Wie die Musik auf Tiktok spielt
Tiktok befeuert Trends, erschafft Hypes, dient als Scouting-Werkzeug – und sorgt mitunter für stolze Streaming-Zahlen. Trotzdem gibt es Streit mit der Musikindustrie.
Tiktok befeuert Trends, erschafft Hypes, dient als Scouting-Werkzeug – und sorgt mitunter für stolze Streaming-Zahlen. Trotzdem gibt es Streit mit der Musikindustrie.
Spotify und Co. zahlen Milliarden an die Musikbranche. Bloß: Wie werden sie verteilt? Ein Blick auf die komplizierten Wege der Gelder, Abhängigkeiten und Änderungsvorschläge.
Universal Music und Streamingdienst Tidal wollen ein „Künstler- und Fan-freundlicheres Modell“ zur Abrechnung im Streaming entwickeln. Änderungsideen gibt es längst viele.
Die Spotify-Aktie hat zuletzt stark an Wert verloren, auch andere aus der Welt der Musik wie die des Fonds Hipgnosis tun sich eher schwer. Vor allem Universal Music steht dagegen gut da – kein Wunder.
Musik veröffentlichen ist heute einfacher denn je. 100. 000 Songs sollen mittlerweile täglich neu auf Spotify und Co erscheinen – Tendenz steigend. Manche sehen in der Masse ein Problem. Für andere ist sie elementarer Teil des Geschäfts.
Mindestens fünf weitere gute Jahre für die Branche erwartet Masuch. Nach etwas „Schnappatmung“ durch den Zinsanstieg dürften auch Katalogdeals wieder zunehmen. Im Vergütungsstreit mit Tiktok fordert er, zur Not auch Musik von der App abzuziehen.
Eine „strategische Allianz“ gab es schon. Jetzt übernimmt der größte Musikkonzern der Welt 49 Prozent der Anteile an PIAS. Universal, Sony und Warner Music fokussieren sich schon länger stärker auch auf Indies.
Eine „strategische Allianz“ gab es seit Juni 2021. Jetzt übernimmt der größte Musikkonzern der Welt 49 Prozent der Anteile an PIAS. Universal, Sony und Warner fokussieren sich schon länger stärker auch auf Indies.
Robert Kyncl gehörte lange zu den wichtigsten Managern von Youtube. Bald führt er mit Warner Music den drittgrößten Musikkonzern der Welt. Vor ein paar Jahren wäre solch ein Wechsel noch kaum vorstellbar gewesen.
Spotify gewinnt mehr Abonnenten als prognostiziert, spürt aber bei den Werbeeinnahmen Gegenwind. Auch deshalb denkt der Musikdienst über weitere Preiserhöhungen nach. Vorgeprescht war zuletzt ausgerechnet Apple.
Für die Musikindustrie ist die Kurzvideo-App ein mächtiges Marketingtool. Doch die Arbeit mit der App ist nicht nur enorm kompliziert. Ihr rasantes Wachstum weckt auch Begehrlichkeiten – und Tiktok selbst hat noch ganz andere Pläne.
Robert Kyncl folgt Anfang 2023 auf Steve Cooper an der Spitze des drittgrößten Musikunternehmens der Welt
Noch ist er einer der wichtigsten Manager von Youtube: Anfang 2023 folgt Robert Kyncl dann auf Steve Cooper an der Spitze des drittgrößten Musikunternehmens der Welt. Sein Tech-Hintergrund dürfte den Ausschlag gegeben haben.
Fernsehshows, Fokus auf CDs, Teleshopping: Was für andere Genres skurril klingt, funktioniert im Schlager prächtig – gerade auch für Ken Otremba, der mit Telamo eines der größten Schlager-Labels führt. Künftig gehört es zu Bertelsmann.
Eines der bis dato größten unabhängigen deutschen Labels gehört künftig zum Bertelsmann-Konzern. Die Musiksparte BMG übernimmt mit Telamo das Label von Giovanni Zarrella, Marianne Rosenberg, Thomas Anders und Florian Silbereisen.
Soundcloud gewinnt Warner Music für nutzerzentrierte Abrechnung / Rege Debatte um Alternativmodell zu „Pro Rata“
Das hinter Universal, Sony und Warner Music viertgrößte Musikunternehmen der Welt, BMG, übernimmt Autorenrechte.
