Gefährliches Spiel
Die Bundesliga wagt ein Experiment, das König Fußball zu einem Freudenfunken machen soll. Es könnte ihn aber auch ins Wanken bringen. Entwickelt sich mit den Geisterspielen Distanz zum Spiel?
Die Bundesliga wagt ein Experiment, das König Fußball zu einem Freudenfunken machen soll. Es könnte ihn aber auch ins Wanken bringen. Entwickelt sich mit den Geisterspielen Distanz zum Spiel?
Für einen möglichen Bundesliga-Neustart sollen strenge Auflagen gelten. Die Deutsche Fußball Liga hat dazu ein detailliertes Konzept entwickelt. Der F.A.Z. liegt das vollständige, 50-seitige Dokument vor.
Die Bundesliga steht vor der Wiederaufnahme der Spiele ohne Zuschauer. Das Vorpreschen der Politik in der Corona-Krise aber schürt Widerstand. Die Veröffentlichung des Planes wirkt wie eine ausgeklügelte Inszenierung.
Nach Aussagen der Ministerpräsidenten von Bayern und NRW sollen Geisterspiele der Fußball-Bundesliga ab 9. Mai möglich sein. Voraussetzung sei „ein durchdachtes Konzept“.
In seinem Labor seien Corona-Tests umsetzbar, auch wenn dort sonst Schweineblut untersucht wird, versichert Fleischfabrikant Tönnies. Der Schalke-Chef will mit seinem Angebot der DFL helfen.
Die „Fanszenen Deutschlands“ positionieren sich mit deutlichen Worten gegen Geisterspiele im Profifußball. Vor allem zwei Argumente rücken die Ultras dabei in den Vordergrund.
Die Vereine der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga warten auf die letzte Rate aus dem Fernsehvertrag. Die DFL widerspricht nun Berichten über eine angebliche Einigung mit dem wichtigsten Partner Sky.
In der politischen Debatte muss sich der Profifußball derzeit unterordnen – aber in der nächsten Woche könnte es grünes Licht für Geisterspiele geben. Was würde das bedeuten?
Schon am 10. April sollte eigentlich Zahltag sein. Nun ist die Überweisung der letzten Tranche der Fernsehgelder auf 2. Mai verschoben worden. Ohne die Überweisung sind viele Bundesligaklubs von Insolvenz bedroht.
Zumindest auf ein kleines Signal aus der Politik hatten wohl viele Vereine der Deutschen Fußball Liga gehofft. Aber die Prioritäten beim Gipfeltreffen von Bund und Ländern lagen auf anderen Themen.
Kann die Saison der Fußball-Bundesliga mit Geisterspielen zu Ende gespielt werden? Wie realistisch sind die Planspiele? Welche Probleme wären zu erwarten? Einschätzungen des Virologen Ulf Dittmer.
Wie viel Sport darf sein in der Corona-Krise? Die Deutsche Fußball-Liga bringt die Bundesliga-Klubs nach F.A.Z.-Informationen auf Linie. Andere Ligen müssen angesichts weiterer drohender Monate ohne Zuschauer ein „Desaster“ fürchten.
Die schwierige Entscheidung, ob Geisterspiele in der Bundesliga stattfinden können, ist erst einmal vertagt. Die Deutsche Fußball-Liga will sich nach dem Vorgehen der Politik Zeit verschaffen.
Der Profifußball ist es seit Jahrzehnten gewohnt, mehr zu wollen, mehr zu nehmen und mehr zu bekommen als andere. Seine Entscheider werden umdenken müssen.
Trotz der Corona-Pandemie, trotz gesundheitlicher und moralischer Zweifel will die Fußball-Bundesliga die Saison beenden. Möglichst bald soll es wieder losgehen. Doch die umstrittenen Pläne könnten sehr schnell durchkreuzt werden.
Die Angst vor den Folgen der Corona-Krise im deutschen Fußball nimmt zu. DFB-Präsident Keller rechnet mit Pleiten im Amateur- wie Profibereich und richtet einen Appell an die Politik. Die Botschaft ist eindeutig.
Wegen Corona ruht der Ball. Die Bundesliga könnte Hunderte Millionen Euro verlieren. Wenn Gespräche mit dem Bezahlsender Sky scheitern, soll ein Kredit her.
Der TV-Vertrag ist der größte Geldgeber der Fußball-Bundesliga. Durch die Corona-Krise drohen diese Einnahmen wegzufallen. Nun äußert sich Hauptzahler Sky zu Gesprächen mit der Deutschen Fußball Liga.
