Ein Mythos ruft an
In ihren letzten Jahren verschanzte sich Marlene Dietrich in ihrer Wohnung in Paris. Nur mit ein paar Freunden telefonierte sie – und mit unserem Autor. Ihre Nachrichten auf seinem Anrufbeantworter hat er aufgehoben.
In ihren letzten Jahren verschanzte sich Marlene Dietrich in ihrer Wohnung in Paris. Nur mit ein paar Freunden telefonierte sie – und mit unserem Autor. Ihre Nachrichten auf seinem Anrufbeantworter hat er aufgehoben.
Sogar auf der Herrenmodemesse in Florenz findet man kaum noch Krawatten. Hat das Anhängsel noch eine Zukunft? Einige Männer glauben fest daran.
Was mich bewegt und provoziert hat: Aufzeichnungen zu Beobachtungen aus dem Jahr 2020
Die Berlinale der vertauschten Rollen: Die Maskierten schauen auf die Nackten. Die Mexikanerin Natalia Lopez Gallardo sucht einen Ausweg, der Österreicher Ulrich Seidl findet das große Drama
Desmond Shum und seine damalige Frau bewegten sich einst in den höchsten Funktionärskreisen der Kommunistischen Partei. Nun bringt ein Buch manch einen in Peking in Bedrängnis.
40 Jahre nach der Rekonstruktion des Frankfurter Konzerthauses treffen sich 16 Zeitzeugen wieder. Sie schwelgen in Erinnerungen und erzählen jede Menge Anekdoten.
Ohne ihn läuft in der Unterhaltung von ARD und ZDF seit Jahrzehnten wenig: Dem Schauspieler Fritz Wepper zum Achtzigsten.
In Cannes war das Kino ein Zuhause. Aber es ist durch Skandale und die Streamingdienste schwer beschädigt. Nun heißt es auch, von einem Filmfestival Abschied zu nehmen.
Die deutsche Politik will die Innenstädte mit Kultur beatmen, die Bürgermeisterin von Paris baut die Metropole zum Öko-Dorf um. Ist das wirklich die Zukunft des urbanen Lebens?
Bayerischer Humor: In der Amazon-Serie „Der Beischläfer“ spielt Markus Stoll einen Schöffen wider Willen, der im Dauerclinch mit seiner Richterin liegt. Da ist Gerechtigkeit kein Witz.
Im Jahr 1969 tingelt ein Gitarrist und Sänger durch deutsche Discotheken und schläft in seinem Auto. Dann kommt ihm eine Idee, die in die Geschichte der Tanzmusik eingeht. Dem DJ und Produzenten Giorgio Moroder zum Achtzigsten.
Ob er als hübsches Accessoire seine Filmpartnerin glänzen ließ oder mal wieder zum „Sexiest Man“ gekürt wurde: Dieser Schauspieler brauchte Talent und Charakterstärke. Dem Filmstar Richard Gere zum Siebzigsten.
Marlon Wayans zeigt in „Einer von Sechs“, dass er der nächste Eddie Murphy ist. Seine Netflix-Komödie ist so albern, kindisch und derb wie köstlich lustig.
Scheinehe mit Gigolo: Ilker Cataks Film „Es gilt das gesprochene Wort“ erzählt von einer Beziehung, die nicht auf Gefühlen, sondern auf Prinzipien beruht. Jedenfalls zunächst.
Am Ende, als es das Ständchen gibt, werden die Augen feucht: Rekordreiterin Isabell Werth feiert an der Kultstätte ihres Sports, beim CHIO in Aachen, den 13. Sieg – und ihren 50. Geburtstag.
Der Porträt-Zweiteiler „Aenne Burda – Die Wirtschaftswunderfrau“ mit Katharina Wackernagel feiert den Aufstieg der emanzipierten Verlegerin. Leider bleibt es ein Film von der Stange.
Vor 40 Jahren wurde in West-Berlin der „Dschungel“ eröffnet. Zeitzeugen erinnern sich an den besten Club der Achtziger.
Cornelia Froboess muss man einfach für jede Rolle lieben. Selbst wenn sie als reife Dame ihr Leben durch die flotte Lotte dreht, um sich doch noch in eine Bella Signorina zu verwandeln, wie in der Komödie „Endlich Gardasee!“.
