Gut erhaltene, gestandene Schönheiten
Die sieben Hügel von Bamberg sind vollbeladen mit Kunstschätzen. Einmal im Jahr zeigen die Galerien gemeinsam in den Kunst- und Antiquitätenwochen, wie es sich hier ungewöhnlich stilvoll leben lässt.
Die sieben Hügel von Bamberg sind vollbeladen mit Kunstschätzen. Einmal im Jahr zeigen die Galerien gemeinsam in den Kunst- und Antiquitätenwochen, wie es sich hier ungewöhnlich stilvoll leben lässt.
„Sie ist Raucherin“, schreibt „Bild“ über Helmut Schmidts neue Liebe. Da nimmt man es ihm nicht einmal übel, dass die Auserwählte deutlich jünger ist als er. Guido Westerwelle gibt unterdessen ein Interview auf dem Obersalzberg.
Die Wagner-Schwestern haben einen leichten Job - und machen ihn meistens gut. Ein Blick auf die familiäre Festspielpraxis von Bayreuth.
Sie stehen und warten und drängeln, nicht nur draußen, in der Julisonne, auch hier drinnen. Sie schieben ein bisschen vor und zurück, und dann fotografieren ...
Der neue „Holländer“ mit Christian Thielemann und Jan Philipp Gloger gerät bieder, bei den Kinder-„Meistersingern“ aber fliegt fast das Dach weg.
Lässt sich die Musik Richard Wagners freisprechen von ihrer historischen Wirkung? Antworten auf diese Frage klingen umso entspannter, je weiter wir uns von Bayreuth entfernen.
Evgeny Nikitin hat eine tolle Wagnerstimme: Die Idealbesetzung für den „Fliegenden Holländer“. Jetzt aber wird ihm eine Jugendsünde zum Verhängnis, seine Tätowierungen mit Hakenkreuz und SS-Runen. Doch versagt hat nicht der russische Sänger, versagt haben, wieder einmal, die Festspiele.
Nach Bayreuth, müssen Sie wissen, würde ich nicht mal fahren, wenn man mir sehr viel Geld dafür zahlen würde, das einzig Gute an Bayreuth ist, dass es nicht
Kurz vor Eröffnung der Bayreuther Festspiele hat der russische Bass-Bariton Evgeny Nikitin, der für die Titelpartie im „Fliegenden Holländer“ vorgesehen war, seine Auftritte abgesagt. Der Sänger trägt Tätowierungen mit nationalsozialistischer Symbolik.
Die großen Sommerfestivals haben ihren Grund vergessen. Sie haben damit ihre Seele verloren. Bayreuth und auch Salzburg müssen sich schutzimpfen gegen die Pest der Beliebigkeit und Austauschbarkeit.
Tommy Haas spielt gut Tennis, darf aber nicht zu den Olympischen Spielen. In seiner Geburtsstadt Hamburg steht er im Viertelfinale. Der überraschende Erfolg könnte über die Enttäuschung hinweghelfen.
172 Wirtschaftsprofessoren wenden sich mit einem Protestaufruf an Bürger und Politik. Die Beschlüsse des jüngsten Eurogipfels erfüllten sie mit großer Sorge, schreiben die Wissenschaftler. Die Erklärung im Wortlaut.
Bisher stand das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth stets im Schatten von Richard Wagners Festspielhaus. Die Erhebung zum Weltkulturerbe rückt dieses barocke Juwel nun emphatisch in den Fokus der Öffentlichkeit.
Rafael Nadal besiegte er sensationell, Philipp Kohlschreiber ist jedoch zu stark für den Tschechen Lukas Rosol. Damit stehen erstmals seit 1995 vier Deutsche im Achtelfinale in Wimbledon. Julia Görges indes scheidet aus.
Nicht nur die deutschen Opernhäuser rüsten sich für das Wagner-Jubiläumsjahr 2013. In Lyon und in Amsterdam gibt es jetzt neue „Parsifal“-Inszenierungen, die allerdings höchst unterschiedlich ausfallen.
Die Kenianerin Auma Obama, Schwester des amerikanischen Präsidenten, hat eine Stiftung zur Entwicklungsarbeit gegründet: ein Gespräch über den Aufbruch im Süden und die Depressionen im Norden der Welt.
