Jeder Milliardär braucht Kunst
Die Bilanzen des Auktionsjahrs 2017 von Christie’s, Sotheby’s und Phillips: Erleichterung über Erholung und Konsolidierung – und etwas Spektakel
Die Bilanzen des Auktionsjahrs 2017 von Christie’s, Sotheby’s und Phillips: Erleichterung über Erholung und Konsolidierung – und etwas Spektakel
Das Auktionshaus Nosbüsch & Stücke in Berlin versteigert eine Sammlung, die sich ganz Stefan George und seinen Kreis gewidmet hat - eine Vorschau
Die Ergebnisse der New Yorker Auktionen der Altmeister bei Sotheby’s halten sich im Rahmen der Erwartungen, bei den Zeichnungen gibt es aber einige Ausreißer.
In den Londoner Frühjahrsauktionen stehen gleich bei allen drei großen Auktionshäusern Gemälde aus der Hand Pablo Picassos an der Spitze.
Normalerweise werden Regierungspapiere in Australien 20 Jahre lang unter Verschluss gehalten. Bei einer Auktion lief das anders ab – darunter waren mehrere „Top Secret“-Dokumente.
Der geplante Verkauf eines Brandenburger Dorfes machte bundesweit Schlagzeilen. Den Zuschlag bei der Auktion bekam ein Berliner Geschäftsmann. Doch jetzt will der Mann offenbar nicht mehr.
In New York warten Sotheby’s und Christie’s Ende Januar mit Altmeister-Auktionen auf - eine Vorschau auf das Angebot.
Das älteste Auktionshaus der Welt will Preise, Entwicklungen und Vorlieben seiner Sammler vorhersagen. So soll das funktionieren.
Zum Jahresabschluss versteigerte Koller in Zürich Schweizer Kunst, klassische Moderne und Zeitgenossen. Der rasante Aufstieg einer Papierarbeit sorgte für Aufregung im Saal.
Der Louvre verkauft Kunstwerke aus Geldnöten an wohlhabende Unternehmer. Jetzt landet der Leonardo da Vinci zugeschriebene „Salvator Mundi“ über Umwege in Abu Dhabi. So war es nicht gedacht.
Der russische Milliardär Dmitri Rybolowlew prozessiert seit 2015 gegen den Kunsthändler Yves Bouvier. Nun erzielte er in New York einen ersten Teilsieg.
Der spanische Kunstmarkt steht 2017 mit einem Rekord und mit einigen Überraschungen recht gut da. Auch der Staat zeigt sich spendabel.
2017 ist ein Jahr der Rekorde für den französischen Auktionsmarkt, der in scharfe Konkurrenz zu London tritt. Es gibt Spitzenpreise und Überraschungen – die Bilanz.
Ernst Wilhelm Nay steigt in ungeahnte Höhen und Pan spielt auf der Flöte: Die Ergebnisse der Herbstauktionen von der Kunst des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart bei Ketterer in München.
Das Jahr ist beinahe normal verlaufen – wäre da nicht dieser Alte Meister mit dem segnenden Christus gewesen! Überhaupt ist der globale Hochpreismarkt auch weiterhin in guter Verfassung.
Die Zeiten sind hart, schnell und voller Widersprüche, und die Kunst konkurriert jetzt mit Hollywood und der AfD. Droht ihr die Inflation? Über das Kunstjahr 2017.
In Deutschland ist eine wählerische Käuferschaft unterwegs, die gezielt und kenntnisreich sondiert. Das führt zu sehr ansehnlichen Resultaten in einem stabilen Markt.
Die Herbstauktionen bei Van Ham in Köln deckten ein breites Spektrum ab. Während die Alte Kunst etwas unter den Erwartungen lag, gab es andernorts gute Ergebnisse.
Einkaufsmöglichkeiten gibt es keine, die einzige Buslinie fährt ohne Halt vorbei: Zu DDR-Zeiten gehörte die Ortschaft Alwine in Brandenburg zu einer Brikett-Fabrik, jetzt wurde bei einer Auktion ein neuer Besitzer gesucht. Am Ende gab es nur einen einzigen Bieter.
