„Kultur der Angst“
„Wir vermissen jeden Tag Respekt und Fairplay“: Wer beklagt Führungskultur und Betriebsklima im DOSB unter Alfons Hörmann? Ein anonym gesendetes Schreiben sorgt für Unruhe.
„Wir vermissen jeden Tag Respekt und Fairplay“: Wer beklagt Führungskultur und Betriebsklima im DOSB unter Alfons Hörmann? Ein anonym gesendetes Schreiben sorgt für Unruhe.
Eine Anhörung im Bundestag legt die Mängel des Deutschen Olympischen Sportbundes bei der Missbrauchsprävention radikal offen. Es fehlt an Expertise von außen, an Beratungsstellen.
Athletensprecherin Köhler hatte sich gegen DSV-Präsident Troll als Teilmannschaftsleiter für Tokio ausgesprochen. Dass nun Buschkow nominiert werden soll, wird beim DOSB mit Wohlwollen gesehen.
Das IOC will politische Meinungsäußerungen auf dem Siegerpodest weiterhin bestrafen – und verweist auf eine Umfrage. Auch deutsche Athletenvertreter halten das für falsch.
Athleten und Verbände drängen auf eine baldige Corona-Impfung noch vor den Olympischen Spielen. Die Bundesregierung stellt nun in Aussicht, dass dies für alle Tokio-Teilnehmer möglich sein wird.
Dramatische Bewegungslosigkeit im Lockdown: Der DOSB warnt vor den körperlichen und psychischen Konsequenzen und fordert von der Politik, sich für Kinder und Jugendliche einzusetzen.
Im Sportausschuss des Deutschen Bundestages gibt es eine Anhörung zur Förderung kommunaler Sportstätten: Wer macht die Infrastruktur zukunftsfähig? Der Sanierungsbedarf ist groß.
Deutsche Athleten wehren sich vier Monate vor dem geplanten Beginn der Spiele gegen den Haftungsausschluss bei Infektionen. Sie fordern auch eine Diskussion über zügige Impfungen für Olympia-Anwärter.
Olympia 2036 in Deutschland – genau 100 Jahre nach den Nazi-Spielen? Dem DOSB-Präsidenten fehlt die „Phantasie“ für solch ein Welt-Sportfest. Michael Vesper sieht das anders. Ein Gastbeitrag.
Bundestagspräsident Schäuble erklärt, warum er auf einen pragmatischeren Umgang beim Impfen von Athleten hofft, wie er die Akzeptanz des Hochleistungssports sieht und warum man über eine deutsche Bewerbung für Olympia 2036 diskutieren sollte.
Das IOC ergreift in der Corona-Pandemie selbst die Initiative und wird aus China angebotene Impfdosen für die Teilnehmer kaufen. Der Deutsche Olympische Sportbund will die Option aber nicht nutzen.
Der Sport hatte sich von Kanzlerin und Ministerpräsidenten mehr Öffnung gewünscht. Mit den neuesten Beschlüssen sieht man nun viele praktische Probleme auf sich zurollen.
Nach monatelangem Stillstand gibt es für den Amateur- und Breitensport in der Pandemie die Option für schrittweise Lockerungen. Dabei sind laut Beschlusspapier allerdings einige Regeln zu beachten.
Sieben gescheiterte Bewerbungen werfen die Frage auf: Was muss getan werden, um Olympia nach Deutschland zu holen? DOSB und BMI sonnen sich im Sportausschuss in ihren Erfolgen.
Wieder einmal hat ein deutscher Bewerber den Zuschlag für Olympia nicht bekommen. Die Strategie zu Großveranstaltungen von Sport und Politik, sagen Kritiker, ist nicht auf der Höhe der Zeit.
Auch 2032 wird es in Deutschland kein Olympia geben. DOSB-Präsident Alfons Hörmann verteilt nach der Niederlage der Rhein-Ruhr-Initiative Ohrfeigen an das IOC und Manager Michael Mronz.
Die Freistellung des Sportdirektors löst bei den deutschen Schwimmern deutliche Kritik am Vorgehen des neu gewählten Präsidiums aus. Die Athletensprecher sind alarmiert und äußern sich gegenüber der F.A.Z.
Der Traum von Olympia 2032 an Rhein und Ruhr ist nach einer Entscheidung des IOC quasi geplatzt. Doch Ministerpräsident Armin Laschet und Initiator Michael Mronz wollen noch nicht aufgeben.