Fast alle Bilder, die wir von Afrika kennen, haben wir gemacht. Das wollte Christoph Schlingensief ändern. Deshalb entsteht dort ein Dorf und bald auch ein Festspielhaus.
Er war einer der größten Opernsänger des Jahrhunderts und ein bis heute unerreichter Interpret romantischer Liedkunst: Der Bariton Dietrich Fischer-Dieskau ist im Alter von 86 Jahren gestorben.
Dort liegt im Zürcher Schauspiel „Amerika“: Frank Castorf macht aus Franz Kafkas feinem Roman einen Volksbühnenjahrmarkt. Ein Vorgeschmack auf das, was uns in Bayreuth erwartet?
Der bayrische Landtag hat das Hissen des fränkischen Rechens über Gebäuden des Freistaats zum alljährlichen Tag der Franken erlaubt. Der Verfassungsausschuss kam zu der Auffassung, dass es sich bei der Flagge um ein Werbemittel handelt.
Der Drang zum Titel ist auch bei Natur- und Kulturstätten ungebrochen: Man ist gerne „Welterbe“. Im Sommer wird neu entschieden. Fachfrau Britta Rudolff über die Tücken der Auswahl, den unglücklichen Fall Dresden und künftige Kandidaten.
Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier fühlen sich bei der Festspielleitung dem Künstlertum und nicht der Betriebswirtschaft verpflichtet. Der Steuerbürger subventioniert jede der viel zu billigen Karten mit durchschnittlich 80 Euro.
Seine Vision von einem Operndorf in Afrika nimmt immer deutlichere Konturen an. Aber auch die Leerstelle, die der Künstler Christoph Schlingensief durch seinen Tod hinterließ, wird immer sichtbarer.
Ausgebliebene Zahlungen, Verluste, betriebswirtschaftliches Chaos: Der Verwaltungsrat der Richard-Wagner-Festspiele stellt Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier einen dritten Geschäftsführer zur Seite.
Immer öfter werden Klassik-Konzerte im Kino übertragen. Die Metropolitan Opera in New York verdient damit Millionen. Nun versuchen es auch die Philharmoniker aus Berlin. Aber läuft da wirklich ein gelungener Film?
Die Preise für Wohnungen gehen durch die Decke. Schuld sind billige Kredite und die Angst der Menschen um den Euro. Wenn das mal gutgeht.
Eine neue Leitung, neue Regisseure und Post vom Rechnungshof: das System Bayreuth ist in Bewegung. In welche Richtung geht die Reise?
Regisseurin Vera Nemirova lässt sich von Wagner nicht einschüchtern und beschließt mit der „Götterdämmerung“ den prächtigen „Ring“ der Frankfurter Oper.
Trotz der niedrigen Zinsen sollten die Anleger aber die typischen Risiken des Eigenheims nicht übersehen. Die Vermögensfrage.
Eine Konferenz in Bayreuth stellt griechische und baltische Positionen zur Euro-Krise gegenüber.
Kein Mensch muss Sklave seines Umfelds sein: Wilhelmine von Bayreuth hatte eine schwere Kindheit in einem kriegslüsternden Elternhaus, und wurde dennoch eine angenehme Erscheinung, während ihr Bruder Europa mit Kriegen überzog.
Die Plagiatsaffäre Guttenbergs hat die Universität Bayreuth in Aufregung versetzt und einiges verändert. Jetzt wurde dort über das Unrecht und die Kunst des Plagiierens diskutiert.
Weil der Streit in der NBA eskaliert, gucken sich Stars wie Kevin Durant nach Spielmöglichkeiten um. Auch in Bayreuth. Mal sehen, wie lange das Geld reicht.
Der amerikanische Basketballstar Kevin Durant will dem NBA-Lockout ausweichen und erwägt sogar einen Wechsel nach Bayreuth. Dirk Nowitzkis Bedenkzeit endet erst im Dezember.
Nach einer „Walküre“ geht der „Ring“ an der Frankfurter Oper mit „Siegfried“ weiter. Vera Nemirovas Inszenierung bleibt hinter den Erwartungen zurück.
Zum Leitartikel von Julia Spinola "Bayreuth braucht ein Gesicht" (F.A.Z. vom 23. September): Danke für diesen zutreffenden, offenen und nicht beschönigenden kritischen Bericht über die Bayreuther Situation an so exponierter Stelle auf der ersten Seite.