In den Händen der Saudis
Mit der Vergabe der Fußball-WM 2030 hat die FIFA den Controller an Saudi-Arabien weitergegeben. Die Bilanz ihres Präsidenten Gianni Infantino ist ebenso einträglich wie schrecklich.
Mit der Vergabe der Fußball-WM 2030 hat die FIFA den Controller an Saudi-Arabien weitergegeben. Die Bilanz ihres Präsidenten Gianni Infantino ist ebenso einträglich wie schrecklich.
Die Fußball-WM 2030 soll in Afrika, Europa und Südamerika stattfinden. Wie wird der Plan dort aufgenommen? Ein Blick in die sechs Länder, in denen gespielt werden soll – und auf das, was danach kommen könnte.
Die Pläne des Weltverbands, die WM 2030 auf drei Kontinenten auszutragen, stoßen auch auf Kritik. Das Netzwerk von Fußballfans in Europa sieht ein „Ende der Fußball-Weltmeisterschaft, wie wir sie kennen“ kommen.
Ein Jubiläumsturnier in sechs Ländern, und eine Bewerbung aus Saudi-Arabien: Die FIFA stellt die Weichen für die Weltmeisterschaften 2030 und 2034.
Ein Jubiläumsturnier in sechs Ländern auf drei Kontinenten und eine Bewerbung aus Saudi-Arabien: Die FIFA stellt die Weichen für die Weltmeisterschaften 2030 und 2034.
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 soll in sechs Ländern und auf drei Kontinenten stattfinden - das hat es noch nie gegeben.
Frankfurt ringt der UEFA ab, dass bei der Fußball-EM 2024 in der Fanzone neben Bier aus der Eifel auch Apfelwein ausgeschenkt werden darf. Das ist angesichts der Absurditäten rund um ein Sportgroßereignis nicht selbstverständlich.
Saudi-Arabien flutet mit seinen Unsummen den Fußball, und der nächste Markt greift auch schon an. Sicher ist: Das alte Europa wird dabei verlieren. Die Frage ist nur noch: Wie viel?
In der spanischen Nationalelf ist der Wandel nach dem Eklat um Luis Rubiales bereits zu erkennen. In der Liga streiken derweil die Spielerinnen. Die neue Wirklichkeit ist auch eine Frage des Geldes.
Spaniens Fußball-Verbandschef Luis Rubiales wirft hin. Er könne „nicht weitermachen“, sagte er in einem Interview. Bei der Fußball-WM hatte er die Spielerin Jennifer Hermoso auf den Mund geküsst.
Während sich der spanische Verbandschef Luis Rubiales nach dem Kuss-Skandal weiter weigert, zurückzutreten, wurde Trainer Jorge Vilda nun vorzeitig entlassen.
Der „Deadline Day“ auf dem europäischen Transfermarkt ist Teil der großen Fußball-Show. Der neue Bösewicht in diesem Geschäft, die saudi-arabische Liga, verändert alles. Lebt nun eine alte Idee auf?
Auf die Besucher warten auf dem Messegelände unterm Funkturm viele neue Produkte. Und manch ein spannendes Gespräch.
Ein Kuss und seine Folgen: Was Spielerinnen empört und Juristen für eine Straftat halten, wird von Funktionären beschwiegen und beschönigt. Warum kommt da nicht mehr?
„Das hätte nie passieren dürfen“, schreibt der FIFA-Chef zum übergriffigen Kuss des spanischen Verbandspräsidenten. Das Disziplinarverfahren laufe weiter.
Mit Aufnahmen, die aus dem spanischen Team-Bus stammen, will der suspendierte Fußball-Präsident Luis Rubiales beweisen, dass die von ihm geküsste Spielerin Jennifer Hermoso sich in Widersprüche verstricke.
Auch die Vereinten Nationen schalten sich nun im Fall Rubiales ein. Ein Sprecher fordert, dass „die Rechte aller Sportlerinnen respektiert“ werden.
Luis Rubiales soll nach Ansicht der Chefs der Regionalverbände im spanischen Fußball „sofort“ zurücktreten. Die Staatsanwaltschaft des Nationalen Gerichtshofs leitet eine Voruntersuchung wegen sexueller Nötigung ein.
