Wodka sorgt für sinkende Lebenserwartung in Russland
Nur 64 Jahre - das ist die durchschnittliche Lebenserwartung in Russland. Wissenschaftler machen jetzt in einer Studie den massiven Wodka-Konsum verantwortlich.
Nur 64 Jahre - das ist die durchschnittliche Lebenserwartung in Russland. Wissenschaftler machen jetzt in einer Studie den massiven Wodka-Konsum verantwortlich.
Die Blutzellen einer Maus werden zu Embryozellen. Und zwar nicht durch Gentechnik, sondern in einem Säurebad. Stammzellen, die potentiell Organe ersetzen könnten. Wieder eine Revolution in der Biomedizin?
Der Bund fürs Leben - eine pathologische Falle, warnt die Forschung. Macht uns träge, dick und krank. Hoffnungslos? Nicht ganz, in den Daten findet sich auch ein Silberstreif.
Was macht eigentlich die Apokalypse? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update mit sterbenden Pinguinen, Eisendünger im Pazifik, Risiken für Olympia und der Rekordkältewelle.
Die Genomanalyse eines Hundetumors hat gezeigt: Die Zellen existieren seit der Jungsteinzeit. Sie entstanden in einer der ersten Hunderassen.
Gibt es Schutz vor dem chronischen Verlauf der Hepatitis C? Offenbar ja: Neues Wissen über die Genetik könnte nun auch bessere Therapien inspirieren.
Die Erdgasleitungen unter der amerikanischen Hauptstadt Washington sind löchrig wie Schweizer Käse. An einigen Stellen herrscht akute Explosionsgefahr. Saniert wird dennoch kaum etwas.
Biotechniker haben den Goldenen Reis vor 14 Jahren entwickelt, er könnte Leben retten. Doch seine Gegner sind mächtig. Patrick Moore, Mitgründer von Greenpeace, kämpft gegen die „moralischen Abgründe“ seiner Ex-Gefährten.
Unser Gehirn leidet mit: Das Lesen von Romanen hinterlässt auch Tage nach der Lektüre Spuren. In Atlanta wurden die neuronalen Gravuren ganz grundsätzlich und experimentell untersucht.
Manche Amphibien verfügen über einen raffinierten Mechanismus, der sie vor dem Erfrieren schützt. Sie produzieren im Leib ein Frostschutzmittel: Glukose.
Regensburger Forscher haben durch Zufall urtümliche Mikroorganismen auf der menschlichen Haut entdeckt. Jetzt wird über deren Bedeutung für den Körper gerätselt.
Nicaragua will 2014 mit dem Bau von „El Gran Canal“ beginnen. Ökologisch deutet sich ein Desaster an. Hinter dem neuen Atlantik-Pazifik-Kanal steht ein fernöstliches Konsortium - oder sogar Peking?
In der ersten Weihnachtsbotschaft seines Pontifikats rief Papst Franziskus zu Dialog und Friedfertigkeit auf. Danach spendete er den traditionellen Segen.
Zu Weihnachten liegen auf vielen Gabentellern Orangen – doch die sind bedroht. Ein zäher Schädling bedroht die Ernte. Nur noch die Gentechnik verspricht Rettung. Eine Reise über vier Kontinente.
Schritt in die Einsamkeit des Alls: China feiert seine geglückte Mondlandung als nationale Wiederauferstehung und spiegelt sich in der Größe des Kosmos.
Im Sommer Salat, vor Weihnachten schlemmen - für Frauenmagazine ist das kein Widerspruch. Für Wissenschaftler schon: Sie warnen jetzt vor Gesundheitsgefahren durch die Lektüre der Zeitschriften.
Der Jahrhundertkomet Ison ist tot, es lebe der Schweifstern Lovejoy: ein nächtlicher Flug mit Kometenjägern an den Rand der Atmosphäre.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: 360-Grad-Panoramen aus aller Welt
Die bislang größte Studie zu den Verbreitungsgebieten der Bonobos hat erbracht, dass die Primaten gefährdeter sind als erwartet. Sie brauchen größeren Abstand zu Siedlungen.
