Eiserner Widerstand
Im Gewichtheben wird flächendeckend gedopt. Der deutsche Verband will nun den Weltpräsidenten zu einem ernsthaften Kampf gegen Doping zwingen - denn der Verdacht liegt nahe, dass bislang der Wille dazu fehlt.
Im Gewichtheben wird flächendeckend gedopt. Der deutsche Verband will nun den Weltpräsidenten zu einem ernsthaften Kampf gegen Doping zwingen - denn der Verdacht liegt nahe, dass bislang der Wille dazu fehlt.
Sabrina Mockenhaupt ist zuletzt aufgefallen, indem sie Gegnerinnen des Dopings bezichtigt hat. Das bereut sie inzwischen - sie will ja nur schnell laufen.
Wenn die Fifa nicht nebenbei Daten gesammelt hätte, gäbe es 109 positive Dopingfälle mehr im Sport. Denn die Internationale Anti-Doping-Agentur hat im Fall Mexiko gebremst.
Die Fifa hatte bei der U17-WM 109 „Dopingfälle“. Drei Rotsünder sind je einmal gesperrt. Eigler ist schon wieder verletzt. Fußball kompakt am Montag.
Der internationale Sportgerichtshof wertet den Ausschluss überführter Dopingsünder von den Spielen in London als rechtswidrig. Von dem Urteil profitiert auch die nun „glückliche“ Eisschnelläuferin Claudia Pechstein.
Eisschnellläuferin Claudia Pechstein will eine Wiedergutmachung für ihre Dopingsperre. Beim „Champion des Jahres“ vergleicht sie sich mit Amanda Knox.
Doping im Westen war zwar nicht von oben diktiert wie im Osten, aber gewollt und gebilligt. Auch heute gibt es noch eine ausgeprägte „Schluckkultur.“ Erscheint der Kampf gegen Doping auch noch so aussichtslos. Ihn einzustellen, wäre fatal.
Redigieren, kürzen, schwärzen - was passiert noch mit der Historiker-Studie zu den Doping-Praktiken in Westdeutschland? Die heftigste Kritik kommt von den Vertretern des deutschen Sports - ein Verdacht liegt in der Luft.
BERLIN. Warum er in seinem Bericht über Doping in der Bundesrepublik Deutschland der siebziger Jahre so einen vorwurfsvollen Ton angeschlagen habe, musste sich der Referent von Lobbyisten des Sports fragen lassen.
Systematisches Doping von Sportlern hat es nach den Worten von Werner Franke nicht nur in totalitären Staaten wie der Sowjetunion und der DDR gegeben. Der Missbrauch von Substanzen zur Leistungssteigerung sei schon immer ein Problem ...
Die Olympischen Spiele in München 1972 waren der Wendepunkt: In West-Deutschland wurde „systemisch“ betrogen. Damals wurden Strukturen geschaffen, in denen der Sport sich bis heute bewegt.
Doping in Westdeutschland bis 1989? Das gab es, vereinzelt, behauptete der organisierte Sport bislang, vielleicht in ein paar Doping-Nestern. Am Montag hat die Bundesrepublik Genaueres erfahren. Historiker trugen in Berlin Zwischenergebnisse ihrer Studie vor.
BERLIN. Als der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, August Kirsch, während der Olympischen Spiele 1976 in Montreal auf den Sportmediziner Heinz Liesen traf, kam die Rede schnell auf die Mittel, die damals als "Kolbe-Spritze" in die Geschichte eingingen.
mr. BERLIN, 26. September. Zur Wahrung der Chancengleichheit mit dem Sport der Ostblockstaaten, besonders der DDR, hat es auch in der Bundesrepublik Deutschland vor der Wende staatlich subventionierte Doping-Forschung und systemisches Doping gegeben.
Eine Forschergruppe hat das von der Politik geförderte Doping auch in der alten Bundesrepublik nachgewiesen. Die Studie kann zu einer Verständigung zwischen West und Ost beitragen.
Wenn Analytiker nicht wissen, wonach sie suchen sollen in den Proben der Spitzensportler, dann entstehen negative Ergebnisse. Vom Hase- und Igel-Spiel der Dopingfahnder auf der Suche nach Designer-Drogen.
ahe. FREIBURG. Richard W. Pound, Gründungspräsident der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada), hat die Glaubwürdigkeit aller am Kampf gegen Doping beteiligten Parteien in Frage gestellt. "Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Sportverbände ...
Wada-Chef Richard Pound hat die Bemühungen gegen das Doping mit deutlichen Worten kritisiert. In Freiburg griff er Regierungen und Sportverbände an. Er sparte auch seine eigene Organisation nicht aus.
ZÜRICH (dpa). Nach dem skurrilen Dopingskandal mit fünf positiven Fällen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland hat der Internationale Fußball-Verband (Fifa) das nordkoreanische Frauen-Team von der WM 2015 in Kanada ausgeschlossen.
Nordkoreas Fußballspielerinnen dürfen nicht an der Weltmeisterschaft 2015 teilnehmen. Die Spielerinnen waren diesen Sommer während der WM in Deutschland positiv auf verbotene Substanzen getestet worden und erhielten Sperren von mehr als einem Jahr.
Sprinter Steve Mullings aus Jamaika droht eine lebenslange Dopingsperre. Wie der Staffel-Weltmeister der Nachrichtenagentur Reuters bestätigte, ist auch die B-Probe seines bei der nationalen WM-Qualifikation Ende Juni vorgenommenen Dopingtests positiv.
FRANKFURT. Eine Gruppe von Mega-Hackern, die offensichtlich im Auftrag eines Staates aktiv war, hat unter anderen das Internationale Olympische Komitee (IOC), die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) und mehrere Nationale Olympische Komitees (NOK) ausspioniert.