Sadomasochismus im Blümchenstil
Die Erotiktrilogie „Shades of Grey“ soll das Buchgeschäft dieses Jahres retten. Nun kann man den ersten Teil auf Deutsch lesen. Allein das dort propagierte Frauenbild taugt zum Skandal.
Die Erotiktrilogie „Shades of Grey“ soll das Buchgeschäft dieses Jahres retten. Nun kann man den ersten Teil auf Deutsch lesen. Allein das dort propagierte Frauenbild taugt zum Skandal.
Der Schlager „So ein Mann“ machte sie Millionen Menschen bekannt: Margot Werner begeisterte als Sängerin und Tänzerin – im Alter von 74 Jahren ist die Österreicherin in München gestorben.
Einem Medienbericht zufolge hat der italienische Geheimdienst den Bundesverfassungsschutz bereits 2003 auf ein Netz rechtsextremer Terrorzellen hingewiesen. Wegen der Vernichtung von Akten im Zusammenhang mit der „NSU“-Mordserie steht Verfassungsschutz-Präsident Fromm weiter in der Kritik.
Das Urteil zur religiös motivierten Beschneidung habe „international Irritationen ausgelöst“, sagte Bundesaußenminister Westerwelle am Freitag. Der Staatskirchenrechtler Heinig sagte der F.A.Z., durch das Urteil sei eine „Situation der Rechtsunsicherheit“ eingetreten.
Auf einem Parkplatz, auf dem Männer Sex haben, wird eine Leiche gefunden. Schnell verhaftet die Polizei einen Verdächtigen, eine Zeitung druckt Fotos. Die Geschichte eines Irrtums.
Spanien hat nun auch formell Finanzhilfe der Eurogruppe für seine Banken beantragt. Die Hilfsgelder sollen zur Rekapitalisierung der Banken eingesetzt werden. Eine genaue Summe wurde zunächst nicht genannt.
Vierzig Jahre fremde Rollen, um Unrecht aufzudecken: Wie lebt es sich eigentlich als Deutschlands bekanntester Enthüllungsjournalist? Ein Tag undercover.
Wolfgang Schäuble geht die ständige Kritik des amerikanischen Präsidenten am deutschen Krisenmanagement offenbar auf die Nerven. Ganz undiplomatisch erklärte der Finanzminister nun: „Herr Obama soll sich doch vor allen Dingen mal um die Reduzierung des amerikanischen Defizits kümmern.“
Zu ihrem sechzigsten Geburtstag wird uns allen die „Bild“ zwangsweise zugestellt. Nichtleser dieser Zeitung sollten wissen, was sie erwartet. Eine Vorbereitung.
Der Tahrir-Platz in Kairo ist seit der Präsidentenwahl wieder der wichtigste Versammlungsort: Tausende Anhänger des Kandidaten der Muslimbrüder, Mursi, haben sich dort versammelt. Sollte am Wochenende aber Schafik zum Sieger ausgerufen werden, könnte wieder Gewalt ausbrechen.
Bundespräsident Gauck folgt der Bitte des Bundesverfassungsgerichts und wird den Krisenfonds ESM und den Fiskalpakt vorerst nicht unterschreiben. Finanzminister Schäuble rügt das Gericht, die Opposition verspottet die Regierung: Die Bitte der Richter sei eine „Ohrfeige für die Kanzlerin“.
Die Piraten sind in den Parlamenten angekommen, doch was sie dort wollen, wissen sie nicht. Hinter ihrer konzentrierten Arbeit verstecken sie eine kreative Krise.
Die wichtigsten Notenbanken der Welt bereiten sich auf einen Marktschock nach der Griechenland-Wahl vor. Doch die Bundesbank warnt vor weiterer Lockerung - und zeichnet Szenarien, die faktisch einen Ausschluss Griechenlands aus dem Euro bedeuten würden.
Sieben Rennen, fünf Ausfälle und rustikale Reparaturversuche: Michael Schumachers Ausfallserie wird zum Problem - für Mercedes.
Geht es denn immer noch um Krieg und Ehre, wenn Holland gegen Deutschland spielt? Die alten Klischees sind seit den neunziger Jahren überholt.
Nach der Hilfe für Spanien blicken die Ökonomen wieder nach Griechenland. Dort wird am Sonntag gewählt. Ein Euro-Austritt Griechenlands könne auch Deutschlands Bonität unter Druck setzen, warnt die Ratingagentur Fitch. Gewohnt düster sieht auch der amerikanische Ökonom Roubini die Lage.
Der Kopf ist stärker als der Körper: Dem angeschlagenen Bastian Schweinsteiger fehlt die Spritzigkeit. Doch gegen Portugal benötigt Bundestrainer Löw die Klasse des Münchners.
Um neue unternehmerische Ideen für digitales Wachstum zu entwickeln, schickt Springer drei Führungskräfte für ein halbes Jahr ins Silicon Valley. Unter ihnen ist der „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann.
