Die vergessene Bauhaus-Weberin
Die Bauhaus-Weberin Otti Berger ist heute vergessen. Als Jüdin bekam sie im Berlin der Dreißigerjahre kaum Aufträge, 1944 wurde sie in Auschwitz ermordet. Die Künstlerin Judith Raum hat ihr Werk erforscht.
Die Bauhaus-Weberin Otti Berger ist heute vergessen. Als Jüdin bekam sie im Berlin der Dreißigerjahre kaum Aufträge, 1944 wurde sie in Auschwitz ermordet. Die Künstlerin Judith Raum hat ihr Werk erforscht.
Eine halbe Stunde südlich von Leipzig steht eines der besterhaltenen Wohnhäuser des funktionalen Bauens: Haus Rabe wurde 1931 bezogen und gegen gleich zwei modernefeindliche Regime verteidigt.
An ihm scheiden sich die Geister: Ein stattlicher und exzellent bebilderter Band setzt sich mit dem Architekten Heinrich Tessenow auseinander.
Jeanne d’Arc auf den Stufen: Die britische Synthi-Pop-Band OMD gastiert mit Hits und Neuem in der Offenbacher Stadthalle.
Die britischen Synth-Pop-Pioniere OMD haben seit jeher einen besonderen Draht zu Deutschland. Mit ihrem jüngsten Album „Bauhaus Staircase“ gehen Paul Humphreys und Andy McCluskey nun wieder auf große Tournee.
Viele der Leuchten und Möbel, die man gerade auf dem Markt sieht, stammen aus den Designabteilungen internationaler Architekturbüros. Oft liefern sie bahnbrechende Entwürfe, die zu Bestsellern avancieren.
Vom Bauhaus nach Italien: Die Casa di Goethe in Rom widmet dem viel zu wenig bekannten Maler und Fotografen Max Peiffer Watenphul eine betörende Schau.
Marguerite Friedlaender war eine der bedeutendsten Porzellangestalterinnen Deutschlands. Ihre Arbeiten verkörpern den puren Bauhaus-Stil. Die Flugzeugtasse wurde 2023 neu aufgelegt.
Im Westen wie im Osten des geteilten Deutschlands dominierte lange ein Bild der ersten Republik, das von dem Wunsch nach Abgrenzung geprägt war – freilich mit jeweils anderen Vorzeichen. Heute ist die Erinnerung an Weimar bedrängender denn je. Ein Gastbeitrag.
Das Stadtmuseum Hofheim birgt einen Schatz im Depot – und kann die Laufbahn von Ida Kerkovius und Hanna Bekker vom Rath in einer Ausstellung entfalten.
Sie prägte die klare Linie in der Mode, als das noch Avantgarde war, und baute von Hamburg aus ein weltweites Unternehmen auf: An diesem Montag wird Jil Sander 80 Jahre alt.
Heiner Thoferns „Beautiful Games. Roman Entrances“ zeigt, was Roms Hauseingänge über die italienische Hauptstadt erzählen.
Er war der wahre Erbe des „Mönchs am Meer“: Die Frankfurter Schirn zeigt alle Hauptwerke des deutsch-amerikanischen Malers Lyonel Feininger.
Um ein Haar wäre Schlemmers Triadisches Ballett kein zweites Mal aufgeführt und vergessen worden: Das Deutsche Tanzarchiv erhält ein einzigartiges Bauhaus-Dokument
Die seit einem Monat streikenden Lastwagenfahrer auf dem hessischen Rastplatz Gräfenhausen an der A5 erheben Vorwürfe gegen die Auftraggeber - und nennen deren Namen.
Mit leisem Spott mussten sie rechnen: Ita Heinze-Greenberg folgt den Spuren deutsch-jüdischer Einwanderer in Palästina und Israel.
Samstagabend im Baumarkt: 130 Frauen lassen sich von Männern erklären, wie man Fliesen legt, Wände streicht und Löcher bohrt. Am Ende gibt es eine Urkunde und überraschende Geschenke.