Arbeit auf zwei Feldern: Der deutsche Profifußball blickt seinem Comeback entgegen. Viele Vereine haben ihr Training wieder aufgenommen. Doch noch sind nicht alle Fragen beantwortet.
Die DFL macht den Weg frei. Der erst 15 Jahre alte Youssoufa Moukoko darf bald in der Bundesliga spielen. Das ist gut für Dortmund. Doch einige von seinen Vorgängern als „Wunderkinder“ sind krachend gescheitert.
Auch Daniel Brosinski musste die vergangenen Wochen alleine trainieren: Der Mainzer Profi spricht im Interview über sein Training zu Hause, „E-Sport“, Fußball ohne Emotionen und seinen Karriereplan nach dem Sommer.
Wie sieht die Rechtslage aus, falls die Fußball-Saison nicht am 30. Juni endet und schon Vereinswechsel vereinbart sind? Dann geht es darum, die „wahre Absicht“ eines Profivertrags zu definieren.
Es gibt ein Wunschszenario der Fußball-Bundesliga: Wenn die Gesundheitsbehörden zustimmen, wollen die Profiklubs am ersten oder zweiten Mai-Wochenende ohne Zuschauer wieder spielen. Die DFL betont, dass es noch keinen konkreten Spielplan gebe.
Der Profi-Fußball in Deutschland erobert sich mit der langsamen Rückkehr in den Trainingsbetrieb ein Stück Normalität zurück. Im Amateurbereich dürfen die Spielzeiten verlängert werden.
Derzeit ist an Fußballspiele nicht zu denken. Wenn es wieder losgeht, ist die Tür bald offen für junge Fußball-Talente Sie können zukünftig schon mit 16 Jahren in der Bundesliga mitspielen. Im Ausland ist das schon länger möglich.
In Italien rückt der Abbruch näher, und in Fußball-Europa wächst die Unsicherheit: Wie geht es weiter mit den Ligen, Länderspielen und der Champions League? Die Uefa hat einen Plan – mit Lücken.
Sport in Gruppen ist wegen der Corona-Krise derzeit in Deutschland nicht erlaubt. In Nordrhein-Westfalen gibt es aber eine Ausnahme für Profi-Sportler. Borussia Dortmund hat die Regel schon umgesetzt.
Das Coronavirus verunsichert den Fußball und die Vereine nicht nur in der Bundesliga. Aber nicht alle Aussichten für die Eintracht sind schlecht. Das hat auch mit einem neuen Sponsorendeal zu tun.
Die laufende Saison soll nun im Mai fortgesetzt und Ende Juni beendet werden.
Keine Profisportart wird hierzulande früher den Spielbetrieb wiederaufnehmen dürfen als die Bundesliga. Der Fußball sollte dieses Privileg für gesellschaftliche Solidaraktionen nutzen.
Die Bundesligen setzen den Spielbetrieb bis mindestens zum 30. April aus – und hoffen, die Saison bis Ende Juni abschließen zu können. Die DFL passt vorübergehend die Lizenzierungsvorgaben an die neue Situation an.
Der Bundesliga-Fußball ruht bis vorerst Ende April. Wie geht danach – kurzfristig, mittelfristig und langfristig? Auf der DFL-Tagung suchen die Vereine nach ersten Antworten auf die Zukunftsfrage. Das wird nicht leicht.
Nur ein schwacher Trost in der digitalen Arena: Der Auftakt der virtuellen Bundesliga ist trotz der Teilnahme zahlreicher Profis nur mäßig unterhaltsam. Das hat einen guten Grund.
Die Fußballwelt steht still wegen Corona – nur nicht beim Hamburger SV. Der Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann verliert den Machtkampf beim Zweitligaklub. Er muss gehen. Seine Gegner werfen ihm Alleingänge vor.
Chancengleichheit für alle: Die Bundesligaklubs sollen das Training erst zu einem einheitlichen Zeitpunkt wieder aufnehmen. Die DFL will damit einem Bericht zufolge Wettbewerbsverzerrung vermeiden.
Anstoß um 15.30 Uhr: Weil „echter“ Sport wegen der Corona-Pandemie nicht stattfindet, boomt das Gaming – und nun machen auch Stars der Fußball-Bundesliga mit. Können digitale Duelle ein Ersatz für den Besuch im Stadion sein?