Start ins Ungewisse
Corona spielt mit: Nie zuvor standen Olympische Spiele so unter skeptischer Beobachtung. Und nie waren die sportlichen Kräfteverhältnisse so offen.
Corona spielt mit: Nie zuvor standen Olympische Spiele so unter skeptischer Beobachtung. Und nie waren die sportlichen Kräfteverhältnisse so offen.
Ja zur Regenbogenbinde: Das IOC gibt der Kapitänin der deutschen Hockey-Nationalmannschaft das politische Statement im olympischen Turnier frei. Nike Lorenz sagt dazu: „Love always wins!“
Dirk Schimmelpfennig ist Chef de Mission des DOSB in Tokio. Im Interview spricht er über die besonderen Spiele in Japan, die Bedingungen für die Sportler und die Erwartungen ans deutsche Team.
Beachvolleyballerin Laura Ludwig und Wasserspringer Patrick Hausding tragen die deutsche Fahne bei der Olympia-Eröffnung. Bei der Wahl setzt sie sich klar durch, bei ihm ist der Vorsprung ganz knapp.
Im Turnen gibt es eine bundesweite Debatte. Ulla Koch spricht im Interview über den Unterschied zwischen Druck und Drill, die Tücken des Sportfördersystems, die Rolle der Eltern und überhörte Signale.
Nike Lorenz, Kapitänin der deutschen Hockey-Olympiamannschaft, über ihren Wunsch, in Tokio eine Regenbogenbinde zu tragen, und die Unmöglichkeit, herauszufinden, welche Konsequenzen das hätte.
Markus Rehm, dreimaliger Paralympics-Sieger im Weitsprung, wird für die Olympia-Teilnahme vorgeschlagen. Das IOC sagt, dass der Prothesen-Sportler nicht startberechtigt sei. Der ruft nun den Cas an.
Dagmar Freitags Zeit als Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag endet bald. Zuvor spricht sie über die Führung von DOSB und DFB, die Rücksichtslosigkeit der UEFA und Olympia in Corona-Zeiten.
Die DOSB-Ethikkommission will sich nicht für verbandspolitische Debatten instrumentalisieren lassen. Nur durch Offenheit werde die Vertrauenskrise behoben, schreibt sie der Causa Weiss.
Bei der Ethikkommission des DOSB geht ein weiterer anonymer Brief ein. Diesmal geht es um das Verhalten von Basketball-Chef Ingo Weiss. Der nennt die Vorwürfe „Lüge, Diffamierung und bösartig“.
Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat Para-Weitspringer Markus Rehm für die Olympischen Spiele vorgeschlagen – aber darf er auch starten? Und wer entscheidet das überhaupt?
Die Landessportbünde wollen noch in diesem Jahr eine Geschäftsstelle in Berlin eröffnen.Wollen sie etwa mit dem Hauptstadtbüro des DOSB konkurrieren?
Der Athletenvertreter im DOSB, Jonathan Koch, widerspricht in einem Brief an die Mitglieder des Sportausschusses im Deutschen Bundestag einem Vorwurf von DOSB-Präsident Alfons Hörmann.
Für das Wohl der Basis wie der Spitze braucht der DOSB nach Hörmanns Rückzug eine starke, kluge Führung. Der Sport muss im Ranking der gesellschaftspolitischen Kräfte dringend aufholen.
Ein Mann ohne Zukunft: DOSB-Präsident Alfons Hörmann will den Weg für vorgezogene Neuwahlen freimachen – und folgt der Empfehlung der Ethikkommission.
Vor und Zurück im Deutschen Olympischen Sportbund: Präsident Alfons Hörmann und sein Präsidium nehmen einen „klaren Beschluss“ zurück. Scharfe Kritik kommt aus Hessen.
Im Machtkampf im deutschen Sport kommt eine weitere Untersuchung auf die Ethikkommission zu. Dazu sind Fachverbände für die Vertrauensfrage im Spätsommer, Landesverbände fordern Neuwahlen im Winter.
Athleten Deutschland fordert den Präsidenten des DOSB auf, sich Neuwahlen zu stellen. Ein Abweichen von der Empfehlung der Ethikkomision sei „im deutschen Sport ein alarmierendes Signal“.
