Immer mehr Juden fürchten sich vor Übergriffen
Viele Juden in Deutschland nehmen einen wachsenden Antisemitismus wahr. Deshalb vermeiden sie es, ihre Religion öffentlich zu zeigen – auf der Straße und im Internet.
Viele Juden in Deutschland nehmen einen wachsenden Antisemitismus wahr. Deshalb vermeiden sie es, ihre Religion öffentlich zu zeigen – auf der Straße und im Internet.
Hochwasser werden in Europa von Mal zu Mal unberechenbarer. Ihr Auftreten hat sich zeitlich um mehrere Wochen verschoben. Forscher sehen eine Ursache im Klimawandel. Was kann man technisch dagegen tun?
Krieg und Gewalt sind soziale Phänomene, die in allen Epochen präsent waren und heute als verstörend und erklärungsbedürftig wahrgenommen werden.
Bestseller versucht man, mit nackten Zahlen oder mit Soziologie zu erfassen. Wirklich knacken kann man ihr Erfolgsgeheimnis nicht. Eine der zuverlässigsten Produzentinnen wird heute 70. Gesamtauflage: unfassbar.
Meister des trojanischen Taktierens: Der Sachbuchautor Matthias Beier glaubt, dass Eugen Drewermann dem Katholizismus hätte ein Ende bereiten können.
Prekäre Finanzen und die Abhängigkeit vom Fernsehen – die drei deutschen Regisseure David Bernet, Irene Langemann und Andres Veiel im Gespräch über die Lage des Dokumentarfilms.
Ästhetische Erfahrung ist längst nicht mehr auf Literatur und klassische Musik oder auf Theater und Oper beschränkt. Sie ist sozial allgegenwärtig geworden. Muss man darin den Beginn ihres Endes sehen?
Sie mieten Luxuswagen und halten Anwohner und Passanten dann in Atem: sogenannte „Autoposer“. Dass die Frankfurter Polizei dagegen nun vorgeht, ist aus mehreren Gründen wichtig.
In Frankfurt häufen sich die Beschwerden über Autofans, die in Luxuswagen lautstark durch die Stadt fahren. Gegen diese „Autoposer“ will die Polizei nun strenger vorgehen.
Amerikanische Einkaufspassagen galten einmal als „Kathedralen des Konsums“. Heute stecken sie in einer schweren Krise. Aber das liegt nicht nur an Amazon.
Informieren sich die Deutschen vor der Bundestagswahl mehr über das Fernsehen – oder doch über Twitter? Eine repräsentative Umfrage, die FAZ.NET vorab vorliegt, zeigt das Misstrauen vieler Menschen gegenüber klassischen Medien.
Für seine Eitelkeit musste er manchen Spott einstecken. Nun zieht es Berlusconi zurück in die italienische Politik, die Verjüngungskur ließ nicht lange auf sich warten.
Insgesamt steigen die Steuereinnahmen der Städte und Gemeinden. Doch während die Kommunen in Bayern und Baden-Württemberg glänzen, verlieren andere Städte den Anschluss.
Vor 1900 Jahren starb der Herrscher, unter dem Rom auf dem Gipfel seiner Macht stand. Solche Reiche scheinen heute völlig aus der Mode gekommen zu sein. Oder doch nicht?
Der englische Theologe und Naturforscher Joseph Priestley war mit seinen bahnbrechenden Versuchen Ende des 18. Jahrhunderts seiner Zeit weit voraus und saß mit seinen Erkenntnissen zwischen allen Stühlen.
Die SPD hat vor der Bundestagswahl einen riesigen Rückstand aufzuholen. Doch die Sorgen der Wähler bleiben in ihrer Kampagne weitgehend außen vor. Das Geld könnte sich die Partei sparen. Ein Kommentar.
Autoritär, distanziert und streng: So sieht das klassische Bild des Großvaters aus. Doch das wandelt sich gerade, sagt Sozialwissenschaftler Eckart Hammer.