Mit einem starken Angebot kann das Zürcher Auktionshaus Koller bei seinen Auktionen der Schweizer Kunst, Moderne und Gegenwart aufwarten. Winterliche Landschaften sind ein häufiges Motiv.
Ein riesiger Diamant aus Sierra Leone ist für 6,5 Millionen Dollar versteigert worden. Der Erlös soll Menschen in dem westafrikanischen Land zugute kommen. Aber auch fünf Bergarbeiter profitieren.
Da haben die Alten Meister in London kaum eine Chance: Dem Angebot fehlt Glanz und Gloria.
Ein Alter Meister wird zum teuersten jemals verkauften Bild: Der Leonardo da Vinci zugeschriebene „Salvator Mundi“ kostet in New York 450 Millionen Dollar.
Das Kölner Auktionshaus Van Ham versteigert am 7. Dezember ein Netsuke, das ich drei Jahrzehnte lang nicht vergessen konnte. Begegnung mit einem Kirin, dem tugendsamsten Tier der japanischen Mythologie.
Die Herbstauktionen von Grisebach in Berlin bieten rund 1600 Werke mit einer Gesamtschätzung von mehr als 24 Millionen Euro auf: Hier der Blick in die Kataloge.
Ein spannendes Angebot von der klassischen Moderne, über das deutsche Informel bis in die unmittelbare Gegenwart wird bei Van Ham am 29. November zur Versteigerung aufgerufen.
Das atemberaubende Ergebnis von Leonardos „Salvator Mundi“ lässt beinahe das restliche Angebot vergessen. Hier sind die New Yorker Ergebnisse des Impressionismus und Moderne bei Christie’s und Sotheby’s.
Teile aus John Lennons Nachlass wurden der Witwe Yoko Ono gestohlen. Jetzt sind sie überraschend in Berlin aufgetaucht. Ein Auktionshaus, das inzwischen pleite ist, hatte versucht, die Objekte zu verkaufen.
Einmal so schnell fahren wie der deutsche Formel-1-Fahrer Michael Schumacher? Zumindest das passende Auto konnte man nun in New York ersteigern. Das sorgte für Kritik.
Diamanten sind ein Symbol des Reichtums. Aber es geht nicht um Karat, sondern um den Nimbus. Dazu braucht der Stein eine Geschichte, wie die jüngsten Auktionsergebnisse zeigen.
So viel Geld wurde noch nie für ein Kunstwerk auf einer Auktion bezahlt: Für 384 Millionen Euro wechselt „Salvator Mundi“ den Besitzer. Um den neuen Eigentümer macht das Auktionshaus Christie’s ein Geheimnis.
Am Ende haben nur noch anonyme Sammler am Telefon um die Wette geboten, um sich den legendären Diamanten „Grand Mazarin“ zu sichern. Das Auktionshaus verrät wenig über den Sieger. Auch wer den Rekordpreis für einen Riesendiamanten zahlt, bleibt geheim.
Das Kölner Auktionshaus Van Ham versteigert am 17. November Alte Kunst und die Sammlung eines süddeutschen Industriellen, deren Wurzeln in den zwanziger Jahren liegen. Eine Vorschau
Christie’s versteigert in Genf ein französisches Kronjuwel. Es ist ein besonders illustres Stück, das Kriege überdauert hat und von mehreren Königinnen und Kaisern getragen wurde.
Die Zeitgenossen in den New Yorker Auktionen bei Christie’s, Sotheby’s und Phillips heizen die Stimmung an. Es gibt kühle Blue Chips – dazu als Gäste einen verträumten Leonardo und einen feurigen Ferrari.
Bei Karl & Faber in München werden am 10. November Alte Meister, Kunst des 19. Jahrhunderts und Druckgrafik auktioniert. Die Provenienzen einiger Lose sind verlockend und tragisch.