Der Milliarden-Deal wackelt
Die Fußballklubs der Bundesliga suchen nach Auswegen aus der Krise. Was passiert mit der Fernsehrechteauktion im Juni?
Die Fußballklubs der Bundesliga suchen nach Auswegen aus der Krise. Was passiert mit der Fernsehrechteauktion im Juni?
Zeichen des Zusammenhalts: Die vier deutschen Teilnehmer an der Champions League stellen der DFL 20 Millionen Euro bereit. Damit soll Klubs geholfen werden, die durch die Corona-Krise in Not geraten.
Wenigstens ein bisschen Bundesliga-Flair in der Corona-Pause: Ab dem kommenden Wochenende spielen Profis aus Klubs der ersten und zweiten Bundesliga in Teams mit einem E-Gamer gegen Rivalen aus dem deutschen Ligabetrieb.
Nach einem Beschluss der DFL soll der Spielbetrieb im Fußball zunächst bis Ende April ruhen. Können Vereine angesichts der drastischen Lage die Zahlungen an ihre Spieler einstellen, oder ihnen gleich kündigen?
In der Bundesliga setzt sich nicht nur bezüglich Solidarität Realitätssinn durch: Der Spielbetrieb in der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga soll zudem wegen der Coronavirus-Pandemie mindestens bis zum 30. April ausgesetzt bleiben.
Kein Fußball, keine TV-Bilder: „Sportcast“-Mitarbeiter fühlen sich in der Corona-Krise im Stich gelassen und vermissen Solidarität. An Besserung glauben sie „nicht eine Sekunde“ – aus einem bestimmten Grund.
Christian Seifert ist in der Krise das Gesicht des Profifußballs geworden – allerdings auch das einzige. Das birgt Gefahren und Risiken. Dazu stellen sich entscheidende Fragen.
Auf Schalke ist schon nach wenigen Tagen sichtbar, wie empfindlich die Coronakrise die Bundesliga treffen kann. Eine längere Unterbrechung des Spielbetriebes könnte im Überlebenskampf münden.
Die Deutsche Fußball-Liga darf weiterhin die Medienrechte an der Bundesliga vermarkten. Auf diese Weise soll der Wettbewerb zwischen den einzelnen Interessenten wie Sky, DAZN, Amazon und Co. gefördert werden.
Der frühere DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig sieht die Bundesliga in einer existentiellen Krise. Er fordert Solidarität auch von den Fans, kreative Lösungen bei Liquiditätsproblemen und Gehaltsverzicht von den Spielern.
Die Corona-Pandemie stürzt Sportsender und Streamingdienste in die Krise. Sie haben nichts mehr zu senden. Jetzt werden die Bundesliga-Rechte neu vergeben. Wer könnte da den längsten Atemzug haben?
Der europäische Verband verschiebt die EM auf das Jahr 2021. In diesem Sommer hat der Vereinsfußball Vorfahrt. Uefa-Chef Čeferin mahnt zu „Verantwortung, Einigkeit, Solidarität und Altruismus“.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert Fußballspieler mit „ganz großen Gehältern“ in der Coronakrise zu Solidarität auf. Nun kommt der erste Konter aus der Bundesliga – im schärfsten Ton.
Hoffenheims Hopp ruft zu Solidarität auf, Watzke denkt vor allem an den BVB. Das können Vertreter kleinerer Vereine nicht nachvollziehen. Die Coronakrise scheint Gemeinsinn nur bedingt zu fördern.
Bis mindestens 2. April ruht die Fußball-Bundesliga. DFL-Chef Christian Seifert spricht über die Folgen der Corona-Krise und erklärt, was auf dem Spiel steht. Der DFB hat für seine Ligen bis 30. April abgesagt.
Bis vor kurzem wähnte sich die Fußball-Bundesliga noch als wirtschaftlich kerngesund. In Corona-Zeiten steht für die Vereine viel auf dem Spiel. Die Liga ruht. Die ganze Branche fürchtet um ihre Existenz.
Während viele Sportstars ihre weltweit gehörte Stimme nutzen, um Menschen zu erreichen und der Krise zu begegnen, ist von Fifa und Uefa von Solidarität wenig zu hören. Das Coronavirus könnte aber den Profifußball in seiner jetzigen Form zerstören.
Uli Hoeneß ist für deutliche Aussagen bekannt. Nun trifft er sie auch in der Corona-Krise. Dabei spricht der frühere Bayern-Präsident über die Zukunft der Bundesliga, Schaumschlägerei und einen Zeitvertreib ohne Fußball.
