Was hat dich bloß so ruiniert?
Die Krise der deutschen Nationalelf hat tiefe Wurzeln. Sie reichen hinab bis zum WM-Triumph von 2014. Der hat die Spitzen der Verbände blind und träge gemacht.
Die Krise der deutschen Nationalelf hat tiefe Wurzeln. Sie reichen hinab bis zum WM-Triumph von 2014. Der hat die Spitzen der Verbände blind und träge gemacht.
Die Feier zum sechzigjährigen Bestehen der Bundesliga steht im Schatten der DFB-Turbulenzen. Das liegt auch daran, dass einige Fußballstars aus der Liga-Geschichte der Gala in Berlin fernblieben.
Bei der Suche nach dem neuen Bundestrainer müssen Rudi Völler und seine Mitfahnder einige Kernfragen klären. Der leergefegte Markt und die leergespülten Kassen des Verbandes sind dabei eine äußerst ungünstige Kombination.
Eine neue Studie, deren Kernerkenntnisse der F.A.Z. vorliegen, legt dem DFB die Schwachstellen in der Talente-Ausbildung offen. An Geld oder Gesellschaft liegt es nicht. Der größte Fehler ist die Ungeduld.
Graue Wölfe, Graugänse, Graupen: Ziemliche Artenvielfalt in der DFB-Fauna, aber leider alles eher trist. Es wird Zeit für eine Revolution! Nur Hans-Joachim Watzke hat das nicht verstanden.
Die Reform im Nachwuchsbereich wird stark diskutiert. DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke nennt sie nun „unfassbar und für mich nicht nachvollziehbar“.
Die Nachwuchsreform im deutschen Fußball sorgt weiter für Diskussionen. Nun äußert DFB-Vizepräsident Watzke scharfe Kritik. DFB-Sportdirektor Wolf vertritt die Gegenmeinung.
„Wir haben immer gesagt, dass wenn wir das hinter uns haben, finden wir zur alten Stärke zurück. Wir haben geliefert“, so Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zu den vorläufigen Zahlen.
Hans-Joachim Watzke erläutert im Interview den Unterschied im Selbstverständnis zwischen BVB und Bayern, fordert widerstandsfähigere Spielertypen und erklärt, warum Englands Vorsprung nichts mit Investoren zu tun hat.
Nach schwierigen Verhandlungen haben der Deutsche Fußball-Bund und die Deutsche Fußball Liga sich auf einen neuen Grundlagenvertrag geeinigt. Der läuft nun bis 2029 – und bringt dem DFB mehr Geld.
Die beiden bisherigen Direktoren und in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannten Marc Lenz und Steffen Merkel bilden die neue Führung der Deutschen Fußball-Liga. Auf sie warten schwierige Aufgaben.
Dieses Herzschlag-Finale mit dem FC Bayern hat Spuren hinterlassen: Am Tag nach der dramatisch verpassten Bundesliga-Meisterschaft beginnt beim BVB die Aufarbeitung. Doch der Schock sitzt tief.
Hans-Joachim Watzke hat so viele Ämter inne, dass sich mit Dortmund als Meister einiges an Reise-CO2 einsparen ließe. Das ist moderner Fußball: vorbildlich geradezu, super nachhaltig. Eine Glosse.
Ein zuckersüßes Wochenende ist der Fußballnation schon vor dem Anpfiff sicher. Hinter den Kulissen allerdings herrscht miese Stimmung. Keiner der Funktionäre weiß, wie es mit der DFL weitergehen soll.
Anleger des Fußballklubs BVB feiern die mögliche Meisterschaft schon vor. Dabei geht es in der Bewertung der Aktie um viel mehr – doch jetzt gab es einen Rückschlag.
Zweifel am Zusammenhalt der Profi-Klubs im deutschen Fußball gab es schon vorher. Nach dem Scheitern des Investoren-Einstiegs wird deutlich, wie kritisch die Lage ist.
Vollbremsung im Reformprozess: Der Einstieg eines Investors bei der Deutschen Fußball Liga ist geplatzt. Die Macher des Plans zeigen sich zerknirscht und warnen vor den Folgen.
Nach einem langen Abwägungsprozess entscheidet sich Hummels, ein weiteres Jahr für Borussia Dortmund zu spielen. „Der BVB und Mats gehören einfach zusammen“, sagt Geschäftsführer Watzke.