Auf ihrem Kongress in Leipzig diskutieren Intensiv- und Notfallmediziner darüber, wie sie besser werden können. Noch fehlen Vergleiche der Intensivstationen, doch jetzt deckt ein Urteil Mängel auf.
Das Y-Chromosom scheint weitgehend verzichtbar - zumindest, wenn man bei der Befruchtung etwas nachhilft. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler in „Science“.
Vielen Organismen schadet die Helligkeit der Großstädte in tiefster Nacht. Auch der Mensch wird durch künstliches Licht krank. Die Debatte darüber beginnt aber gerade erst.
Zum Klimagipfel und Anthropozän: Nobelpreisträger Paul J. Crutzen hat im Gespräch mit unserem Mitarbeiter Christian Schwägerl eine persönliche Bilanz gezogen.
Diäten und Trainingsprogramme versagen oft bei übergewichtigen Kindern. In Extremfällen entscheiden sich Ärzte schon zum chirurgischen Eingriff - eine umstrittene Maßnahme.
Nördlich von Australien fanden Wissenschaftler eine bislang unbekannte Delphin-Art. Die Tiere gehören zur Gattung der Sousa, die noch wenig erforscht ist.
Der Planetenjäger „Kepler“ seit August außer Betrieb. Dennoch sorgen seine gesammelten Daten noch immer für Überraschungen. Eine Analyse früherer Beobachtungen zeigt: Jeder fünfte sonnenähnliche Stern in der Milchstraße hat einen erdähnlichen Begleiter.
Standortbestimmung in Berlin: Noch immer erhalten zu wenige Patienten mit Rückenschmerzen eine sanfte Medizin.
Was macht eigentlich die Apokalypse? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update mit einer UN-Umfrage, der Spieltheorie im Treibhauspoker und dem NIPCC-Klimabericht.
Die Rolle von instabilen Beziehungen in der Kindheit wird in der psychosomatischen Medizin zunehmend erforscht. Neue Studien versprechen etwa bei dem verbreiteten Schmerzsyndrom Fibromyalgie Hoffnung.
Die endgültige Ausrottung der Kinderlähmung ist zum Greifen nahe. Doch ohne neue, große Anstrengungen am Horn von Afrika und in Israel wird es kaum gelingen.
Hier Radiopulsare, dort fluktuierende Röntgendoppelsterne. Was kommt dazwischen? Eine kürzlich entdeckte Strahlungsquelle schließt nun endlich die seit langem gesuchte Lücke.
Eine Gensequenz macht anfällig für die Bläschen auf der Lippe. Wer andere genetische Merkmale aufweist, ist ein Leben lang geschützt - nicht nur vor Herpes.
Leberexperten diskutieren neue Daten: Hepatitis-E-Infektionen sind viel häufiger als gedacht. Die Übertragung erfolgt durch Tierkontakt. Bei Hepatitis B und C gibt es Fortschritte in der Behandlung.
Aus den Daten des Weltraumteleskops Kepler haben Astronomen eine Wolkenkarte des Exoplanet Kepler 7b erstellt. Seltsamerweise ist die Bewölkung des extrasolaren recht massiv.
Der Literaturnobelpreis 2013 geht an die Kanadierin Alice Munro. Ausgezeichnet wird das in Jahrzehnten gewachsene Werk einer geduldigen Chronistin des Alltags und des einfachen Lebens. Für viele jüngere Autoren ist diese Erzählerin ein Vorbild.
Chemische Reaktionen laufen viel zu schnell ab, um sie im Detail beobachten zu können. Abhilfe schaffen Computermodelle, mit denen sich das Verhalten von Molekülen exakt simulieren lässt. Eine Basis dafür haben drei amerikanische Forscher gelegt, die nun den Nobelpreis erhalten.