Die deutsche Bewerbungsarie um Olympia erzählt über Jahrzehnte vom Verlieren am laufenden Band. Warum tut sich die Sportführung, im Gegensatz zu ihren Athleten, so schwer im Wettbewerb um die Spiele?
Nachdem Rhein-Ruhr die Sommerspiele 2032 abschreiben kann, sollte Deutschland sich um Olympia 2036 bewerben. Die Erinnerung an Berlin 1936 darf kein Grund sein, aufzugeben. Im Gegenteil.
Thomas Konietzko, Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes, sieht die Chancengleichheit in Tokio gefährdet, wenn deutsche Olympia-Sportler nicht vorgezogen gegen Corona geimpft werden.
Kräftiger Schlag für die deutsche Initiative: Die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Olympischen Spiele 2032 ist zu Ende, bevor sie begann.
Frühere Impfungen für Spitzensportler? Diese Debatte will nicht verstummen. Zwar lehnen viele Sportfunktionäre eine Bevorzugung von Athleten ab – ganz hinten anstellen aber wollen sie sich auch nicht.
Der Paukenschlag aus Frankfurt war laut. Vielleicht kam er zu früh. Die Entlassungsforderung des Deutschen Turner-Bundes wegen des Verdachts psychischer Gewalt stößt in Chemnitz auf Unmut und Widerstand.
Mit dem Ziel, schnellstmöglich zur Rückkehr des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland beizutragen, wollen sich führende Verbände aus Kultur, Gastronomie und Sport zusammenschließen.
Das Gesundheitsministerium möchte in Zukunft Werbung von gesetzlichen Krankenkassen im Spitzensport untersagen. Das stößt auf Widerstand. Politiker, Verbände und Vereine rechnen mit einer verheerenden Wirkung.
Nach der Untersuchung der Vorwürfe von Spitzen-Turnerinnen hält der Verband „schwerwiegende Pflichtverletzungen“ einer Trainerin am Olympia-Stützpunkt Sachsen für erwiesen. Das soll nun Folgen haben – weit über diesen Fall hinaus.
Das Verhältnis zwischen dem DOSB mit seinem Präsidenten und dem Bund ist belastet. Dabei geht es nicht nur um eine Olympiabewerbung, sondern auch um Stil und Glaubwürdigkeit von Alfons Hörmann.
Robert Claus ist Extremismusforscher. Im Interview spricht er über das Kampfsportgeschäft der extremen Rechten, ihre Rolle bei den „Querdenker“-Demos und den fehlenden gesellschaftlichen Diskurs.
Leere Hallen und verwaiste Anlagen: Für den Sport und die Athleten sind die Auswirkungen der Pandemie verheerend. Doch der Hessische Fußball-Verband lässt das runde Leder unter großer Beteiligung auch weiterhin rollen – virtuell.
Der DOSB stellt ein „Stufenmodell“ zur „Prävention und zum Schutz vor sexualisierter Gewalt“ vor. Der Wille, junge Athletinnen und Athleten vor Übergriffen zu schützen, ist da. Aber die Mittel, die dafür offenbar nötig sind, erschrecken.
Während der DOSB-Präsident vor einer Strukturschwächung des Sports warnt, stellt das Innenministerium mehr Geld in Aussicht, als der Verband vorrechnet.
Alfons Hörmann hat die Rolle des belarussischen Diktators Lukaschenka im Sport als „Problem, und zwar als großes“ bezeichnet. Hintergrund ist die Frage, ob die Eishockey-WM dort 2021 ausgetragen werden soll.
Durch die Corona-Krise erwarten den deutsche Sport Mitgliederschwund und Millionenverluste. Dennoch entwickelt er hochfliegende Ambitionen. Deutschland soll sich verstärkt um Großveranstaltungen bewerben.
Höchste Auszeichnung, aber die geringste Anerkennung: Die Athleten nichtolympischer Verbände will der Staat stärker fördern, wird aber vom Deutschen Olympischen Sportbund gebremst.
Eine Attacke auf eine Ausstellung zu jüdischen Sportlern in Bochum ruft scharfe Reaktionen hervor. Der DOSB-Chef spricht von einer „feigen Tat“, die Beauftragte der Bundesregierung ist empört.