Französische Polizei nimmt bewaffneten Mann fest
In Paris gilt immer noch die höchste Terrorwarnstufe. Nun nimmt die Polizei im Disneyland-Freizeitpark vor den Toren der Stadt einen Mann mit zwei Waffen fest.
In Paris gilt immer noch die höchste Terrorwarnstufe. Nun nimmt die Polizei im Disneyland-Freizeitpark vor den Toren der Stadt einen Mann mit zwei Waffen fest.
International gab es Appelle, selbst Papst Franziskus meldete sich – vergebens. In Texas ist ein Mann wegen Mordes hingerichtet worden. Sein Anwalt beklagt schwerwiegende Unregelmäßigkeiten vor Gericht.
Weil kein Flugzeug für den Transport eines bereitstehenden Spenderorgans zu finden war, ist in Brasilien ein herzkranker Zwölfjähriger gestorben. Nun wird der Vorfall untersucht.
Französische Ermittler haben Büros des Autoherstellers Renault durchsucht. Der Börsenkurs bricht vorübergehend mehr als 20 Prozent ein, weil eine dramatische Vermutung die Runde macht. Mittlerweile entspannt sich die Lage etwas.
Randalierer haben die saudische Botschaft in Teheran gestürmt und Teile des Gebäudes in Brand gesetzt. Nach iranischer Lesart handelte es sich „um eine Gruppe wütender Landsleute“, die gegen die Hinrichtung eines prominenten schiitischen Geistlichen in Riad protestieren.
Befreundete Regierungschefs bleiben von NSA & Co. unbehelligt, hieß es aus Washington. Bei dem israelischen Ministerpräsidenten machten die Amerikaner einem Zeitungsbericht zufolge eine Ausnahme.
Den Kampf um Ramadi hat die irakische Armee nach eigenen Angaben für sich entschieden. Kämpfer des „Islamischen Staats“ hätten den Sitz der Provinzregierung geräumt. Teile der Stadt liegen in Trümmern.
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen sind im Norden des Landes zahlreiche Menschen unter Erdmassen verschüttet worden. Sie haben in Schuttbergen aus dem Jade-Abbau nach Überresten der wertvollen Steine gesucht.
Nach fast 70 Stunden gibt es in Shenzhen mindestens einen Überlebenden. Wieso wurde das Unglück nicht verhindert? Die Kritik an den Behörden wächst, es gibt eine erste Festnahme.
Weil sie sich und ihre Partei mit der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ verglichen sah, stellte die Front-National-Vorsitzende Marine Le Pen Fotos prominenter IS-Opfer auf ihre Twitterseite – und trat eine Welle der Entrüstung los.
Die Lehrerin an der als radikal geltenden Koranschule bezeichnet sie als „gutes Mädchen“. Doch eine Mitstudentin berichtet, die Attentäterin von San Bernardino habe sich durch die Schule drastisch verändert.
Die Geiselnahme in der malischen Hauptstadt Bamako ist vorbei, die Polizei hat das Hotel Radisson Blu nach stundenlangen Feuergefechten geräumt. Offenbar sind mindestens 18 Menschen gestorben.
Frankreich für drei Monate im Ausnahmezustand – so will es der französische Präsident Hollande. Zunächst muss aber das Parlament zustimmen.
Das DFB-Team verliert den EM-Test in Frankreich. Das Länderspiel wird von einer Anschlagsserie auch in der Nähe des Stadions überschattet. Während der Partie sind drei Explosionen zu hören.
Flucht nach vorn: Zwei französische Piloten, die in der Karibik wegen Drogenschmuggels verurteilt waren, haben sich nach Frankreich abgesetzt, um sich dort der Justiz zu stellen.
Auf Flugpassagiere könnten unangenehme Zeiten zukommen. Sie müssen sich auf neue Ausstände einstellen. Und die Gewerkschaft, die nun streiken will, ist nicht allein.
Wegen des russischen Eingreifens in Syrien hat die islamistische Nusra-Front Dschihadisten im Kaukasus zu Racheaktionen gegen Russen aufgerufen. Auf dem Gelände der russischen Botschaft in Damaskus schlugen unterdessen zwei Granaten ein. Dabei sei niemand verletzt worden, sagte ein Sprecher.
Nach Fifa-Boss Joseph Blatter gerät auch Michel Platini weiter in die Bredouille. Der Uefa-Präsident erklärt, warum er ein Honorar in Millionenhöhe bekam – und macht mit seiner Aussage alles noch schlimmer.