Die Bundeswehr tut sich schwer mit historischen Vorbildern. Doch Soldaten brauchen sie. Drei Regeln reichen aus, um taugliche Kandidaten für die Gegenwart zu finden. Ein Gastbeitrag.
Beim Puzzeln sind nicht passende Teile sehr ärgerlich. Für den komplexen Aufbau von Proteinen könnten schlecht passende Bausteine dagegen entscheidend sein.
Eine bekannte Börsenregel lautet: Nur wer hohe Risiken eingeht, kann auch mit hohen Renditen rechnen. Von wegen!
Milliarden Euro auf den Tagesgeldkonten verlieren an Wert. Und was machen die Leute? Sie bringen immer mehr Geld auf die Bank. Das Vermögen schrumpft.
Sie solle Bier statt Mode verkaufen, riet man der jungen Frau, als sie während des Krieges ihren Laden in der Demokratischen Republik Kongo eröffnete. Heute ist die Boutique eine Instanz.
Dennis M. soll die Mutter seiner Freundin getötet haben. Doch so kommt raus: Vermutlich ist er auch am Tod seiner Frau schuld. Jetzt steht der mutmaßliche Mörder vor Gericht.
Hatte der Anspruch des „Weltbades“ die jüdischen Gäste während der Kaiserzeit noch weitgehend vor Diffamierungen geschützt, änderte sich dies zusehends in der Weimarer Republik. Es kam zu antisemitischen Schmierereien, und der Ort sah sich in der Presse als „Judenbad“ angefeindet.
Die Comics junger hoffnungsvoller Künstler haben meist deren eigene Erlebnisse zum Thema. Aber die Praxis der sozialen Medien vertieft noch die permanente Selbstbespiegelung. Dieser Verlust an Neugier auf anderes und andere wird durch hübsche Zeichnungen lediglich kaschiert.
Der britische Brustschwimmer Adam Peaty hat einen Stil kreiert, den man vorher so nicht sah. Insgesamt war der Weg des Teams an die Weltspitze lang und beispielhaft.
Sie sind zwar selten, aber bis zu hundertfach heller als Supernovae: Astronomen haben eine ferne Hypernova entdeckt. Der Ursprungsort der gigantischen Sternexplosion überraschte die Forscher.
Der Schrecken individueller Gewalt ist in unsere Gegenwart zurückgekehrt. Gibt es Strategien, das menschliche Leben von ihr zu befreien - und wie kann Gewalt vom Staat sinnvoll eingedämmt werden?
Klare Satzstrukturen und ein einfaches Vokabular sollen die Teilhabe an Information erleichtern. Warum Leichte Sprache den Leser dennoch nicht ausreichend informiert.
Eine zögerliche Mitteilung der Fed setzt den Dollar unter Druck. Zum Euro fällt er auf das niedrigste Niveau seit Anfang 2015. In Amerika schwindet zudem die Zuversicht in die Fähigkeiten der eigenen Regierung.
Pater Nikodemus Schnabel lebt als Mönch in Jerusalem. Im FAZ.NET-Interview erklärt der Seelsorger, warum er trotz des jahrzehntelangen blutigen Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern weiter an das Friedenspotential der Religion glaubt.
Der Europäische Gerichtshof befasst sich mit wichtigen Verfahren zur Flüchtlingskrise. Die EU-Kommission könnte neue Maßnahmen gegen Polen beschließen. Die Kartell-Vorwürfe überschatten die Zahlenvorlage der Autobauer.
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Lebendig sollen die Innenstädte sein, anziehend fürs Partyvolk. Gleichzeitig wohnen wieder mehr Familien im Zentrum – auch aufgrund neuer Stadtpolitik. Wie passt das zusammen?
Immer wieder behindern Autofahrer die Einsatzkräfte in Unglücksfällen. Der Verkehrsfunk soll deshalb immer zur Bildung einer Rettungsgasse aufrufen, fordert ein hessischer Minister.