Klitschko fordert EU-Sanktionen
Der ukrainische Oppositionsführer Vitali Klitschko fordert Sanktionen gegen Präsident Janukowitsch. Dieser soll gezwungen werden, seine „diktatorischen Gesetze“ zurückzunehmen.
Der ukrainische Oppositionsführer Vitali Klitschko fordert Sanktionen gegen Präsident Janukowitsch. Dieser soll gezwungen werden, seine „diktatorischen Gesetze“ zurückzunehmen.
Nach wochenlangen Protesten ist Bewegung in den ukrainischen Machtkampf gekommen. Die Opposition trotzte der Führung Zugeständnisse ab. Nun berät das Parlament über eine Amnestie für inhaftierte Demonstranten.
Was wäre, wenn die Proteste gegen Janukowitsch Erfolg hätten und die Opposition das Ruder übernähme? Eine beschleunigte Annäherung der Ukraine an die EU wäre mit hohen Risiken behaftet.
Präsident Janukowitsch muss sich den Protesten der Opposition weiter beugen: Das ukrainische Parlament hat mit Mehrheit das jüngst verschärfte Demonstrationsrecht annulliert. Zuvor hatte Ministerpräsident Asarow seinen Rücktritt angekündigt.
Die Regierung der Ukraine bewegt sich auf die Opposition zu. Repressive Gesetze sollen zurückgenommen werden. Ob das zur Konfliktlösung reicht, muss sich erst noch zeigen.
Die Appelle und Drohungen haben offenbar gefruchtet: Die Regierungsgegner zogen sich aus dem Justizministerium zurück. Die Opposition bleibt gesprächsbereit.
Die Situation in Kiew spitzt sich zu. Demonstranten haben das Justizministerium besetzt. Oppositionspolitiker Vitali Klitschko ruft dazu auf, „solche Provokationen zu vermeiden“. Die Regierung erwägt, den „nationalen Notstand“ auszurufen.
In Kiew hat die Opposition das „Ukrainische Haus“ gestürmt. Dort sollten sich Sondereinheiten der Regierung einnisten. Mit kleinen Nadelstichen drängen die Demonstranten das Regime Janukowitsch in die Defensive.
„Ein vergiftetes Angebot“ nennt Oppositionsführer Vitali Klitschko den Vorschlag, in die Regierung zu gehen. Präsident Janukowitsch wollte ihn zum Vize-Regierungschef machen. Statt dessen kam es wieder zu Ausschreitungen.
Oppositionsführer Klitschko zeigt sich nach einem ergebnislosen Krisengespräch mit Präsident Janukowitsch enttäuscht und bittet die wütende Menge um Geduld. Doch Demonstranten stürmen daraufhin ein Ministerium.
In Kiew sind die Krisengespräche zwischen dem Präsidenten und der Opposition beendet, brachten aber keinen Durchbruch. Klitschko bittet Demonstranten um Geduld.
Bundeskanzlerin Merkel erwartet vom ukrainischen Präsidenten Janukowitsch, dass die Gewalt gegen friedliche Regierungsgegner eingestellt wird. Unterdessen bestätigte das Innenministerium in Kiew den Tod eines dritten Demonstranten.
Drei Stunden lang hatten Oppositionspolitiker mit Präsident Janukowitsch gesprochen, um ein Ende der Gewalt in Kiew zu erreichen. Vergeblich. Jetzt droht Vitali Klitschko mit einer Offensive der Demonstranten.
In Kiew ist es abermals zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen radikalen Demonstranten und der Polizei gekommen. Vitali Klitschko gesteht ein, dass die friedlichen Kräfte der Opposition „die Bewegung nicht mehr unter Kontrolle haben“.
Der Charakter der ukrainischen Proteste ist nicht mehr derselbe wie noch im Dezember: Kiew hat eine Nacht der Gewalt hinter sich. Der Gewaltausbruch zeigt den Kontrollverlust der Oppositionsführer.
Nach den jüngsten Gewaltexzessen ist die Lage in Kiew weiter gespannt. Die Opposition hat Ultras und Nationalisten nicht unter Kontrolle. Das erschwert die ohnehin nicht einfachen Verhandlungen mit dem Janukowitsch-Regime.
Nach der Eskalation der Gewalt in Kiew haben sich Oppositionspolitiker Klitschko und Staatsoberhaupt Janukowitsch in der Nacht auf eine Kommission zur Beilegung der Krise geeinigt.
In Kiew ist es zu heftigen Straßenschlachten zwischen Regierungsgegnern und der Polizei gekommen. Auch Oppositionspolitiker Vitali Klitschko wurde angegriffen, als er die wütende Menge beruhigen wollte. Nach Wochen des ergebnislosen Protestes steht auch er in der Kritik.