Vom Budapester Hauptbahnhof bricht ein Flüchtlingstreck zu Fuß gen Österreich auf. Ungarn verschärft die Strafen für illegalen Grenzübertritt und überführte Schlepper. Die östlichen EU-Staaten sprechen sich indes gegen feste Flüchtlingsquoten aus.
Weil sie angeblich unter Elektrosensibilität leidet, lebt eine Französin abgeschieden in den Bergen. Ein Richter hat ihr jetzt staatliche Hilfen wegen einer Behinderung zugesprochen. Ein Präzedenzfall?
Die Staatsanwaltschaft in Paris hat ein Verfahren gegen den Angreifer aus dem Thalys-Zug eingeleitet. Den Ermittlern zufolge schaute der Marokkaner vor der Tat auf seinem Mobiltelefon ein Video mit dschihadistischen Gesängen.
Wie aus Pariser Polizeikreisen verlautet, steht die Identität des bewaffneten Mannes, den Reisende in einem französischen Schnellzug überwältigten, fest. Nach F.A.S.-Informationen aus deutschen Sicherheitskreisen hatte der mutmaßliche Täter offenbar Kontakte zum „Islamischen Staat“.
In Indonesien sind Rettungskräfte an der Unglücksstelle der abgestürzten Propellermaschine eingetroffen. Dort wurden die Leichen aller 54 Menschen an Bord entdeckt. Das Flugzeug ist vollständig zerstört.
Mahinda Rajapakse war jahrelang der starke Mann in Sri Lanka. Nach seiner überraschenden Abwahl plante er sein Comeback. Doch das misslang. Bei der Parlamentswahl gesteht er seine Niederlage ein.
Die amerikanische Regierung geht davon aus, dass die Dschihadistenmiliz kurdische Kämpfer mit Senfgas angegriffen hat. Ziel sollen von Deutschland ausgebildete Peschmerga gewesen sein.
Der Preiskampf in Deutschlands Discountern verschärft sich: 50 Marken sollen neu ins Aldi-Sortiment kommen. Oft senken dann andere Supermärkte die Preise.
In seinem Urlaubsdomizil ward er nicht gern gesehen: Der saudische König Salman hat überraschend seinen Urlaub an der Côte d’Azur beendet. Seine Sonderwünsche kamen bei den Einheimischen nicht gut an.
Deutsche zahlen für ihren Urlaub in Disneyland Paris offenbar deutlich mehr als Franzosen. Die EU-Kommission überprüft jetzt, ob der Vergnügungspark die Gesetze bricht.
Bundeskanzlerin Merkel mahnt die Türkei zum Maßhalten in Umgang mit den Kurden: Das Militär hatte nicht nur IS-Stellungen in Syrien, sondern auch PKK-Einrichtungen im Nordirak bombardiert.
Die türkische Luftwaffe hat Stellungen der kurdischen PKK angegriffen. Auch gegen den Islamischen Staat flog die Türkei wieder Angriffe. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen begrüßt den Einsatz Ankaras gegen die islamistische Terrororganisation.
Lufthansa-Chef Carsten Spohr wird am Freitag nicht zur Trauerfeier für die Opfer der Germanwings-Katastrophe reisen. Er begründet dies mit der „angespannten Atmosphäre“, die durch den offenen Brief der Angehörigen entstanden sei.
Wieder sind bei einer Flüchtlingstragödie im Mittelmeer 40 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Vereinten Nationen war ihr Schlauchboot untergegangen.
Für seinen Vorschlag, Asylbewerber vom Westbalkan in eigenen Zentren zu sammeln und dort über ihre Asylanträge zu entscheiden, erhält der bayerische Ministerpräsident Seehofer Unterstützung – und massive Kritik.
Zehntausende gedenken in Srebrenica des Massakers vor 20 Jahren. Auch der serbische Ministerpräsident Vucic spricht von einem „monströsem Verbrechen“, wird während der Gedenkfeier aber von bosnischen Demonstranten angegriffen. Belgrad ist empört.
Berichte über Anschläge, die von den offiziellen Regierungsangaben abweichen, sollten mit Gefängnisstrafen geahndet werden. So sah es ein Gesetzentwurf vor, der auf empörte Proteste von Journalisten stieß. Jetzt hat die Regierung ein Einsehen.
Nach ihrer Niederlage auf dem Parteitag machen der frühere AfD-Chef Lucke und seine Anhänger mobil. Eine Umfrage in seinem Unterstützerverein „Weckruf 2015“ könnte zur Gründung einer neuen Partei führen. Unterdessen verlassen weitere führende Politiker die AfD.