Entsetzen über Rassismus in Italiens Fußball
Abermals erschüttern rassistische Ausfälle Italiens Fußball. Ultras von Udinese beleidigen in der Serie A den Torhüter des AC Mailand. Das Spiel wird unterbrochen, FIFA-Chef Infantino übt scharfe Kritik.
Abermals erschüttern rassistische Ausfälle Italiens Fußball. Ultras von Udinese beleidigen in der Serie A den Torhüter des AC Mailand. Das Spiel wird unterbrochen, FIFA-Chef Infantino übt scharfe Kritik.
Wie frei waren die Hansestädte? Ihr Verbund zeigte jedenfalls eine Wandlungsresistenz, wie sie typisch ist für Metaorganisationen, Organisationen von Organisationen. Eine Tagung am Historischen Kolleg in München findet schon im vormodernen Europa Organisationspläne und Organisationsmenschen.
Ist die nächste FIFA-Auszeichnung für den Argentinier ein Grund zur Empörung? Im Gegenteil: Das ist moderner Fußball.
Für viele überraschend gewinnt der Argentinier Lionel Messi die Auszeichnung zum Weltfußballer des Jahres 2023. Das sorgt nicht nur im Heimatland des Zweitplatzierten Erling Haaland für deutliche Reaktionen.
In London hat der Fußballweltverband Lionel Messi am Montagabend abermals zum FIFA-Weltfußballer des Jahres 2023 gekürt. Auch der Welttrainer trägt den Titel nicht zum ersten Mal.
Die Aktionswoche der Bauern geht mit einer Großdemonstration in Berlin zu Ende, bei klirrender Kälte starten in Iowa die Vorwahlen im US-Wahlkampf und in Davos beginnt das Weltwirtschaftsforum.
Der Weg zum Nationalspieler ist für viele Palästinenser schwierig und oft gefährlich. Bei der Asienmeisterschaft wird der Fußball einmal mehr zum Ausdruck vom Kampf um Identität und Unabhängigkeit.
So elegant, so lässig, so schön wie Franz Beckenbauer spielte davor und danach kein Deutscher. Auf dem Rasen schuf er die Rolle des freien Mannes, die er auch daneben füllte. Über einen, der sich lange alles erlauben konnte – und sich vieles erlaubte.
Das Oberste Bundesgericht Brasiliens hat die Wiedereinsetzung des unlängst abgesetzten Präsident des brasilianischen Fußballverbandes, Ednaldo Rodrigues, angeordnet. Die FIFA will eine Untersuchungskommission schicken.
Der Weltoffenheitsmeistermacher: An dem Tag, an dem sein Tod bekannt wird, zeigt die ARD eine Dokumentation über die Karriere von Franz Beckenbauer.
Fußball-Weltmeisterin Hermoso bestätigt im spanischen Kuss-Skandal vor Gericht, dass der damalige Verbands-Präsident Rubiales bei der Siegerehrung übergriffig agiert habe.
DFB-Vizepräsident Ralph-Uwe Schaffert geht deutsche Nationalspieler frontal an. Die Reaktionen lassen nicht lange auf sich warten. Rudi Völler äußert sich. Auch aus München kommt ein Konter.
Brasilien droht mit sofortiger Wirkung eine Suspendierung der Nationalmannschaft sowie heimischer Klubs für alle Wettbewerbe durch den Fußball-Weltverband. Alles begann mit einem Gerichtsurteil.
Der Präsident des brasilianischen Fußballverbands wird von einem Gericht abgesetzt. Da die FIFA-Statuten eine Einmischung staatlicher Organe ablehnen, drohen nun schwere Konsequenzen.
Jürgen Klopp lehnt die Super League weiter ab, dennoch findet der deutsche Fußball-Trainer das Urteil des EuGH gut, weil es die Verbände „ein bisschen wachgerüttelt“ und ihre Macht beschneidet.
Der Europäische Gerichtshof stellt in einem wegweisenden Urteil klar, dass das Monopol der großen Fußballverbände angreifbar ist. Die internationalen Medien beziehen Stellung zum Super-League-Streit.
