Paralympics sollen „Respekt verkünden“
Die Paralympics in Tokio sind beendet. Im Interview spricht IPC-Präsident Andrew Parsons über die Rolle des Behindertensports, die nächsten Winterspiele in Peking und die Chancen neuer Sportarten.
Die Paralympics in Tokio sind beendet. Im Interview spricht IPC-Präsident Andrew Parsons über die Rolle des Behindertensports, die nächsten Winterspiele in Peking und die Chancen neuer Sportarten.
Die Deutschen tun sich im Kampf um Olympia schwer. Warum das so ist, beschreiben heftige Vorwürfe des Innenministeriums gegen den DOSB nach dem Scheitern von Hamburg 2024.
Rollstühle auf Rampen? Nicht in Tokio. Den Paralympics werden Adrenalin-Sportarten vorenthalten, die bei Olympia Quote bringen und vor allem die jungen Zuschauer begeistern. Warum nur?
Jacques Rogge, angetreten mit dem Anspruch moralischer Erneuerung, blieb der Manager des Machbaren, der Olympia nicht revolutionierte, aber stabilisierte und bewahrte. Nun ist der Belgier gestorben.
Als Kind erlebte Robina Muqimyar die Schreckensherrschaft der Taliban. Ein Lauf bei den Olympischen Spielen in Athen machte sie zu einer Symbolfigur gegen Unterdrückung. Nun fehlt von ihr jede Spur.
Der Corona-Berater der japanischen Regierung kritisiert Thomas Bach. Er verstehe nicht, warum er bei der Eröffnungsfeier der Paralympics teilgenommen habe. „Ich frage mich, warum er sich die Mühe machen musste“, sagte Omi.
Hamida Asadi ist eine erfolgreiche Kampfsportlerin in Afghanistan. Doch die Angst vor der frauenfeindlichen Politik der Taliban treibt die Athletin auf eine gefährliche Reise mit ungewissem Ausgang.
Mit der Machtübernahme der Taliban wächst auch die Sorge um Sportlerinnen in Afghanistan. IOC-Mitglied Samira Asghari hat nun einen Appell an die USA gerichtet.
Markus Rehm lässt den Olympiasieger hinter sich. Gegen ihn antreten darf der Weitspringer mit Prothese aber nicht. Das sorgt für Ärger beim „Bladejumper“. Mit deutlichen Worten kritisiert er das IOC.
Nach der Strafanzeige gegen Fünfkämpferin Annika Schleu und Bundestrainerin Kim Raisner gibt es weitere juristische Schritte. Im Fokus stehen nun das IOC und der Pferdesport-Weltverband.
Die schillernden Bilder von Olympia täuschen über die teils prekären Arbeits- und Lebensbedingungen der Athleten hinweg. Sie müssen an den Milliarden des IOC direkt beteiligt werden. Ein Gastbeitrag.
Die IOC-Vollversammlung am Schlusstag der Olympischen Spiele hat gezeigt: Die Macht des Präsidenten Thomas Bach ist unumschränkt. Und seine Mitglieder huldigen ihm wie einem Führer in einem Einparteienstaat.
Die einst hehre Rechnung der japanischen Hauptstadt ist hinfällig: Die Neubauten für die Olympischen Spiele kosten Unterhalt, der Verzicht auf Zuschauer reißt ein Loch in die Kasse.
Ein Beschluss gibt der IOC-Exekutive die Macht, ganze Sportarten aus dem olympischen Programm zu streichen. Reformkräfte des Weltverbandes der Gewichtheber wollen nun die Zukunft ihres Sports retten.
Auch bei diesen Olympischen Spielen wird wieder protestiert. Wer nutzt welche Symbole? Wer protestiert – und wofür? Wer wird bestraft – und von wem? Fünf Beispiele.
Bei den Olympischen Spielen anzutreten und seine Sportart Karate zu präsentieren, das war für Wael Shueb ein lang gehegter Traum. In Tokio erfüllt er sich für den Syrer tatsächlich.
Dem Führungszirkel des IOC ist es künftig möglich, nach bestimmten Kriterien Sportarten aus dem Programm zu kippen. Die Änderung der Regeln rief unter den Mitgliedern kaum Nachfragen hervor.
IOC-Präsident Bach lobt die Athleten und weist Hinweise auf eine indirekte Wirkung der Wettkämpfe auf den Infektionsanstieg brüsk zurück. Der oberste Corona-Berater der Regierung sieht das anders.