Im Interview attackiert Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn die Versager im Berliner Flughafen-Fiasko, lockt die Kunden mit Tiefstpreisen und streicht seinem Management Saft und Kekse.
In den siebziger und achtziger Jahren war er eine bekannte Fernsehfigur, neben Rudi Carrell prägte er die Show „Am laufenden Band“. Jetzt starb der Entertainer Heinz Eckner im Alter von 87 Jahren.
Mit aller Härte wollen Politik und Polizei gegen Rockerbanden vorgehen. Ein bundesweites Verbot scheint näher zu rücken. In Kiel packt ein Ex-Rocker als Kronzeuge aus.
Ein Moderator des privaten Radiosenders „Ostseewelle“ soll ein 12 Jahre altes Mädchen mehrfach sexuell missbraucht haben. Die Polizei nahm den Mann in seiner Live-Sendung fest.
Günter Grass schreibt über Griechenland. Michelle Müntefering und ihr Franz haben eine romantische Libesgeschichte hinter sich. Bruce Willis will ein echter Schauspieler werden. Und Otto Rehhagel hat „Halbangst“.
Thilo Sarrazins Buch „Europa braucht den Euro nicht“ verleugnet die historischen Dimensionen Europas und bietet der Wirtschaftsunion keine Perspektiven.
Unionsfraktionschef Volker Kauder warnt den entlassenen Bundesumweltminister und NRW-Wahlverlierer Norbert Röttgen (beide CDU) vor einer Abrechnung mit der eigenen Partei. Er verstehe die Entscheidung der Kanzlerin: „Die Energiewende braucht einen starken Minister.“
Großtransfers der Marke Cacau oder Baumjohann sind für die Eintracht nicht zu stemmen - und auch eine Rückholaktion ist unwahrscheinlich. Inui steht dafür hoch im Kurs.
Berlin ist optimistisch, dass es nach dem Düsseldorfer Chaos zum Wiederholungsspiel kommt. Am Freitag wird trainiert. Gegen vier Spieler ermittelt der DFB. Einen Erfolg vermelden die Berliner schon: Der Rehhagel-Nachfolger ist gefunden.
Bundeskanzlerin Merkel hat Umweltminister Norbert Röttgen entlassen. Sie habe Bundespräsident Gauck gebeten, Röttgen von seinen Amtspflichten zu entbinden, teilte Merkel in Berlin mit. Nachfolger wird der bisherige Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Peter Altmaier.
Unbekannte Täter haben das Haus von Horst Reichenbach, dem Leiter der „Task Force Griechenland“ der Europäischen Union, mit roter Farbe beschmiert und das Auto seiner Ehefrau angezündet. Der Staatsschutz ermittelt.
Unionsfraktionschef Kauder hat Verständnis für den Wutausbruch des CSU-Vorsitzenden Seehofer. Mit Blick auf den CDU-Spitzenkandidaten in NRW, Norbert Röttgen, sagt Kauder in der F.A.Z., dieser müsse als Bundesumweltminister jetzt „vollen Einsatz“ bei der Energiewende zeigen.
Am Tag nach der Wahl in Nordrhein-Westfalen versucht die Kanzlerin das Desaster mit einem Mantel aus Beton zu umgeben. Es fallen typische Merkel-Sätze - und Norbert Röttgen bekommt ein „herzliches Dankeschön“.
Gepeinigt von der Angst in einen Abwärtssog zu geraten, sucht Horst Seehofer einen Sicherheitsabstand zur Schwesterpartei - zumal nach Niederlagen für die CDU wie in Nordrhein-Westfalen. Der CSU-Vorsitzende versetzt dem gestrauchelten Norbert Röttgen noch einen kräftigen Tritt.
Trotz des Wahldebakels für die CDU in Nordrhein-Westfalen und scharfer Kritik aus der Union will Bundeskanzlerin Merkel an Norbert Röttgen als Umweltminister festhalten Dieser habe noch „wichtige Aufgaben zu erfüllen“, sagt Regierungssprecher Seibert.
Bei der Verleihung des Henri-Nannen-Preises ist es zu einem Eklat gekommen: Autoren der „Süddeutschen Zeitung“ lehnten die Auszeichnung ab. Sie wollten nicht zusammen mit der „Bild“-Zeitung geehrt werden.
Ende des Jahres gibt Uli Baur die Chefredaktion des „Focus“ an Jörg Quoos ab, der von der „Bild“ kommt. Im Interview spricht er über die Hintergründe des Wechsels.
Bis Ende Juni braucht Griechenland 30 Milliarden Euro der internationalen Geldgeber. Angesichts der Wahlerfolge radikaler Parteien könnte Athen den vereinbarten Sparkurs aber verlassen oder sogar unregierbar werden. Deutsche Politiker drohen nun offen damit, dem Land den Geldhahn zuzudrehen.