Steinbrück für Offenlegung
Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) warf CDU und FDP eine „geheuchelte Empörung“ vor, die „mehr als peinlich“ sei, wie Kraft
Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) warf CDU und FDP eine „geheuchelte Empörung“ vor, die „mehr als peinlich“ sei, wie Kraft
ban. BERLIN, 7. Oktober. Die Führung der SPD hat in der Debatte über die Nebentätigkeiten ihres Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück versucht, den Druck auf die ...
Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück reagiert auf die öffentliche Kritik und will seine Einkünfte aus Honorar-Vorträgen nun doch im Detail offenlegen. Wirtschaftsprüfer sollen dazu seine Unterlagen unter die Lupe nehmen.
Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat sich gegen Angriffe wegen seiner Nebeneinkünfte als Vortragsredner gewehrt. Der Versuch, seine „Glaubwürdigkeit zu beschädigen“, werde nicht gelingen. Der Bundestag erwägt, die Pflicht zur Veröffentlichung für Abgeordnete neu zu regeln.
Um die vom Aus bedrohte Fusion mit der britischen BAE Systems zu retten, erklärt sich EADS-Chef Enders zu weitgehenden Garantien für deutsche Standorte und Arbeitsplätze bereit.
Auch aus Reihen der SPD wird Peer Steinbrück aufgefordert, seine Nebeneinkünfte öffentlich zu machen. 2011 hielt er einen bezahlten Vortrag bei einer Kanzlei, die 2008 im Auftrag des Finanzministeriums ein Gesetz erarbeitet hatte.
Auf Wunsch der Familie des verunglückten Spielers Boris Vukcevic wird die Bundesliga-Partie gegen den FC Augsburg nicht abgesagt. In der Statistik bleibt ein mühsames 0:0 stehen.
Der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, hat es zum wiederholten Mal abgelehnt, nach der Wahl in einem „Kabinett Merkel“ zu dienen. Auf dem Landesparteitag der nordrhein-westfälischen SPD rief er die Partei zu „größtmöglicher Geschlossenheit“ auf.
Obwohl Boris Vukcevic nach seinem schweren Autounfall im künstlichen Koma liegt, will 1899 Hoffenheim heute zum Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Augsburg antreten. Die Eltern des Spielers hätten den Verein in der Entscheidung bestärkt.
Nur in welchem der 257 Bädern soll die bruneiische Prinzessin suchen? Auch Michael Wendler weiß nicht wohin. Zumindest nicht auf die Bank von Ludwig II. – da darf auch Markus Söder nicht sitzen.
Die Bundesregierung und die Berliner Landesregierung haben den Plan, das Mohammed-Video vorzuführen, als gezielten Versuch zur Störung der öffentlichen Ordnung bezeichnet. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Böhmer, sprach sich in der F.A.S. gegen eine Aufführung in Deutschland aus.
Bundesinnenminister Friedrich und Bundesaußenminister Westerwelle haben sich dagegen ausgesprochen, mit schärferen Gesetzen gegen Gotteslästerung vorzugehen. Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Singhammer (CSU) hatte für eine Verschärfung plädiert.
Amerikanische Behörden ermitteln gegen amerikanische Großbanken wegen Geldwäsche, die Bahn drängt auf Schadenersatz von Thyssen Krupp und der kriselnde Autobauer PSA will seinen Marktanteil in Deutschland ausbauen.
Die libanesische Hizbullah feuert die Aufstände gegen das islamfeindliche Video „Innocence of Muslims“ weiter an. Deutsche Politiker diskutieren unterdessen ein Aufführungsverbot des Films.
Seit jeher haben wir den Frauenbilder-Eintopf, er wird immer wieder neu zubereitet, von Frauen wie von Männern, mit den immer gleichen Zutaten, und er wird
Erst gab es eine Interview-Offensive in Zeitschriften, nun hat Bettina Wulff ihre geplanten Fernsehauftritte abgesagt. Ihr Buch „Jenseits des Protokolls“ wurde in den vergangenen Tagen viel kritisiert.
Alexander Waske war selbst Davis-Cup-Spieler. Vor dem Duell der Deutschen gegen Australien spricht er im F.A.Z.-Interview Angst, Teamgeist im Tennis, die fehlende Linie im deutschen Team und den Neuaufbau von unten.
Zahlreiche Medienticker der Republik wittern Gefahr. Will die ARD die Erkennungsmelodie der „Tagesschau“ abschaffen? Ein Anruf in Hamburg sorgt für etwas Entspannung.