Das IOC greift im Fall Timanowskaja durch. Zwei belarussische Trainer müssen nun Tokio verlassen. Derweil berichtet die Sprinterin, dass ein Anruf ihrer Großmutter sie gewarnt habe.
Bereits mit 13 Jahren um Olympiamedaillen zu konkurrieren, erzeugt erheblichen Druck. Das IOC sollte Kinderathleten unbedingt besser schützen. Damit sie länger genießen dürfen, was wichtig für sie ist: eine Kindheit.
Stand jetzt könnte der stärkste Mann der Welt Hochhäuser stemmen – und käme doch nicht zu den nächsten Spielen in Paris. Für den Weltverband der Gewichtheber tickt die olympische Uhr.
Wael Shueb wollte in ein Land, in dem Gesetze geachtet werden und Menschen sich respektieren. Der Weg war schwer, aber er führte den Syrer bis nach Tokio. Jetzt startet er für die Flüchtlinge des IOC.
Die Historie des Weltverbands „World Athletics“ ist geprägt von Betrug, Erpressung und Korruption. Was in der in der Frühphase begann, setzt sich bis heute fort. Dabei hätten die Spiele in Tokio ein Meilenstein werden können.
Die belarussische Sprinterin Kristina Timanowskaja sollte angeblich gegen ihren Willen die Heimreise von Olympia antreten. Nun ist sie aus Tokio über Wien nach Warschau geflogen.
Mit ihrem Protest auf dem Podium bei Olympia sorgte US-Kugelstoßerin Raven Saunders für Aufsehen. Vom IOC droht ihr eine Strafe. Nach dem Tod ihrer Mutter ruht das Verfahren aber vorerst.
Deutsche Medaillen gibt es in der Olympia-Nacht nicht. Goldfavorit Johannes Vetter hat Probleme. Frank Stäbler ringt um eine Medaille. Und es gibt Neues im Fall der Belarussin Kristina Timanowskaja.
„Wir fühlen uns betrogen“: Der Umgang mit Hiroshima lässt Japans Ärger über Thomas Bach, den deutschen Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees, weiter wachsen.
Die Sprinterin Kristina Timanowskaja wirft belarussischen Offiziellen vor, sie am Sonntag aus dem Olympischen Dorf gekidnappt zu haben. Nun leitet das IOC eine Untersuchung gegen das belarussische olympische Komitee ein.
Im Fall der belarussischen Leichtathletin Kristina Timanowskaja leitet das IOC eine offizielle Untersuchung gegen den nationalen Verband aus Belarus ein. Timanowskaja gibt an, sie hätte von ihrem Verband zur Rückkehr nach Minsk gezwungen werden sollen, nachdem sie Kritik an Funktionären geübt habe. Auf dem Tokioter Flughafen habe sie sich dann an die Polizei gewandt.
Die belarussische Olympia-Sprinterin Kristina Timanowskaja erhält von der polnischen Botschaft in Tokio ein humanitäres Visum. Aufzeichnungen belasten zwei Trainer der 24-Jährigen.
Gewichtheberin Laurel Hubbard aus Neuseeland ist die erste Transgender-Frau bei Olympia. In Tokio steht sie im Fokus. Eine Regelung, die allen Aspekten gerecht wird, sucht das IOC noch.
Eigentlich sollte Kristina Timanowskaja aus Belarus am Montag über 200 Meter laufen. Nach öffentlicher Kritik soll sie ausgeflogen werden. Das IOC mischt sich ein. Nun steht sie unter Polizeischutz.
Die offene Art, wie Turn-Star Biles mit ihren Problemen umgeht, hat ihr großen Respekt eingebracht, auch von IOC-Chef Bach: „Ich bewundere sie dafür, wie sie mit der Situation umgeht.“
Die Lebensmittelversorgung „weder reichhaltig noch ausgewogen“, sogar die Luftzufuhr unzureichend: Die Athletenvertretung fordert das IOC auf, die Bedingungen im Quarantänehotel umgehend zu verbessern.
Der deutsche Sport zeigt ein Wendemanöver in der Causa Patrick Moster, als die Disziplinarkommission droht. Der Sportdirektor verlässt nun doch die Olympischen Spiele.
Die Olympia-Organisatoren melden so viele Corona-Fälle an einem Tag wie nie. Für Aufsehen sorgt der Fall des australischen Leichtathletik-Teams. Die Situation für infizierte Sportler soll sich bessern.