Wegen der Coronakrise wird der Ball in der Fußball-Bundesliga vorerst ruhen. Aber wie soll es danach weitergehen? Realistisch gibt es drei Szenarien, was die DFL aus dieser Saison machen könnte.
Auch in der Bundesliga ruht der Ball. Der Weg dorthin war jedoch eine zögerliche, fast widerwillige Anpassung an die Realitäten: Wie ein Spieler, der in jedem Zweikampf zu spät kommt.
Für die angeordnete Zwangspause im deutschen Profifußball müssen die Klubs entsprechende Lösungen finden. Mit Spannung wird das Treffen der Vereine bei der DFL-Mitgliederversammlung am Montag erwartet. Bis dahin ruht vielerorts der Trainingsbetrieb.
Der deutsche Profifußball ist durch die Aussetzung des Spielbetriebs ins Mark getroffen. Vor allem die kleineren Vereine haben Existenzängste. Wie können der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) helfen?
0:3 in der Europa League beim Geisterspiel: Eintracht-Trainer Adi Hütter ist nach den Erfahrungen gegen den FC Basel froh, dass die DFL die Bundesligasaison unterbrochen hat.
Der deutsche Fußball will bis zum letzten Moment am Sonderweg festhalten. Dann kommt die Wende: Auch in der Bundesliga ruht der Ball sofort. Aber nicht alle sind glücklich. Doch nun gibt es auch den ersten Fall bei einem Erstligaspieler.
Auf seiner Internetseite hat der DFL am Freitag die Verlegung des 26. Spieltags der Bundesliga und der 2. Bundesliga verkündet. Die Deutschen hatten als letzte der fünf wichtigsten Ligen in Europa den Spielbetrieb fürs Wochenende abgesagt.
Nach der Entscheidung, den Ball in der Bundesliga doch sofort ruhen zu lassen, äußern sich fast alle Vereinsvertreter verständnisvoll. Doch es gibt auch Mahner im Moment der Krise.
Die Corona-Pandemie legt den gesamten Sport lahm. Von Badminton über Tennis bis Volleyball ruhen alle Wettbewerbe. Es gibt nur wenige Ausnahmen. Ein Überblick.
Die Deutsche Fußball Liga stellt den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga wegen der Coronavirus-Pandemie nun doch ein. Der für dieses Wochenende geplante Spieltag wird verlegt. Nun ist auch der erste Erstligaspieler positiv getestet.
Die DFL unterbricht den Spielbetrieb in der Bundesliga von Dienstag an wegen des Coronavirus. Doch schon die Partie am Montag zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen aus. Fortuna Düsseldorf will schon am Freitagabend nicht mehr spielen.
Das Coronavirus zwingt den Fußball in die Knie: Real Madrid und Hannover 96 in Quarantäne, Champions-League-Matches verschoben, über die EM soll am Dienstag entschieden werden.
Wegen des Coronavirus muss sich Christian Seifert auf neuem Terrain als Krisenmanager bewähren. Nicht jedem gefällt es, wie der Chef der Deutschen Fußball Liga dabei agierte.
Die Ereignisse und Entwicklungen überschlagen sich auch im Fußball. Nun ist der erste Profi positiv auf das Coronavirus getestet. DFL und DFB beziehen trotzdem keine klare Position. Die Verantwortung sollen andere tragen.
Auch das Milliardengeschäft Fußball ist nicht immun gegen das Virus. Doch den Entscheidern fehlt die Haltung. Ihr Verhalten ist realitätsfern und absurd.
Fußball ohne Fans – das könnte zum Alltag werden. Bekommen die Anhänger ihr Geld für Tickets zurück? Welche wirtschaftlichen Folgen haben die Geisterspiele für Vereine und wo können die Partien weiter verfolgt werden? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Sollten die restlichen Spiele der Bundesligasaison vor leeren Rängen stattfinden, stehen die Klubs vor großen finanziellen Belastungen. Die dritte Liga bangt ohne Zuschauer sogar um ihre Stabilität.
Wegen des Coronavirus wird erstmals ein Spiel der Fußball-Bundesliga ohne Zuschauer ausgetragen. Nicht nur beim Rheinderby von Gladbach und Köln sind keine Fans zugelassen, auch weitere Partien und ein Länderspiel sind betroffen.