Bei den Massendemonstrationen in der Ukraine wird der Anschein brutaler Polizeigewalt meist vermieden. Derweil häufen sich jedoch gezielte Angriffe auf Oppositionelle. Die Täter bleiben meist im Dunkeln.
Der ukrainische Oppositionspolitiker Klitschko hat die EU aufgerufen, die Ukraine weiter zu unterstützen. An diesem Donnerstag beginnt in Brüssel ein EU-Gipfel, der sich mit dem Konflikt zwischen der Ukraine, Russland und der EU berfassen soll.
Nachdem Vitali Klitschko wegen seiner Politik-Karriere als „Champion im Ruhestand“ geführt wird, will der kleine Bruder Wladimir, Champion der Verbände WBO, IBF und WBA, auch den WBC-Titel holen.
In der Ukraine sind Vitali Klitschko, Arsenij Jazenjuk und Oleh Tjahnibok im Kampf gegen Präsident Janukowitsch vereint. Aber ihre Pläne für die Zeit nach einem etwaigen Sieg unterscheiden sich.
Vitali Klitschko verabschiedet sich für längere Zeit vom Boxen. Vermutlich für immer. Derzeit kämpft er in der Ukraine für Demokratie und Recht. Jetzt muss sein Bruder die Lücke füllen.
Vitali Klitschko sucht deutsche Hilfe im Konflikt mit der ukrainischen Regierung. In einem Gastbeitrag für eine deutsche Boulevardzeitung bittet der Oppositionspolitiker den neuen deutschen Außenminister um Vermittlung.
In Kiew stehen neue Großkundgebungen an. Beide Seiten haben Zehntausende Unterstützer zusammengetrommelt. Ein früherer amerikanischer Präsidentschaftskandidat ist auch vor Ort.
Zehntausende Menschen haben in Kiew auch am Samstag wieder demonstriert – gegen und erstmals auch für den ukrainischen Präsidenten Janukowitsch. Dieser enthob den Bürgermeister von Kiew seines Amtes - wegen seines Vorgehens gegen Demonstranten.
Präsident Janukowitsch kündigt eine Amnestie für festgenommene Regierungsgegner an, lehnt einen Rücktritt der Regierung aber ab. Vitali Klitschko zeigt sich enttäuscht und mahnt Janukowitsch, nicht auf Gewalt zu setzen.
Die Kämpfe der Demonstranten mit der Polizei sind nur gespielt - das behaupten regierungsnahe ukrainische Medien und strahlen zum Beweis Szenen eines Videos dieser Redaktion aus. FAZ.NET veröffentlicht die ungeschnittene Version.
In Kiew geht die Opposition abermals auf Konfrontationskurs. Demonstranten schlagen Zelte außerhalb des Unabhängigkeitsplatzes auf. Vitale Klitschko will Präsident Janukowitsch ablösen.
Bedrängt von Oppositionellen, müssen sich die Sondereinheiten der Polizei in Kiew teilweise wieder zurückziehen. Die Demonstranten haben den Unabhängigkeitsplatz zurückerobert. Mittwochnacht wollen sie wieder zu Hunderttausenden demonstrieren.
Sondereinheiten der Polizei haben die Barrikaden der Opposition im Regierungsviertel von Kiew geräumt. Trotz eisiger Kälte harren aber mehr als 2000 Demonstranten auf dem Unabhängigkeitsplatz aus. Vitali Klitschko ruft im F.A.Z.-Interview zum „gewaltfreien Widerstand“ auf.
Nervenkrieg im ukrainischen Machtkampf: Die Vaterlandspartei der inhaftierten Oppositionsführerin Timoschenko wirft den Sicherheitskräften vor, sie hätten ihr Hauptquartier in Kiew gestürmt. Die Polizei bestreitet das.
Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch sitzt die größten Proteste in der Geschichte der Ukraine aus. Dabei kann er sich auf den Geldadel verlassen. Die Opposition muss sich auf einen langen Marsch einstellen.
Die EU winkt mit Helden und Wachstum. Russland winkt mit Geld. Dabei stellt sich angesichts der Lage in Kiew eine viel dringendere Frage: Wie geht eigentlich diese Demokratie, von der alle reden?
Mit Barrikaden und Zelten haben Hunderte Demonstranten das Regierungsviertel in Kiew besetzt, dabei wurde auch die Lenin-Statue gestürzt. Anders als am vergangenen Wochenende hält sich die Polizei zurück.
Die Protestbewegung in Kiew wird auch von Journalisten im Internet angeheizt. Mit Handykameras berichten sie über den Aufstand gegen Janukowitsch.