Sponsoren-Vorstand Stephan Althoff spricht im Interview über schädliche Machtkämpfe in Spitzenverbänden wie dem DFB, fehlende Erneuerung und die Entfremdung der Nationalelf durch Marketing.
Das DOSB-Präsidium um Alfons Hörmann gibt vor, im besten Sinne des Sports schnell nach Olympia die Vertrauensfrage zu stellen. Aber dahinter verbirgt sich auch ein cleverer Schachzug im Spiel um die Macht.
Nach Vorwürfen aus der Belegschaft empfahl die Ethikkommission, bei der regulären DOSB Vollversammlung im Dezember Präsident und Präsidium neu zu wählen. Alfons Hörmann setzt sich darüber hinweg.
IOC-Präsident Thomas Bach wusste schon vor drei Wochen, dass Alfons Hörmann jetzt gehen sollte. Der DOSB-Präsident ist ein Mann von gestern. Einerlei, ob er zurücktritt oder bleibt.
Gegen Präsident Alfons Hörmann werden in einem anonymen Brief Vorwürfe erhoben, die aus der Belegschaft des DOSB stammen sollen. Nun spricht die Ethikkommission des Verbandes eine Empfehlung aus.
Trotz aller Unsicherheit wegen der Pandemie läuft die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio. Der DOSB nominiert die ersten Athleten. Darunter: ein Altmeister und eine große Gold-Hoffnung.
Der mächtigste Mann im Weltsport, IOC-Präsident Thomas Bach, kommt erst aus der Deckung, wenn er sicher ist, einen Treffer zu setzen. Jetzt hat er einen Brief an den DOSB geschrieben. Es ist eine große Schadensmeldung.
IOC-Präsident Thomas Bach schickt nach den jüngsten Vorwürfen einen scharfen Brief an den DOSB. Darin macht er auch deutlich, dass das Verhältnis zu dessen Präsident Alfons Hörmann gestört ist.
„Wir stehen in dieser schwierigen und belastenden Situation an deiner Seite“: Ruderer Jonathan Koch fordert vom DOSB eine Richtigstellung. Unterstützung erhält er unter anderem von Athleten Deutschland.
Gegen die DESG-Spitze kommen schwere Vorwürfe auf. Verbandspräsident Matthias Große streitet diese ab und bezeichnet einen an ihn übergebenen Bericht als „Schmähschrift“.
Herablassendes Verhalten des Präsidenten und eine „Kultur der Angst“ im Verband: die Vorgänge im DOSB sollen von einer Ethik-Kommission aufgeklärt werden, die vom BMI unterstützt wird.
Mit den Vorwürfen gegen DOSB-Präsident Alfons Hörmann beschäftigt sich von diesem Mittwoch an die Ethikkommission. Wollen die anonymen Kläger sich ihr anvertrauen?
Athletenvertreter Koch distanziert sich von der Positionierung des Präsidiums zugunsten von Hörmann. Der DOSB-Präsident will sich der Ethikkommission stellen, sein Amt aber nicht ruhen lassen.
Der Anti-Korruptionsexperte Jochen Reinhardt rät von einer Untersuchung des „Falls Hörmann“ durch die Ethikkommission ab. Deren Vorsitzender ist der frühere Bundesinnenminister Thomas de Maizière.
Thomas Dieckhoff leitete zwei Jahre lang die Deutsche Sport Marketing. Der Manager erlebte, wie DOSB-Präsident Alfons Hörmann intensiv Einfluss nahm. Davon berichtet er im Gespräch.
Kaum jemand in den Machtzirkeln des organisierten deutschen Sports kann oder will DOSB-Präsident Hörmann Paroli bieten. Dabei gibt es auch abseits der Vorwürfe in dem anonymen Brief Kritikpunkte.
Nach der Kritik an Alfons Hörmann und seinem Führungsstil wird der Rücktritt des DOSB-Präsidenten gefordert. Der LSB macht deutlich, dass es sich bei der Mail um einen authentischen Hilferuf handelt.
Alfons Hörmanns Führungsstil wurde schon früher öffentlich beklagt. Nun gibt es schwere Vorwürfe. Um die Wahrheit ans Licht bringen zu können, muss eine unabhängige Kommission zur Überprüfung eingesetzt werden.