Während der europäische Fußballverband betont gelassen bleibt, stellen die Befürworter einer Super League prompt ihre neuen Pläne für den revolutionären Wettbewerb vor. Was aus dem EuGH-Urteil folgen könnte.
Pause? Welche Pause? Stattdessen eine Klub-Weltmeisterschaft mit 32 Mannschaften im Sommer. Prima Idee, liebe FIFA. Wäre da nicht dieses eine Thema.
Einen Tag vor Weihnachten schreibt in der Premier League eine Frau Geschichte. Rebecca Welch pfeift als erste Unparteiische ein Spiel in Englands höchster Fußballiga.
Nach dem Angriff auf einen Unparteiischen in der Türkei soll der Ball am 19. Dezember wieder rollen. Der Chef der Schiedsrichter-Kommission bei der FIFA warnt derweil eindringlich vor den Folgen der Gewalt.
Verhielt sich Luis Rubiales auch gegenüber englischen Fußballerinnen nach dem WM-Finale gegen Spanien übergriffig? Das zumindest behauptet die Verbands-Präsidentin. Rubiales nennt das Heuchelei.
Es hätte schlimmer kommen können, aber: Bei einer Heim-EM mit diesen Gegnern und diesem Modus zu scheitern – das wäre für die deutsche Nationalelf wirklich der tiefste Tiefpunkt.
Die Antikorruptionsexpertin Sylvia Schenk erklärt, warum die Abwahl von Peter Feldmann notwendig war und was Influencer von Politikern unterscheidet.
Der FIFA-Präsident vergibt eine WM auf Instagram. Er verkauft die größte Show auf Erden. Wieder und wieder und wieder. Das ist die Botschaft, die zählt. Die Botschaft, für die Saudi-Arabien zahlt.
Human Rights Watch verweist auf die „erscheckende Menschenrechtsbilanz“ im Königreich. Laut Fifa hat sich nur Saudi-Arabien für die Ausrichtung beworben. Die endgültige Entscheidung durch den Weltverband steht jedoch noch aus.
Offiziell steht Saudi-Arabien im Status eines Bewerbers. Doch FIFA-Chef Infantino posaunt bereits Hymnen auf die WM 2034 hinaus. Saudi-Verbandschef al-Misehal beginnt mit der Detailplanung.
Mit Australiens Entscheidung, von einer Bewerbung um die Fußball-WM 2034 Abstand zu nehmen, ist der Weg frei für Saudi-Arabien. Nun folgt alles der Logik von Infantino und seines Investors.
Wer die Weltmeisterschaft 2034 ausrichten will, muss sein Interesse bei der FIFA bekunden. Diese Frist läuft nun ab. Und nach der Absage Australiens ist aktuell nur ein Bewerber übrig: Saudi-Arabien.
Der damalige spanische Verbandspräsident hatte die Nationalspielerin Jennifer Hermoso nach dem Sieg im WM-Finale übergriffig auf den Mund geküsst. Der Fall löste Entrüstung aus.
Die FIFA vergibt die Fußball-WM 2030 an sechs Länder und macht den Weg für das Turnier vier Jahre später in Saudi-Arabien frei. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch übt deutliche Kritik.
Das Verfahren gegen Infantino wegen des Verdachts der Bestechung wird eingestellt. Prompt fühlt er sich aufgerufen, lautstark seine Lauterkeit zu erklären. Die Selbstgerechtigkeit hat einen anderen Effekt.
Mit weitreichenden Steuervergünstigungen buhlt die französische Regierung um internationale Sportverbände.
Die brasilianische Nationalmannschaft stolpert in der WM-Qualifikation gegen Venezuela. Besonders unzufrieden sind die Zuschauer mit dem Auftreten von Neymar. Sein Trainer stärkt ihm den Rücken.
Immer wieder VAR-Pannen und fehlende Transparenz: Das soll sich beim Videoassistenten nun ändern. Im Fokus steht vor allem der Funkverkehr zwischen den Unparteiischen. Auch die Bundesliga hat Pläne.
Eben noch Feuer und Flamme für Protest gegen Menschenrechtsverletzungen in Qatar steht der DFB vor der nächsten Gewissensfrage: Wie umgehen mit Infantinos WM-Plan für Saudi-Arabien? Eine schnelle Entscheidung muss her.