Die große Gefahr für den deutschen Fußball
Deutschland ohne Spielmacher: Nach dem frühen Aus bei der Weltmeisterschaft fegt ein Tornado über den deutschen Fußball. Selten zuvor war das Risiko so hoch, die Zukunft zu verlieren.
Deutschland ohne Spielmacher: Nach dem frühen Aus bei der Weltmeisterschaft fegt ein Tornado über den deutschen Fußball. Selten zuvor war das Risiko so hoch, die Zukunft zu verlieren.
Axel Hellmann wird übergangsweise einer von zwei Geschäftsführern der Deutschen Fußball Liga. Darüber darf sich Eintracht Frankfurt freuen. Doch der Bundesligaklub muss auch an seine eigene Zukunft denken.
Der Bundestrainer heißt weiter Hansi Flick. Fans und Medien können damit leben – für den Moment. Das Krisenmanagement von DFB-Präsident Bernd Neuendorf funktioniert wie ein Stimmungsbarometer.
Hinter den freundlichen Abschiedsworten von DFL und ihrer bisherigen Chefin Hopfen steckt ein tiefer Konflikt. Die gegenseitige Kritik ist leidlich verklausuliert.
Interimsweise übernehmen zwei erfolgreiche Bundesliga-Manager die Geschicke der DFL. Hans-Joachim Watzke, der neue starke Mann im deutschen Fußball, plant aber bereits weiter und wünscht sich eine größere Bayern-Einbindung.
Eintracht-Vorstand Hellmann und der Freiburger Manager Leki werden als künftige Doppelspitze der Geschäftsführung gehandelt.
Was seit dem WM-Aus passiert ist, lässt schwer auf eine erfolgreiche Zukunft der Nationalelf mit Hansi Flick hoffen. Der DFB geht ein großes Risiko ein – es fühlt sich so an, als hätte man das alles erst erlebt.
Hansi Flick und der DFB einigen sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit. Nun wird viel über Vertrauen gesprochen. Aber der Bundestrainer geht angeschlagen in Richtung Europameisterschaft 2024.
Die Deutsche Fußball Liga vollzieht einen Führungswechsel: Nach weniger als einem Jahr Amtszeit verliert Geschäftsführerin Donata Hopfen ihren Posten – und äußert sich in den sozialen Netzwerken.
Axel Hellmann soll der Deutschen Fußball Liga aus der Bredouille helfen – zunächst bis zum Saisonende. Dann will die Frankfurter Eintracht ihren Vorstandssprecher wieder zurück.
Während Oliver Bierhoffs Nachfolge geklärt wird, deutet der Bundestrainer an, ohne seinen Freund nicht erfolgreich sein zu können. Mehrmals schon hat Hansi Flick vorzeitig das Handtuch geworfen.
Oliver Bierhoff verlässt den Deutschen Fußball-Bund. Der ursprünglich bis in das Jahr 2024 laufende Vertrag mit dem DFB-Direktor wurde vorzeitig aufgelöst. Über die Nachfolge sollen nun die DFB-Gremien beraten.
In Qatar stieß der Harmoniemensch Flick an Grenzen, jetzt wird es auch für ihn ungemütlich. Nationalmannschafts-Direktor Bierhoff hat seinen Vertrag mit dem DFB schon aufgelöst.
Wegen der durch Corona schwierigen Finanzsituation erhalten die BVB-Aktionäre nach dem Geschäftsjahr 2021/2022 bei einem Umsatz von 456,8 Euro und einem Minus von 35 Millionen Euro abermals keine Dividende.
Die Deutsche Fußball Liga hält die Diskussion über ihre Zukunftspläne unter Verschluss. Und die Wahlen bei der Generalversammlung bieten keine Überraschung.
Der neue, alte Trainer der Dortmunder passt hervorragend: Er ist emotional kompetent und taktisch versiert. Auf den großen Druck reagiert „Edin“ mit Authentizität und Verbundenheit. Ob das reicht?
Es geht wieder los: Vor dem Saisonstart der Fußball-Bundesliga sticheln die Bosse von Bayern München und Borussia Dortmund nach Herzenslust. Ihr Streitpunkt: die 50+1-Regel.