Die Mutter des spanischen Fußballpräsidenten Luis Rubiales hat sich Medienberichten zufolge in einer Kirche eingesperrt und ist in einen Hungerstreik getreten. Die Staatsanwaltschaft leitet eine Voruntersuchung ein.
Im iranischen Arak dürfen erstmals Frauen ein Fußballspiel der Männer sehen. Manche halten das für eine Inszenierung. Unsere Korrespondentin war dabei.
Die deutsche Außenministerin äußert sich zur Affäre um den spanischen Fußball-Verbandspräsidenten Luis Rubiales mit deutlichen Worten – auch in Richtung derer, die das Thema relativieren wollen.
Als Luis Rubiales gegen den Feminismus hetzt, applaudiert auch Frauentrainer Vilda. Die Spielerinnen treten in den Streik – und einige sprechen über ein „schwerwiegendes Problem von Frauenfeindlichkeit“.
Beben im spanischen Fußball: Nach dem Kuss-Eklat bei der WM-Siegerehrung tritt fast das gesamte Trainerteam der Weltmeister-Mannschaft zurück. Die deutschen Spielerinnen äußern sich solidarisch. Und die FIFA sperrt Luis Rubiales.
Die spanische Fußballnationalspielerin spricht von einer „manipulativen Kultur“ im Verband. Das Nationalteam will unter Präsident Luis Rubiales nicht mehr antreten. Der Verband droht mit Klagen.
Bei der WM küsst Luis Rubiales eine Spielerin ungefragt auf den Mund, anschließend gerät er stark unter Druck. Trotzdem will der spanische Fußball-Verbandspräsident nicht zurücktreten. Heftige Kritik folgt prompt.
Nach dem Kuss-Eklat bei der Fußball-WM der Frauen leitet die FIFA ein Verfahren gegen Luis Rubiales ein. Jennifer Hermoso fordert Konsequenzen für den umstrittenen spanischen Verbandspräsidenten.
Mit der Gamescom läuft in Köln zurzeit die größte Computerspielemesse der Welt. Im Fokus stehen die Neuheiten. Aber auch altbekannte Erfolgsspiele haben dort treue Anhänger. Jedes Jahr ein neuer Teil einer Spieleserie – wird das nicht irgendwann langweilig? Offenbar nicht.
Deutschlands Videospielindustrie solle zum Leitmarkt aufsteigen, verlautete einst der frühere Digitalminister Andreas Scheuer. Größere Produktionen bleiben hierzulande indes die Ausnahme.
Vom Ende des Eurozentrismus: FIFA-Präsident Gianni Infantino baut den Fußball nach seinen Vorstellungen um. Nach der Frauen-WM nimmt er sich nun die Vereine vor. Es ist an der Zeit, ihn dafür zu loben.
Mit dem ersten WM-Titel unterstreichen Spaniens Fußballfrauen ihre Vormachtstellung. Im Finale spielen die „Ladys in Red“ Hase und Igel mit England. Spanien schafft, was bisher nur Deutschland gelang.
Sie faszinieren Millionen mit ihrem Spiel. Doch bleiben die Fußball-Frauen während der WM beim Blick aufs Geld weit hinter den Männern zurück. Das soll sich ändern.
Der Verband legt eine erste Bilanz für die Fußball-WM der Frauen vor.
FIFA-Präsident Infantino hat kurz vor Ende der WM in Australien und Neuseeland das Turnier der Frauen als „das größte und beste“ der Geschichte bezeichnet.
Die bisherigen „FIFA“-Spiele hat die USK ohne Altersbeschränkung freigegeben. Dass der Nachfolger hingegen erst ab zwölf Jahren gespielt werden darf, hat mit einer ganzen Reihe an In-Game-Features zutun.
Das Landgericht Dortmund verhängt ein Ordnungsgeld in Höhe von 150.000 Euro gegen den Deutschen Fußball-Bund. Der Verband hat Ligen, Vereine, Spieler und deren Vermittler unzureichend informiert.
In der kommenden Saison der Fußball-Bundesliga wird es im Gegensatz zur Frauen-WM keine Lautsprecher-Erklärungen der Videobeweis-Entscheidungen in den Stadien geben.