Rede im Konzerthaus in Freiburg im Breisgau. FAZ.NET dokumentiert den Wortlaut in der Fassung, die das Presseamt des Heiligen Stuhls veröffentlichte.
Er appellierte an die Vatikantreue der Katholiken, mahnte zu Demut und rief dazu auf, weiter auf Gott zu vertrauen: Papst Benedikt XVI. hat bei seinem letzten öffentlichen Auftritt mit rund 100.000 Gläubigen in Freiburg eine Heilige Messe gefeiert. Am Abend fliegt er zurück nach Rom.
1200 Gläubige aus dem Bistum Limburg sind nach Freiburg gekommen - einfach, um Benedikt XVI. einmal live zu sehen, des großen Gemeinschaftserlebnisses wegen oder um Bestärkung in ihrem Glauben zu bekommen.
Papst Benedikt XVI. hat bei einem Gebet mit tausenden Jugendlichen in Freiburg zur Heiligkeit aufgerufen. Das Bild der Heiligen werde oft verzerrt - als „ob heilig zu sein bedeute, weltfremd, naiv und freudlos zu sein“. Heute endet der Papstbesuch.