Box-Weltverband suspendiert Ukraine
Laut Weltverband IBA, dessen Präsident der Russe Umar Kremlew ist, erfolgt die Suspendierung der Ukraine wegen der Einmischung des Staates in die Arbeit des nationalen Verbandes.
Laut Weltverband IBA, dessen Präsident der Russe Umar Kremlew ist, erfolgt die Suspendierung der Ukraine wegen der Einmischung des Staates in die Arbeit des nationalen Verbandes.
Der einstige Exekutivdirektor des Box-Verbandes wirft dem IOC eine Mitschuld an dessen Krise vor – und belastet nun auch die Sportart Taekwondo. Es geht um Bestechung und Korruption in großem Stil.
Der Reitsport fürchtet um seinen olympischen Verbleib, das ist kein Geheimnis. IOC-Präsident Thomas Bach besucht die Vielseitigkeits-WM. Die Szene hofft auf eine entscheidende Wirkung.
Derzeit empfiehlt das IOC, russische Sportler vom Wettbewerb auszuschließen. Doch es möchte offenbar die Teilnahme an den Spielen in Paris ermöglichen. Man wolle die Welt „im friedlichen Wettkampf“ vereinen.
War Olympia 1972 in München sauber? Der Sport kontrollierte sich selbst, als erstmals systematische Kontrollen eingeführt wurden. Das Ergebnis: eine Manipulationskultur ohne Rücksicht auf Leib und Leben.
FC-Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß spricht im Interview über seine Liebe zu Olympia, seine Angst nach dem Attentat 1972 und seinen großen Wunsch, die Spiele nach Deutschland zurückzuholen.
Das schöne Bild der Olympischen Spiele in Tokio, die trotz der Pandemie und ohne Zuschauer über die Bühne gingen, verfinstert sich. Darunter leidet die Bewerbung für die Winterspiele 2030.
Die Olympischen Winterspiele 2030 werden später als geplant vergeben. Der Grund: Probleme in der Verbandsführung von Indiens nationalem Olympischen Komitee.
Olympia 1972 in München hat den Sport für alle massiv beeinflusst. Aber aus dem damals offiziell gewünschten Gegenentwurf zum DDR-System ist an mancher Stelle eine unheimliche Annäherung entstanden.
Am Tag nach dem Attentat von München murmelt der IOC-Präsident Avery Brundage: „The games must go on.“ Nach der tödlichen Tragödie schafft es ein Deutscher, einen ganz großen Moment zu erschaffen.
Vor 50 Jahren ermordeten palästinensische Terroristen während Olympia elf Athleten, Trainer und Kampfrichter der israelischen Mannschaft. Der Kampf gegen Antisemitismus im Sport ist aktueller denn je.
Fragen nach der Lage in Xinjiang basieren auf Lügen, sagt eine Sprecherin während Olympia. Es sagt alles über die chinesischen Partner des IOC, dass diese lügen müssen, um ihre Lüge aufrechtzuerhalten.
Olympia 1972 sollte für Modernität, Demokratie und eine Reform des Zusammenlebens stehen. Doch die Spiele waren gefangen zwischen der verfluchten Vergangenheit und der Zukunft in einem neuen Deutschland.
Die „heiteren Spiele“ von München dienten als Ersatzschauplatz für den Kampf der Blöcke. Im Sport ging die DDR als Sieger vom Platz. Ein koreanischer Schieß-Olympiasieger stellte sich vor, auf den „Feind“ zu zielen.
Die Sommerspiele von München dienten auch als Ersatzschauplatz für den Kampf der Blöcke. Ein Olympiasieger im Schießen erklärte seinen Erfolg mit der Vorstellung bei jedem Schuss, auf den „Feind“ zu zielen.
Die Diskussion über Olympische Spiele in Deutschland ist in vollem Gange. Nun äußert sich IOC-Präsident Thomas Bach – und berichtet vom großen Interesse für Olympia in der ganzen Welt.
Der Erfolg der European Championships von München kürzt die Diskussion ab: Sport und Politik streben nun Olympische Spiele in Deutschland an. Doch der Weg ist weit. Eine Bewerbung hat niemand in der Schublade.