Nach Jahrzehnten, in denen es bei internationalen Spielen nur Sitzplätze gab, startet die UEFA ein von vielen Fußballromantikern herbeigesehntes Pilotprojekt. Im Europapokal dürfen Fans wieder stehen.
Der Neuzugang der Eintracht wird seine Eindhovener Rückennummer tragen. BVB-Chef Watzke gratuliert zum Transfer. Ein anderer Weltmeister findet eine neue Heimat.
Die Bundesliga kann nicht mehr mit den größten Stars des europäischen Fußballs punkten. Doch BVB-Geschäftsführer Watzke glaubt, dass Haltung bald wichtiger sein könnte als Geld.
Oliver Mintzlaff ist ehrgeizig – beim Klub RB Leipzig und im Ausdauersport. Das könnte zum Aufstieg im Red-Bull-Konzern führen. Anerkennung erhält er aus der ganzen Fußballwelt.
Die unglückliche Dortmunder Trainersaga geht weiter. Die Trennung von Marco Rose mag überraschend kommen. Aber für seine ehrgeizigen Ziele braucht der BVB einen radikalen Neuanfang.
Borussia Dortmund verliert mit Erling Haaland seinen besten Stürmer. Muss das den BVB schmerzen? Nur auf den ersten Blick.
Hans-Joachim Watzke fordert Europas Regierungen zum Handeln auf. Gesetze sollen das „Kulturgut“ Fußball vor fragwürdigen Investoren schützen. Deutschland könne zum Vorreiter in Europa werden.
Borussia Dortmund und Dynamo Kiew rufen beim Benefizspiel vor 35.000 Zuschauern zum Kriegsende auf. Die 2:3-Niederlage des BVB ist nur eine Nebensache. Wichtiger ist die Spendensumme.
Jürgen Klopp sah es nach der bisher letzten Meisterschaft des BVB im Jahr 2012 kommen. Seitdem holte sich immer der FC Bayern die Schale. Woran liegt das? Über die Gründe gibt es zwei Erzählungen.
Der DFB soll von 2023 an von Präsident Bernd Neuendorf und DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke in den Führungsgremien von FIFA und UEFA vertreten werden. Peter Peters und Rainer Koch stellen ihre Ämter zur Verfügung.
Die Reform des Financial Fairplay ist nicht der große Wurf – aber der war von den Mächtigsten im Fußball auch nicht gewollt. BVB-Klubchef Watzke kann dem Kompromiss trotzdem etwas abgewinnen.
Der krisengeschüttelte Deutsche Fußball-Bund wählt Bernd Neuendorf zum neuen Präsidenten. Rainer Koch erntet einige Pfiffe – und fällt bei der Abstimmung über den Stellvertreterposten krachend durch.
Das neue Trikot der Herzen ohne Werbelogo des russischen Konzerns erfreut sich extrem hoher Nachfrage. Die Vereinsführung ist zuversichtlich, zeitnah einen neuen Partner zu präsentieren.
Nach der Blamage in der Europa League liegen die Nerven bei Borussia Dortmund blank. Am Tag danach hat sich der Zorn der Verantwortlichen nicht gelegt. Sie reagieren mit heftiger Kritik.
Seit Karl-Heinz Rummenigges Rückzug ist Hans-Joachim Watzke der mächtigste deutsche Fußballfunktionär. Corona, Bayern, Erling Haaland oder 50+1: Er kämpft an vielen Fronten – nicht immer mit Erfolg.
Der Profisport ist von den Ergebnissen der Ministerpräsidentenkonferenz enttäuscht. Nur Bayern schert nach den Beschlüssen aus. Borussia Dortmund dagegen plant eine Klage.
Christian Seifert hat sich in den 17 Jahren an der Spitze des Ligaverbandes vom Verkäufer des Fußballs zu dessen Stimme gewandelt. In seiner Zeit wurde die DFL groß – und der DFB immer kleiner.
Vor der Winterpause schob der Stürmerstar Frust. Nun stellt sich die Frage, wie lange Erling Haaland noch in Dortmund bleibt. Dank einer Ausstiegsklausel kann er gehen. Die Entscheidung naht.
Hinter den Kulissen tobt ein Streit um die Reform des „Financial Fairplay“ der UEFA. Es geht um die Millionen der Investoren, eine Gehaltsobergrenze und darum, wie der Papiertiger seine Krallen schärfen kann.