Es ist eine Gabe und ein Erbe: Zu wissen, was ein Pferd gleich tun wird – oder tun will. Doch der Weg zu einer Weltklasse-Reiterin ist lang.
Ein halbes Jahrhundert nach der englischen Erstveröffentlichung erscheint Waguih Ghalis „Snooker in Kairo“, einer der größten ägyptischen Romane, endlich auf Deutsch.
Er schrieb „Taxi Driver“ und inszenierte „American Gigolo“. Jetzt hat sich Paul Schrader mit Filmen wie „Dark“ und „Dog Eat Dog“ seinen eigenen Jungbrunnen geschaffen. Wir begegnen ihm in Basel. Ein Gastbeitrag.
Die Titelfigur dieses Songs ist für alle Anhänger eines unverwechselbaren lyrischen Ichs eine Provokation. Was macht dem "Serienmodell" der Rapperin Haiyti so viel Freude an sich selbst?
Mieten statt Kaufen ist das große Thema bei Nachhaltigkeitsverfechtern. Als erstes großes Unternehmen vermietet Tchibo jetzt Baby- und Kinderkleidung. Wie man in Frankfurt auch ohne anderen Besitz auskommt und dabei trotzdem bluffen kann. Ein Überblick.
Er ist mehr als ein manieristischer Multimaskenmann. Schon in den sechziger Jahren zeigte er sein ganzes Können. Zum Achtzigsten des Filmschauspielers Dustin Hoffman.
Wolfgang Joop weiß, warum Models besser Bitches sind als liebe Mädchen. Im Interview verrät er zudem, wieso er fast Mitleid mit Günther Jauch und Sehnsucht nach einer Lederhose hat.
Früher richteten die Volksparteien ihre Politik nach ihnen aus. Heute lassen sie sie eine Viertelstunde hochleben, um sie dann wieder aus den Augen zu verlieren. Die Geschichte einer Entfremdung.
Mit „How To Be A Human Being“ wagen die Glass Animals ein poppiges Konzeptalbum. Es beruht auf sonderbaren Geschichten, die der Sänger anderen Leuten heimlich abgelauscht hat.
Was vom neuen Film des philippinischen Regisseurs Lav Diaz zu halten ist, wenn man seinen sechs, acht Stunden langen Werken misstraut. Und was Schauspieler wie Liev Schreiber den großen Filmstars voraushaben.
Mit Mannschafts-Gold ist Isabell Werth wieder ganz oben angekommen und auch im Einzel soll wieder gejubelt werden. Doch die Konkurrenz kommt nicht nur aus dem eigenen Team.
Mit siebzehn hat er seinen ersten Film gesehen. Siebzehn Filme hat er bislang selbst gedreht. Zum siebzigsten Geburtstag des amerikanischen Filmregisseurs Paul Schrader.
Immer wieder kommt das Kino auf die Universität als Schauplatz zurück. Doch was will der Film eigentlich von ihr? Und braucht die Universität das Kino? Wir haben uns zwei neue Campus-Filme angeschaut.
Schlimm geht es zu in Burmas Jade-Minen – denn lange schon herrscht dort das Gesetz der Betreiber. Die neue Regierung muss das ändern.
Sie ist der berühmteste Treffpunkt Venedigs und alle erliegen dem diskreten Charme ihres Besitzers. Ein Besuch bei Arrigo Cipriani in Harry’s Bar.
Die Piaffe im Dressur-Viereck ist eine besondere, rhythmische, kraftvolle und erhabene Bewegung. Ein Pferd drückt damit eine Emotion aus – stolz und selbstbewusst.
Eine Frau, ein Borsalino und ein Mantel: Die Dressurreiterin Isabell Werth begann vor zwanzig Jahren, die Welt zu erobern. Sie fürchtete nichts und niemanden. Das ist auch heute noch so.
Ein Bucherfolg unter der Gürtellinie, ein Film unter Niveau: „Fifty Shades of Grey“. Dieser Unfug tut weh, fesselt aber kein bisschen. Soll das wirklich der Stand des Schmuddel-Entertainments im dritten abendländischen Jahrtausend sein?