Sie steckt Schaufensterpuppen in ihre eigenen Kleider, hadert mit dem Bauhaus und baut ein Grabmal für Michael Jackson: Die Neue Nationalgalerie in Berlin zeigt das Lebenswerk der Künstlerin Isa Genzken.
Die Galerie Kleinschmidt zeigt die experimentierfreudigen Arbeiten der lange vergessenen Künstlerinnen Louise Landauer und Elsa Thiemann.
Bei der dritten Etappe verpasste Phil Bauhaus den Überraschungssieg im Massensprint nur knapp. Auch einen Tag später ist der Deutsche kurz vor dem Ziel ganz vorne dabei. Am Ende jubelt wieder ein Belgier.
Ein Streifzug durch den vielseitigen Mittelstand zeigt, wie Firmen mit Krieg, Krisen und Zäsuren umgehen. Ihre Rezepte für Erfolg faszinieren. Ein Gastbeitrag.
Die Bauhaus-Designerin Alma Siedhoff-Buscher entwarf ein wegweisendes Kinderzimmer. 1944 kam sie bei einem Bombenangriff in Buchschlag ums Leben. Dort soll jetzt an sie erinnert werden.
Im Stil-Fragebogen erzählt die Schauspielerin, warum sie gerne Angela Merkel begegnen würde, welches Buch sie beeindruckt hat – und verrät ihren liebsten Secondhandladen in Berlin.
Endlich wird der wahre Kopf hinter einer Leuchte bekannt, die jahrzehntelang einem Bauhaus-Schüler zugeschrieben wurde. An der originalgetreuen Neuauflage der 830 ist nun auch der Enkel des Designers Werner Glasenapp beteiligt.
Die Münchner Sammlung Goetz kontrastiert Imi Knoebel mit Barbara Kasten und schlägt aus deren Unterschiedlichkeit Funken.
Das Fagus-Werk in Alfeld war die erste Fabrik, die der spätere Bauhaus-Gründer Walter Gropius entwarf. Der Bau aus dem Jahr 1911 gilt als Vorreiter der Moderne. Noch heute werden dort Schuhleisten produziert.
Anachronismus mit Aerodynamik: Das alte Viertel Tiong Bahru atmet noch einen Geist, der überall sonst in der Fortschrittsversessenheit von Singapur verschwunden ist. Jetzt wird es für den Tourismus entdeckt.
Philosoph unter den Gestaltern: Das Archiv der Hochschule für Gestaltung erinnert an den Plakatkünstler Otl Aicher – der doch viel mehr war.
Parallel zur 59. Ausgabe der Venedigbiennale gibt es überwältigende Rahmenausstellungen mit neuer Kunst in alten Palästen.
Erich Dieckmann war der berühmteste Möbeldesigner am Bauhaus. Heute ist er fast vergessen. Eine Ausstellung in Halle fragt, wie das passieren konnte.
Das Städel-Museum hütet einen Schatz an historischen Fotografien, mit dem einst die Städelschüler studierten.
Vier Künstleraugen sehen mehr: Ein Band präsentiert zum ersten Mal Lyonel Feiningers Briefe an seine Frau Julia aus den Jahren 1905 bis 1935.
Von wegen nichts zu sehen: Mit der angeblichen „Nothingtoseeness“ von Weiß untersucht die Berliner Akademie der Künste die politischste aller Farben.
Architekten wissen, wie die Welt zu retten ist und wie im Interesse des Klimaschutzes gebaut werden muss – in der Theorie. Einige Beispiele aus Deutschland und Europa und ihre Tücken.
Die DIY Academy bringt Frauen den Umgang mit Bohrmaschine & Co. bei. Und stellt dabei ein paar Unterschiede im Vergleich zu Männern fest.
Mit der Künstlerkolonie hat Darmstadt die Lebensreformbewegung entscheidend geprägt, jetzt soll sie Weltkulturerbe werden. Am 24. Juli fällt die Entscheidung.