In der Europäischen Zentralbank wird weiter darüber diskutiert, wie hart die Auflagen für Eurostaaten sein müssen, wenn sie vom neuen Anleihenkauf-Programm profitieren wollen. Direktoriumsmitglied Coeuré sagt, weitere Forderungen seien „nicht unbedingt“ nötig.
Außenminister Westerwelle bezeichnet in Jerusalem eine nukleare Bewaffnung Irans als „keine akzeptable Option“. Zudem müht er sich, israelische Bedenken gegen eine Lieferung zweier deutscher U-Boote an Ägypten zu zerstreuen.
Bettina Wulff wehrt sich gegen die Verbreitung von Denunziationen über ihre Vergangenheit. Die Gerüchte über ihr früheres Leben erhielten politische Brisanz in der Affäre, über die ihr Mann stürzte.
Arbeitsministerin von der Leyen hatte nach Informationen der F.A.S für ihren Vorstoß zur Zuschussrente für Geringverdiener ausdrücklich die Unterstützung des Kanzleramts. Die SPD hält nun mit einem eigenen Vorschlag dagegen: einer "Solidarrente“.
Als „flagrante Einmischung“ in die Traditionen des Judentums hat die Jüdische Gemeinde zu Berlin die Entscheidung des Berliner Senats über die rechtliche Behandlung von Beschneidungen bezeichnet. Die Bundesregierung sicherte zu, bald ein Gesetz vorzustellen.
Mit ihrem „Rentenalarm“ hat Ursula von der Leyen viele aus ihrer Partei und auch Kanzlerin Angela Merkel gegen sich aufgebracht. Dabei ist ihre Diagnose richtig.
Für den neuen Hauptstadtflughafen zeichnet sich das nächste Debakel ab. Die Eröffnung wird wohl ein weiteres Mal verschoben. Bereits am Freitag soll der Aufsichtsrat einen neuen Termin im Oktober 2013 beschließen.
Schluss jetzt mit den Kapriolen! Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel startet beim Großen Preis von Spa am Sonntag (14.00 Uhr) nur von Platz zehn. Langsam muss sich der Titelverteidiger zusammenreißen.
Vom Happening zum Terror - die RAF hat eine Vorgeschichte. Ihre Protagonisten stammten zum Teil aus der Künstlerszene. Die Idee, Gewalt anzuwenden, schwang jedoch von Anfang an mit. Parallelen zu den russischen Anarchisten, die jetzt so viel von sich reden machen.
In Berlin und Paris hat Antonis Samaras die wichtigsten Geldgeber seines Landes um „Luft zum Atmen“ gebeten. Der griechische Regierungschef hat sie vorerst nicht bekommen: Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich stieß er im Ton auf freundliche Gastgeber – und in der Sache auf Granit.
Beim Großeinsatz gegen Castor-Demonstranten wurden weißrussische Sicherheitskräfte geschult. Das Innenministerium begründet die Hilfe mit Hoffnung auf Demokratie. Die Opposition will eine Erklärung des Ministers.
Mehrere Bundesminister lehnen es ab, Griechenland mehr Zeit für Reformen und Einsparungen zu lassen. Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande dagegen fordern die Griechen dazu auf, am Sparkurs festzuhalten.
Samaras hatte der „Bild“-Zeitung gesagt, er wolle bei seinem Deutschland-Besuch am Freitag dafür werben, seinem Land mehr Zeit zu geben.
Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt ermittelt gegen ein jüdisches Lebensmittelgeschäft. Es soll Fleisch als koscher verkauft haben, obwohl dieses nicht den jüdischen Speisegesetzen entsprach.
Die Bundesregierung denkt über eine Abwrackprämie für alte Öl- und Gasheizungen nach. Die Überlegungen seien aber noch „im allerfrühesten Stadium“, sagt Umweltminister Altmeier, es sei nur „eine Option von mehreren“.
Die deutsche Textilindustrie wehrt sich gegen die Ökostrom-Subventionierung. Die Branche hält die im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgesetzte Umlage für verfassungswidrig und stützt sich dabei auf ein Gutachten des Verfassungsrechtlers Gerrit Manssen. Sollten sie Erfolg haben, könnte die Finanzierung der Energiewende wackeln.
Im Streit über die Praxisgebühr hat sich erstmals der Chef einer Krankenkasse dafür ausgesprochen, die Gebühr von zehn Euro im Quartal zu streichen. Die Praxisgebühr verhindere keine unnötigen Arztbesuche, sagte Jens Baas, Vorstandschef der Techniker Krankenkasse.
Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die junge Witwe des Frankfurter „Bierkönigs“ Bruno H. Schubert. Bisher lief nur ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt, nun steht die 29 Jahre alte Frau im Mittelpunkt. Der Vorwurf: unterlassene Hilfeleistung.