Skandalöse Missachtung
In Indien werfen Athletinnen dem Chef des Ringerverbands sexuelle Belästigung vor und fordern seine sofortige Festnahme. Wie mit den Protestierenden umgegangen wird, vermittelt ein fatales Bild.
In Indien werfen Athletinnen dem Chef des Ringerverbands sexuelle Belästigung vor und fordern seine sofortige Festnahme. Wie mit den Protestierenden umgegangen wird, vermittelt ein fatales Bild.
Entzug der Olympia-Qualifikation hier, kurzfristig terminierte EM da: Der Welt-Fechtverband lässt nichts unversucht, um Russen auf den Weg zu Olympia nach Paris zu bringen.
Der Welt-Boxverband IBA schließt den Deutschen Boxsport-Verband aus – und drei weitere Verbände. Der umstrittene Weltverband reagiert damit auf die Gründung der Konkurrenzorganisation World Boxing.
Der Turn-Weltverband schließt Athleten aus Russland und Belarus weiterhin aus. Dabei hatte Präsident Watanabe zuvor das Gegenteil angedeutet. Das letzte Wort scheint jedoch noch nicht gesprochen.
Innenministerin Nancy Faeser kündigt an, russischen und belarussischen Sportlern werde Deutschland keine Visa für Wettkämpfe erteilen. Außerdem regt sie eine Berliner Olympiabewerbung für 2036 an.
Wladimir Putins Sportsoldaten sollen wieder siegen. Im Judo kämpfen russische Offiziere um WM-Titel. Anderswo gibt es Widerstand.
IOC soll Charta ändern und Russland von Olympia ausschließen
Als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg fordert der hessische Innenminister eine Erweiterung der olympischen Charta. Wer Sportlerinnen entsende, dürfe gleichzeitig keinen Krieg führen.
Die IBA lädt zahlreiche Boxer zur WM ein. Doch der kremlnahe Kurs des internationalen Verbandes sorgt für Boykotte. Zwei deutsche Kämpfer steigen dennoch in den Ring.
Die Teilnahme von Russen und Belarussen bei der an diesem Sonntag beginnenden Judo-WM sorgt für Kritik. Der deutsche Verband sieht das IOC in der Verantwortung.
Der Fechtclub Bonn wünscht sich eine klare Linie – und lässt seinen traditionellen Florett-Weltcup ausfallen. Grund ist die Empfehlung des Weltverbands, russische Kämpfer zuzulassen.
Unter ukrainischen Sportlern mehrt sich der Unmut über die Linie der Regierung in Kiew, die einen Boykott von internationalen Sportveranstaltungen anstrebt. Bröckelt die Einigkeit?
Menschenrechtsexpertin Sylvia Schenk hat die Vereinigung Athleten Deutschland kritisiert. Die Forderung nach einem Ausschluss russischer Sportler sei wohlfeil.
Der ukrainische Verbandspräsident Waleri Suschkewitsch spricht im Interview über den Erfolg ukrainischer Behindertensportler, Paris 2024 und den russischen Einfluss auf den paralympischen Sport.
Frauen, Leben, Freiheit: Ali Karimi und andere, noch aktive Athleten, protestieren unter Lebensgefahr gegen die Politik in Iran. Sportfunktionäre spielen das Problem herunter oder rühren sich kaum.
Die Basketball-Nationalmannschaften von Russland und Belarus dürfen nicht an den Olympischen Spielen 2024 in Paris teilnehmen. Der Weltverband hat die Teams ausgeschlossen.
Kampf um Anerkennung: Die neu gegründete Organisation „World Boxing“ soll den Ruf der Sportart und ihre Zukunft bei den Olympischen Spielen retten. Doch Fragen bleiben.
Wieder steckt der Weltsport in einer Krise. Diesmal geht es um die Frage, ob Athleten des Kriegstreibers Putin an internationalen Wettkämpfen teilnehmen sollen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
An der Turn-EM in Antalya dürfen Russen und Belarussen zwar nicht teilnehmen. Aber Präsident Morinari Watanabe will ihre Rückkehr. Vor Olympia 2024 in Paris ist eine komplizierte Lage entstanden.
