Im Epizentrum der Fan-Proteste
Der Streit bei Hannover 96 gilt als Ausgangspunkt für die bundesweiten Proteste von Fußballfans. Die Kritik richtet sich gegen Unternehmer Martin Kind im Kleinen und die DFL im Großen. Eine Einigung scheint unmöglich.
Der Streit bei Hannover 96 gilt als Ausgangspunkt für die bundesweiten Proteste von Fußballfans. Die Kritik richtet sich gegen Unternehmer Martin Kind im Kleinen und die DFL im Großen. Eine Einigung scheint unmöglich.
Die Proteste in den Fußballstadien werden erst nachlassen, wenn die DFL schnell eine neue Abstimmung ansetzt, die jeden Anschein von Gemauschel ausschließt. Dabei könnten die Vereine helfen.
Ein neues Votum über die DFL-Investorenbeteiligung scheint ob anhaltender Fan-Proteste der einzige Ausweg. Schon neun Profiklubs sind dafür. Auch die DFB-Spitze äußert sich in diese Richtung.
Auch beim Dortmunder 1:1 in Wolfsburg wird die Partie wegen der Fan-Proteste immer wieder unterbrochen. Die Pausen helfen dem BVB nicht. Dabei kommt es auf dem Rasen auch zu kuriosen Situationen.
Der Bundesliga gehen die möglichen Investoren aus. Daran sind nicht nur die Fans schuld. Und die Zweifel der Finanzexperten sind kein Wunder.
Alexander Zorniger kritisiert die Fan-Proteste im Profifußball scharf. Sein Trainerkollege warnt vor einem Zuschauerverlust. Die DFL reagiert – und kündigt an, über eine Neuabstimmung diskutieren zu wollen.
Der deutsche Fußball braucht Geld und Ideen für eine moderne Selbstvermarktung, wenn er international mithalten will. Das Investorenprojekt der DFL ist aber so beschädigt und teils fragwürdig, dass eine Eskalation droht.
Der Profifußball in Deutschland steckt in einer Krise. Das liegt nicht nur an den Diskussionen um einen Investor und der 50+1-Regel, sondern auch daran, dass es der DFL an zwei wichtigen Dingen fehlt.
Der Streit um die 50+1-Regel und den Einstieg von Investoren im deutschen Fußball wird bei Hannover 96 besonders heftig geführt. Der nächste Schritt: Eine Attacke auf die DFL. Im Mittelpunkt: Martin Kind.
Früher war Holger Sanwald als Fußballabteilungsleiter Mädchen für alles. Heute führt er den Bundesligaklub aus Heidenheim durch die erste Liga. Sein Aufstieg zeugt von der Macht des Mittelstands.
Nach dem Ausstieg von Blackstone ist das Scheitern des Investorenprojekts der DFL wahrscheinlich: Ohne Neuabstimmung gibt die Liga die Integrität ihres Markenkerns preis.
Seit Wochen protestieren die organisierten Fußballfans gegen den geplanten Vertrag der DFL mit einem Investor. Ein Unternehmen ist jetzt ausgestiegen. Bleibt nur noch ein Interessent übrig.
Wer sich über das viele Geld im Fußball aufregt, vergisst, dass der Profisport nur deswegen so heißt, weil eine weltumspannende Industrie von ihm leben kann. Hart, aber wahr: Erst der Kapitalismus hat die Qualität ermöglicht, die uns so fasziniert.
Der 1. FC Kaiserslautern verliert nach einer schwachen zweiten Halbzeit gegen Paderborn. Mit der neunten Niederlage in zehn Saisonspielen fällt der FCK damit auf den Relegationsplatz zurück.
Die Fans in Berlin haben durch ihre Protest fast für den ersten Abbruch eines Bundesliga-Spiels gesorgt. An einem langen Nachmittag verlassen die „Eisernen“ den Platz letztendlich als Sieger.
Die ausufernden Proteste gegen die DFL sorgen in Hamburg fast für einen Abbruch. Hannovers Trainer und Sportdirektor kritisieren die Fans. Auch Martin Kind äußert sich und kündigt Konsequenzen an.
Abermals haben Fan-Proteste gegen den Investoreneinstieg bei der DFL beinahe für einen Spielabbruch gesorgt. Das Nordduell gewinnt am Ende Hannover 96. Nürnberg muss sich mit einem Punkt begnügen.
Die Proteste der Fans gegen den Investorendeal der DFL ebben nicht ab. Und die öffentliche Kommunikation des Verbandes wird zum Desaster. Wird die Abstimmung nun wiederholt?