Warum kommen die European Championships in München so gut an? Weil sie an die Olympischen Spiele erinnern, aber eben nicht die Olympischen Spiele sind.
Die Begeisterung in München zeigt, dass es sich lohnt, den Kletterern eine Bühne zu geben. Das weiß auch das IOC, das um junge Zuschauer für Olympia kämpft. Aber braucht das Klettern überhaupt Olympia?
Münchens früherer Oberbürgermeister Christian Ude spricht im Interview über die Olympischen Spiele von 1972, die Folgen des Attentats und den Umgang mit den Opferfamilien.
Die siebenmalige Olympiasiegerin ist eine von mehreren prominenten Sportlern, die IOC-Präsident Thomas Bach ernennt. Erstmals nimmt er auch eine Vertreterin aus dem Flüchtlingsteam in das Gremium auf.
Fußball-Deutschland trauert um Uwe Seeler. Nicht nur alte Weggefährten würdigen den Ehrenspielführer der Nationalmannschaft und die HSV-Ikone. Auch die politische Spitze spricht ihr Mitgefühl aus.
Der herausragende Sportler, dem ein Jahr nach seinen Siegen in Stockholm 1912 die Goldmedaillen in Zehnkampf und Fünfkampf genommen worden waren, ist nun voll rehabilitiert.
Bei der Leichtathletik-WM sind russische Athleten ausgeschlossen. Die ukrainische Hochspringerin Jaroslawa Mahutschich befürwortet das – und zeigt sich enttäuscht von der Russin Marija Lassizkene.
Vor der ersten Alpenetappe liefern sich die Favoriten der Tour de France auch in Lausanne ein packendes Etappenfinale. Es gewinnt jedoch ein Alleskönner aus Belgien. Der Slowene Pogacar wird Dritter.
Es braucht die Kurvenkraft der fünf Ringe, um in einer Meldung über den Besuch des IOC-Präsidenten Thomas Bach in der Ukraine die Worte „Russland“ und „Angriffskrieg“ zu vermeiden.
Zu wenig Nationen, zu wenig Zuschauer: Das IOC stellt den Fortbestand der Ur-Wintersportdisziplin in Frage. Im Sommer bleibt der Box-Weltverband abgesetzt.
Die Nordische Kombination bleibt bei Olympia reine Männersache und ist zugleich vom Aus bedroht. Die IOC-Exekutive nimmt dagegen Skibergsteigen als neue Sportart ins Programm für 2026.
Die Signale des IOC sind eindeutig: Die Nordische Kombination, Ur-Disziplin und seit fast 100 Jahren dabei, wird sich modernisieren müssen, will sie olympisch bleiben. Furcht geht um.
Die russische Hochspringerin Marija Lasitskene distanziert sich vom russischen Angriffskrieg und kritisiert das IOC für den Ausschluss russischer Sportler. Eine Veränderung erwartet sie aber nicht.
Olympia 2024 in Paris sollen „Spiele des Pferdewohls“ werden. Ein Report französischer Parlamentarier gibt Empfehlungen – und stellt den Weltverband in einer akuten Streitfrage geradezu bloß.
Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees betont die „dramatisch verschlechterten Beziehungen“ zur russischen Führung in den vergangenen Jahren.
Dass die wichtigsten Verbände des Sports abermals keine Einladung erhalten ins politische Berlin, wenn dort zum Thema Menschenrechte getagt wird, zeugt von einem eklatanten, längst auffälligen Widerspruch.
Coubertins Sportart kämpft nach dem Eklat von Tokio um die Zukunft bei Olympia. Das umstrittene Springreiten soll durch einen abenteuerlichen Hindernislauf ersetzt werden. Die Athleten sind dagegen.
Bei Olympia in Tokio gewann Jewgeni Rylow zwei Mal Gold und ein Mal Silber. Nun suspendiert der Schwimm-Weltverband ihn. Rylow ist sich keiner Schuld bewusst. Ein Politiker spricht von „Russophobie“.
Warum hacken alle auf dem IOC-Präsidenten herum? Muss viel arbeiten der Mann. Mannschaftskürzel auswendig lernen, Geld zählen, einschmeichelnde Sätze in fremden Sprachen einstudieren. Eine Glosse.