Borussia Dortmund nutzt den Bayern-Patzer und schiebt sich in der Tabelle wieder auf Platz eins. Die Entscheidung um die Meisterschaft fällt am letzten Spieltag. Beim BVB kochen schon jetzt die Emotionen hoch.
Viele Fußballfans sind skeptisch ob der Pläne der DFL, mit dem Einstieg eines Investors zusätzliche Milliarden Euro zu erlösen. Zwei DFL-Führungskräfte stellen sich der Kritik – und machen Versprechungen.
Er gibt seinen Fehler beim Spiel in Bochum zu, erhält dennoch Drohungen. Schiedsrichter Stegemann stellt deshalb Strafanzeige. Der BVB verurteilt die Anfeindungen.
Zur Fußball-Folklore gehört, dass sich Politiker zu Vereinen ihrer Region bekennen. Jüngst hatte Bayerns Ministerpräsident Söder zu einem verbalen Dribbling angesetzt. Nun kam der Konter aus NRW.
Die Dortmunder mussten zuletzt heftige Schläge einstecken. Auf das Aus in der Champions League folgte die Niederlage im DFB-Pokal. Nun bleibt noch die Bundesliga. Doch auch dort fehlt dem BVB etwas.
4,48 Milliarden Euro nahmen die 36 Vereine in der abgelaufenen Saison ein. Die Corona-bedingten Einschränkungen haben noch Spuren hinterlassen. Auffällig ist ein Minus bei den Einnahmen aus der Vermarktung der Medienrechte.
Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke vertreten den deutschen Fußball in den internationalen Spitzengremien. Auch die Wahl von UEFA-Chef Aleksander Ceferin ist unangefochten.
Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke vertreten den deutschen Fußball in den internationalen Spitzengremien. Auch die Wahl von UEFA-Chef Aleksander Ceferin ist unangefochten. Ein Novum bleibt aus.
Fachlich war Thomas Tuchel bei seinen Arbeitgebern unumstritten. Doch oft eckte er an, Konflikte mit seinen Vorgesetzten prägten die Zeit etwa in Dortmund oder Paris. Für den FC Bayern stellt sich deshalb eine wichtige Frage.
Plötzlich gibt es in der Bundesliga wieder einen echten Titelkampf. Trotzdem sind die Krankheiten des Systems Klubfußball nicht zu unterschätzen. Denn das Grundsatzproblem ist keineswegs gelöst.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf distanziert sich von der „One Love“-Aktion der Innenministerin bei der WM, auch der neue Direktor Rudi Völler übt Kritik. Die Antwort von Nancy Faeser ist deutlich.
Rudi Völler hilft der Nationalmannschaft mal wieder in der Not. Der Optimismus für die Heim-EM 2024 ist groß. Doch dass es um die Zukunft schlecht bestellt ist, geht dabei fast unter.
Dass Rudi Völler als DFB-Sportchef übernimmt, ist ihm nicht vorzuwerfen, sondern ehrenwert. Aber mit ihm haben sich Watzke, Neuendorf und ein Best-of-Bundesliga-Komitee vor allem selbst abgesichert.
Beim Neujahrsempfang der DFL erläutert Hans-Joachim Watzke, wie die EM 2024 in Deutschland zum Erfolg werden soll: Mit einer Hauruck-Aktion. Sein Appell an die Medien offenbart ein merkwürdiges Verständnis von deren Aufgabe.
Es müssen lediglich letzte Details geklärt werden: Rudi Völler wird voraussichtlich neuer Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bunds. Er soll dem deutschen Fußball wieder Schwung verleihen.
Wie kaum zuvor im deutschen Fußball laufen die Fäden bei einem einzigen Mann zusammen: Hans-Joachim Watzke. Für die längst hinfällige Modernisierung erscheint diese Konstellation als Wagnis.
Zwei Kommissionen sollen das DFB-Team nach der herben WM-Enttäuschung in Qatar wieder in die Spur bringen – und die Nachfolge des zurückgetretenen Direktors Oliver Bierhoff regeln.
Im deutschen Diskurs um die Zukunft des Fußballs gibt gerade Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund den Ton an, nicht Oliver Kahn vom FC Bayern. Das wirft Fragen auf.