Soundcloud schüttet seit einiger Zeit Geld der Nutzer nur an die von ihnen tatsächlich gehörten Musiker aus. Das galt bislang nur für eine kleine Gruppe unabhängiger Künstler. Doch jetzt hat die Plattform auch Warner Music im Boot.
„Love Song“, „Someone Somewhere in Summertime“ oder „Belfast Child“. Bekannte Songs haben die Simple Minds viele. Ein großer Teil der Rechte am Schaffen der Schotten geht nun an die Musiksparte des Bertelsmann-Konzerns.
Dank „Stranger Things“ wird Kate Bushs „Running Up That Hill“ derzeit rauf und runter gestreamt. Der Erfolg des Songs aus 1985 verdeutlicht, wie kompliziert die Welt der Charts ist – und warum Rechte an Klassikern so wertvoll sein können.
Die Marktführer der Musikindustrie haben stattliche Umsatzzuwächse vorzuweisen.
Warner Music wird in Deutschland seit gut einem halben Jahr von einer Doppelspitze geführt. Das Duo will einen neuen Stil prägen – und gerade auch für die Zeit nach der Hochzeit des Streamings gerüstet sein.
Universal Music folgt dem Beispiel des Konzertriesen Live Nation und stellt die Arbeit in Russland ein. Sony und Warner Music ziehen einen Tag später nach. Spotify dagegen versucht einen Spagat.
Die Musikindustrie blickt auf ein gutes Jahr zurück. Die Aussicht auf weiteres Wachstum befeuert auch den Ansturm auf Rechtepakete. Für Marktführer Universal Music gibt es aber Wichtigeres.
Der kanadische Musiker wirft dem Streamingdienst vor, nichts dagegen zu unternehmen, dass Star-Podcaster Joe Rogan Falschinformationen über Impfungen gegen Covid 19 verbreitet. Als Konsequenz droht er mit dem Rückzug seiner Werke.
2022 begann mit dem Verkauf der Autorenrechte von David Bowie. Weitere Deals sind nur eine Frage der Zeit. Mit Pimco hat nun offenbar auch die milliardenschwere Investmentgesellschaft der Allianz einen Blick auf die Musik geworfen.
Warner Music besitzt nun David Bowies Autorenkatalog und wird seine Werke zu vermarkten wissen. Auch was das angeht, war der Künstler selbst seiner Zeit stets voraus.
Das drittgrößte Musikunternehmen der Welt schnappt sich die Autorenrechte an der Musik von David Bowie. Der Zuschlag für Warner Music kommt nicht überraschend, obwohl die Konkurrenz um Kataloge groß ist.
Ob Meta oder Quantenbits: 2021 stand nicht nur im Zeichen von Corona, sondern auch von Wissenschaft und Technik. Wir stellen die wichtigsten Innovationen vor.
Über neue Schulden hat die Nummer drei der Musikindustrie kürzlich 535 Millionen Dollar eingesammelt. Ein Teil davon soll für David Bowies Autorenkatalog verplant sein. Zunächst aber übernimmt Warner Music ein hochkarätiges Indie-Label.
Für Autorenkataloge wurde in jüngster Zeit viel Geld ausgegeben. BMG übernimmt nun die Rechte an den Aufnahmen der US-Band – bislang ein eher seltener Fall im aktuellen Run auf Rechte.
Warner Music ist kleiner als Universal oder Sony Music, aber ebenfalls gut im Geschäft – wie der Aktienkurs zeigt. Auch dass Warner offenbar beste Aussichten auf David Bowies Autorenrechte hat, ergibt Sinn.
Für Millionen Dollar verkaufen renommierte Künstler zur Zeit Rechte an ihren Werken. Nun reiht sich auch Tina Turner ein – bei ihr kommt die Musiksparte des Bertelsmann-Konzerns zum Zug.
Universal, Warner und Sony Music bauen ihr Service-Angebot für eigenständigere Künstler seit einiger Zeit aus. Die Übernahme von AWAL stärkte Sonys ohnehin schon gute Position. Doch nun meldet sich die britische Wettbewerbsaufsicht.
Der Star-DJ folgt dem Beispiel diverser prominenter Musiker von Bob Dylan über Imagine Dragons bis Stevie Nicks. Doch sein Deal mit Warner Music unterscheidet sich von denen der meisten anderen.
Ein Label-Vertrag muss längst nicht mehr sein. Künstler können heute auf eine Vielzahl an Dienstleistern setzen. Der Markt ist umkämpft – und auch Universal, Sony & Warner Music mischen munter mit.