Aristoteles zog ihn in Bann
Er brachte Platon und Aristoteles wieder ins Gespräch und erforschte das Schicksal der antiken Dramen auf dem heutigen Theater. Zum Tod des Klassischen Philologen Hellmut Flashar.
Er brachte Platon und Aristoteles wieder ins Gespräch und erforschte das Schicksal der antiken Dramen auf dem heutigen Theater. Zum Tod des Klassischen Philologen Hellmut Flashar.
Nicht Ursprünge, sondern Erfolgs- und Nutzendynamiken sind von Interesse: Greg Woolf legt eine weit zurückgreifende und grundsätzliche Geschichte der Stadt vor.
Unser Universum entstand nach einem Urknall. Soviel wissen wir. Doch an diesem Moment selbst stößt die Naturwissenschaft an eine harte Grenze der Erkenntnis. Sie könnte unüberwindlich sein.
Den Katholikentag in Stuttgart dominiert das Thema sexueller Missbrauch. Doch es ist nicht die einzige Ursache der Krise der katholischen Kirche in Deutschland.
Von den Gelbwesten zum Sturm aufs Kapitol: Jacques Rancière analysiert, warum Menschen revoltieren.
Wer keine Maske tragen oder sich nicht impfen lassen will, trägt zur Überlastung des Gesundheitssystems bei und mutet anderen schwere Lasten für Leben und Gesundheit zu.
Von der überwölbten Scheibe zum expandierenden Universum: Eine sehr kurze Geschichte der Vorstellungen des Abendlandes über den Kosmos.
Von König David bis zu Harvey Weinstein: Das Motiv von Beute und Besitz begegnet einem oft in der Politik und der Geschichte des politischen Denkens. Ein Gastbeitrag.
Warum Kieselsteine rund sind, weiß jedes Kind. Doch der Grund für die Form ihrer Rundungen beschäftigt Physiker bis heute.
Seit nicht weniger als fünfzig Jahren publiziert sie vor allem zu Platon und Aristoteles. Erst im Vorjahr hat sie eine wahre Herkulesaufgabe bewältigt. Jetzt wird Dorothea Frede achtzig.
Auch in China gibt es Querdenker, die gegen den Mainstream anrennen: Der ganze Westen sei eine missratene Kopie Chinas, behaupten sie.
Über viele Jahrhunderte kreiste das abendländische Denken um die Not und den Segen des Verzichts. Heute ist der Begriff weitgehend aus der Mode gekommen – zu Unrecht. Ein Essay.
Was kann es heißen, die Wissenschaften vom Altertum zu „dekolonisieren“? In den Vereinigten Staaten wird unter dieser Losung ein umgekehrter Rassismus propagiert, der die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft gefährdet. Ein Gastbeitrag.
Eine brillante Astrophysikerin, deren revolutionäre Entdeckung der Zeit voraus war: Eine Biographie stellt Cecilia Payne-Gaposchkin und ihr unnachgiebiges Streben nach Wissen vor.
Kurt Gödel war der bedeutendste Logiker der Neuzeit. Nun zeigt sich: Er war auch Philosoph. Fragen an Eva-Maria Engelen, die Herausgeberin seiner Notizbücher.
Die Schönheit der Panzerbeeren: Eine Ausstellung im Frankfurter Palmengarten illustriert die Geschichte und Biologie der Zitrusfrüchte.
1000 Blumen, Sonnenuntergang in Italien und eine legendäre Yacht. Alles hätte so schön sein können bei der Hochzeit von Heidi Klum und Tom Kaulitz. Aber Heidis Kleid war es nicht. Eine Stilkritik.
Der Begriff ist negativ besetzt, auch und gerade zur Zeit. Ob sich das nach Lektüre dieses Buches ändert?
Europa fehlt es an Perspektiven. Die Probleme scheinen zu groß, Ängste wachsen. Dabei gibt es Ansätze und Wege. Eine Alternative zum Weltuntergang – zweiter Teil. Ein Gastbeitrag.
Von wegen dunkles Mittelalter: Frank Rexroth zeigt, wie bei den frühen Scholastikern die moderne Form von Wissenschaft auf die Bahn kam.
Nicht jeder, der sich auf Fakten beruft, ist allein deshalb schon ein überzeugter Demokrat, wie die Beispiele des Philosophen Platon und des Historikers Thukydides zeigen. Ein Gastbeitrag
Kupfermünzen gibt es seit 2500 Jahren. Die Herstellung ist teuer. Aber wer braucht sie noch?
Der Philosoph Immanuel Kant hat viel über das Wesen des Geldes nachgedacht. Seine Erkenntnisse sind aktueller denn je.
Wenn Physiker an die Grenzen des Erforschbaren vorgedrungen sind, glauben damit das Geschäft der Philosophen zu übernehmen. Sie täten besser daran, mit Philosophen zu diskutieren.
Wofür hat der Mathematiker Peter Scholze eigentlich die Fields-Medaille bekommen? Ein Erklärungsversuch.
Den diskursiven, von Kompromissen gekennzeichneten Modus der Politik zu verteidigen, heißt nicht, ihm alles zuzutrauen. Mit Wertkonflikten tut er sich schwer, mit Identitätskonflikten noch schwerer. Ohne sich wirklich Rechenschaft darüber abgelegt zu haben, was es tat, hat sich Deutschland durch die Migrationspolitik beträchtliche Risiken aufgeladen. Sie geben dem Thema „Verteidigung der Politik“ eine ganz neue Dimension.
Die längste Mondfinsternis des Jahrhunderts: Wer heute Abend in die Dunkelheit blickt, erfährt mehr über unsere Welt, als er erwartet. Man sollte sich einen guten Aussichtspunkt sichern.
In der Antike galten Schauspielerinnen als Prostituierte. Im neuzeitlichen Theater standen sie auch nicht viel besser da. Das Phänomen „MeToo“ hat weit zurückreichende Wurzeln. Kann man die ausreißen? Ein Gastbeitrag.
Optimieren wir uns zu Tode? Zwei britische Sportpsychologen warnen vor den Folgen des Strebens nach Perfektion für unsere Gesundheit.
In seinem verlorengegangenen Anatomischen Atlas würde man heute gerne blättern: Der Biologe Armand Marie Leroi würdigt Aristoteles als ersten empirisch verfahrenden Zoologen.
Zorniges Manifest: Der amerikanische Historiker Ibram X. Kendi verspricht die definitive Geschichte des Rassismus – aber liefert sie nicht.
Bevor er mit dem Papst aneinandergeriet, knöpfte sich Martin Luther die Scholastiker vor. Bis heute haben diese mittelalterlichen Philosophen ein denkbar schlechtes Image. Doch was lehrten und wollten sie wirklich?
Irgendwie will doch jeder Gerechtigkeit, im Wahlkampf sogar noch mehr als sonst. Aber was bedeutet Gerechtigkeit? Ein Unternehmer, eine Altenpflegerin und ein Philosoph haben unterschiedliche Antworten.
Wie logisch ist Europa? Seit Aristoteles und bis in die Computerzeit haben sich auf diesem Kontinent ein paar erstklassige Leute feinste Vernunftregeln einfallen lassen. Natürlich hält sich niemand dran.
Was hält unsere Welt in ihrem Innersten zusammen? Das heutige Verständnis der Struktur der Materie hat eine lange Geschichte - und gibt nach wie vor Anlass zu philosophischen Diskussionen.
Die Alten machen die Jungen fertig: Hohe Lebenserwartung, Vermögen, Egoismus und abgebrühter Zynismus sind die Waffen, vor denen sich nachfolgende Generationen besser in Acht nehmen sollten.