Eine Gesprächseinladung der Deutschen Fußball Liga stößt Fanvertretern sauer auf. Sie ärgern sich über den Ton der DFL – und fordern eine neue Abstimmung über den Einstieg eines Investors.
Die Proteste der Fans gegen die Investorenpläne der DFL werden so schnell nicht enden. Die Beziehung zwischen Ligaverband und den Anhängern hat krankhafte Züge angenommen.
Beim Bundesliga-Nachholspiel zwischen Mainz und Union Berlin führen Proteste der Anhänger abermals zu einer Unterbrechung. Mainz-Sportvorstand Christian Heidel reagiert entnervt. Die Fans wollen „unbequem“ bleiben.
Hertha-Fans protestieren im Zweitliga-Topspiel gegen den HSV mehr als 30 Minuten lang gegen den geplanten Investoren-Einstieg bei der DFL. In einer langen Stellungnahme erläutern sie nun ihre Gründe.
Die Pläne der DFL und der Vereine zielen darauf, die Bundesligen als makellosen Unterhaltungsbetrieb zu präsentieren. Dafür wird der Trend zur meinungsfreien Äußerung der Spieler professionalisiert.
Hertha und der HSV spielen eigentlich um den Anschluss. Dann kommen dem Spiel hunderte Tennisbälle in die Quere. Das Spiel steht aufgrund der bisher längsten Fanproteste vor dem Abbruch.
Um mehr Geld mit ihren Medienrechten zu verdienen, will die Bundesliga mehr Einblicke hinter die Kulissen zulassen. Journalistische Distanz spielt dabei kaum eine Rolle. Die Entwicklung könnte erst der Anfang sein.
Der Verkauf der Fernsehrechte ist die wichtigste Einnahmequelle der Deutschen Fußball Liga. Nun gibt sie erste Details zur anstehenden Ausschreibung bekannt. Die ARD-„Sportschau“ hat keinen Bestandsschutz.
Fast eine Stunde dauert die Halbzeitpause beim Bundesligaspiel zwischen Bochum und Stuttgart. Ein kleiner Teil der VfB-Fans hält mit seinem Starrsinn den Betrieb auf – und vertieft den Graben zwischen Ultras und Normalos.
Zwei Tore zählen nicht: Der 1. FC Heidenheim hält gegen den VfL Wolfsburg mit und macht mit dem Remis einen weiteren Schritt Richtung Klassenverbleib. Die Niedersachsen hingegen treten auf der Stelle.
Wer sollen wir sein? Das fragt Célia Šašić und meint damit nicht nur die Nationalmannschaft. Von DFB-Präsident Neuendorf fordert sie, dass er seine Haltung auch öffentlich zeigt – und vom Verband ein Umdenken.
Oliver Leki, Finanzvorstand des SC Freiburg, spricht im Interview über das Betriebsklima im Klub, die neue Arena, gestiegene Erwartungen – und was in Zukunft noch möglich ist.
Im Laufe dieses Jahres werden die Medienrechte an der Fußball-Bundesliga neu vergeben. Ob die ARD-Sportschau samstags auch weiter erste Bilder im frei empfangbaren Fernsehen zeigen darf, ist ungewiss.
Für Fans, Spieler und Trainer wird im Fußball-Jahr 2024 einiges anders. Neue Formate gibt es unter anderem in der Champions League. Auch die DFB-Elf ist betroffen. Genau wie die Frauen. Ein Überblick.
Rüdiger Fritsch spricht im Interview über die Langzeitperspektiven von Torsten Lieberknecht, das Geld für mögliche Wintertransfers und ob wegen des Investoren-Deals eine Zerreißprobe mit den Fans droht.
Schon jetzt haben die Stuttgarter mehr Punkte als in der gesamten vergangenen Saison gesammelt. Die beeindruckende Entwicklung hängt auch mit einem erfolgreichen Torjäger-Duo zusammen.
In den Stadien der Bundesliga wird gegen die Pläne zum Einstieg eines Investors demonstriert. Doch wenn die Fans wollen, dass ihr Protest wirkt, gibt es nur eine Möglichkeit – und die wäre radikal.
Das 0:1 gegen Heidenheim trifft Mainz 05 im Abstiegskampf hart. Im Januar soll ein Großteil der verletzten Spieler zurückkehren. Mit diesen „Verstärkungen“ will der FSV eine andere Mannschaft sein.