Der Esprit junger Seriosität
Inzwischen ist der crossoverige Renault in ernsthaften Gefilden angekommen. Das macht ihn leider etwas beliebig. Aber eben auch zu einer rundum überlegenswerten Offerte.
Modeketten stecken in der Krise. Der Zollsturm aus den USA sorgt für zusätzliche Unsicherheit. Was bedeutet das für die Kunden?
Inzwischen ist der crossoverige Renault in ernsthaften Gefilden angekommen. Das macht ihn leider etwas beliebig. Aber eben auch zu einer rundum überlegenswerten Offerte.
Im Mai hatte Esprit Insolvenz angemeldet. Nun ist klar, mit welchen Konsequenzen: Bis Jahresende will der Modekonzern sich aus Deutschland zurückziehen, 1300 Mitarbeiter verlieren ihren Job.
Für das Unternehmen hat sich bislang kein Käufer gefunden. Nur für die Rechte an der Marke „Esprit“ gibt es Interessenten. Der Großteil der 1300 Stellen dürfte wegfallen.
In Belgien und der Schweiz hatte Esprit bereits im März Insolvenz angemeldet. Die Modekette durchläuft das zweite Insolvenzverfahren innerhalb von vier Jahren.
Der Bund hat die Pflicht zur Insolvenzanmeldung ausgesetzt. Die Folge: Weniger Fälle. Doch die Gläubiger müssen immer stärker bluten. Im nächsten Jahr werden mehr Insolvenzen erwartet.
Der deutsche Modehersteller schreibt weiterhin tiefrote Zahlen. Jetzt reagiert das Unternehmen mit einem Sanierungsprogramm.
In den Achtzigern war Esprit beliebt wie nie. Daran will die Modemarke anknüpfen. Eine neue Kollektion und die Rückkehr zu den ursprünglichen Werten machen den Anfang.
José Manuel Martínez soll den Absturz des Modekonzerns Esprit stoppen. Er plant eine neue Marke und bringt legere Blazer ins Sortiment.
Melody Harris-Jensbach, im Vorstand von Esprit für Produkt und Design verantwortlich, wird den Modekonzern Esprit am Monatsende auf eigenen Wunsch verlassen.
B.K. DÜSSELDORF, 10. September. Der in einer umfassenden Neuausrichtung steckende Modekonzern Esprit ist im Geschäftsjahr 2012/13 (30.
Die anhaltend gute Stimmung an den Börsen stützt auch die Aktienkurse in Deutschland. Vor Weihnachten seien die 7.700 Punkte im Dax immer noch drin, sagte Analystin Katrin Ehling von X-Trade Brokers xtb. Die Anleger warteten zwar weiter auf eine endgültige Einigung im Haushaltsstreit der Vereinigten Staaten, die Parteien näherten sich aber an und die Märkte täten schon so, als seien die drohenden Steuererhöhungen und Ausgabensenkungen mit einem Kompromiss bereits vom Tisch.
Die Börse hat ihn mit einem Kurssprung begrüßt, der Verwaltungsrat sprach von seinem Weitblick, Analysten nannten ihn ein positives Signal.
Das Modehaus steckt in der tiefsten Krise seiner Geschichte. Erst geht die die Führungsspitze, dann rutscht der Kurs der Aktie ins bodenlose. Ein Ende der Malaise ist nicht in Sicht.
Der Gewinn der Allianz fällt um die Hälfte, die Royal Bank of Scotland schreibt rote Zahlen, die Gewinne von HP und Esprit brechen ein, die Telekom Austria rutscht tief in Verlustzone und der des Credit Agricole ist höher als erwartet. Die Commerzbank steigert den Gewinn dank Einmalerträgen, die Swiss Re verdreifacht den Gewinn, ADVA Optical verdient deutlich mehr und auch MTU Aero profitierte von einer starken Nachfrage. Die Eurohypo senkt die Rückzahlungsansprüche für Genussscheine drastisch weiter, die EU-Kommission will die Defizitziele für 2012 lockern.
Ratingen, 15. September (dpa). Der Modekonzern Esprit wird sich nach verlustreichen Jahren aus dem nordamerikanischen Markt zurückziehen und weitere 80 unrentable Filialen außerhalb der Vereinigten Staaten schließen.
Umsatzwarnung von Aixtron, UBS - Handelsverlust von 2 Milliarden Dollar, Kingfisher legt im Ausland zu, H&M mit niedrigerem Umsatz, Esprit-Gewinn fällt 98 Prozent, BMW erwartet weiteres Wachstum, ElringKlinger - Auto-Produktion stagniert 2012, deutsche Exporte im ersten Halbjahr stark gestiegen, Umfrage - Stimmungsaufschwung in Japans Wirtschaft verlangsamt, Neuseelands Zentralbank lässt Leitzins unverändert, EU mit Portugal-Rettungsbond, China dämpft Hoffnungen