Nancy Faeser will russische Sportler an einem Start in Deutschland hindern. Doch es drängt sich ein Verdacht auf. Der Vorstoß könnte zum Bumerang werden.
Eine Rückkehr russischer Athleten zu internationalen Wettkämpfen stößt auf politischen Widerstand. Die Bundesinnenministerin bringt gar ein Einreiseverbot ins Spiel. In Russland sorgt das für Empörung.
Erst kürzlich hat das IOC den Sportverbänden empfohlen, Athleten aus Russland und Belarus bei internationalen Wettkämpfen wieder zuzulassen - allerdings nur als neutrale Sportler.
Der russische Oligarch Usmanow hat sich als Präsident des Weltverbands und Putin-Vertrauter mit viel Geld den Fechtsport Untertan gemacht. Die ukrainischen Athleten bekommen es zu spüren – und das IOC schaut zu.
Ukrainische Athleten sollen auf internationale Qualifikationswettkämpfe für die Olympischen Spiele 2024 verzichten, falls russische Sportler am Start sind.
Das Internationale Olympische Komitee macht den Weg frei für Putins Propaganda-Sportler 2024 in Paris. Damit treibt es die Ukraine aus dem Sport. Einzig der Mut einer Sportlerin gibt Hoffnung.
Elnas Rekabi wurde bekannt, als sie bei den Asienmeisterschaften ohne Hedschab antrat. Nun verwehren iranische Behörden ihr die Ausreise aus der Islamischen Republik. Sie wollte nach Spanien.
Bei der Debatte um den Sportbericht der Bundesregierung wird nicht nur parteipolitisch abgerechnet. Innenministerin Faeser kritisiert das IOC, die Opposition auch den DOSB.
Konkrete Sanktionen spricht das IOC nicht aus, stellt aber in Aussicht, Iran und Afghanistan bei weiterer Nichtbeachtung der Olympischen Charta nicht an den Spielen von Paris teilnehmen zu lassen.
Trotz der Zulassung zu Wettbewerben in allen olympischen Sportarten beklagt Russland eine Diskriminierung seiner Athleten. Putin und Xi Jinping haben ohnehin schon Pläne für eine Sportvereinigung außerhalb des IOC.
Der Leichtathletik-Weltverband sieht keinen Grund, russische und belarussische Athleten wieder zuzulassen. Auch die Organisatoren der Europaspiele bleiben entgegen der IOC-Empfehlung standhaft.
Die Russen fühlen sich angesichts der nur begrenzten Wiederzulassung ihrer Athleten diskriminiert. Der Ukrainer Klitschko wiederum wirft IOC-Chef Bach vor, „Farben und Interessen Russlands“ zu vertreten.
Die ukrainische Fecht-Olympiasiegerin Olga Charlan wirft IOC und Fechtverband vor, die eigenen Werte zu verraten, und erklärt im Interview, warum es mit russischen Athleten zu gefährlichen Situationen kommen könnte.
Die deutsche Innenministerin Nancy Faeser kritisiert die Empfehlung des IOC, Athleten aus Russland und Belarus wieder zu internationalen Wettkämpfen zuzulassen, scharf. Auch andere Reaktionen fallen deutlich aus.
Die Russen sollen wieder mitspielen, sagt das IOC. Das werden die Athleten aus der Ukraine nicht mitmachen. Und die Kaltschnäuzigkeit, mit der der Verband seine Empfehlung als zutiefst demokratischen Akt beschreibt, verblüfft.
Athleten aus Russland und Belarus sollen wieder zu internationalen Wettkämpfen zugelassen werden. IOC-Präsident Thomas Bach wendet sich entschieden gegen die Einmischung der Politik in den Sport.
Das IOC berät darüber, ob russische und belarussische Athleten wieder an internationalen Wettkämpfen teilnehmen sollen. Mehr als 300 Fechter sprechen sich in einem offenen Brief deutlich dagegen aus.