Das WM-Geschäft 2006 wird immer suspekter
Märchenhafter denn je: DFB-Präsident Wolfgang Niersbach versucht, die Millionenüberweisung vor der WM 2006 an die Fifa zu erklären. Prompt bezweifelt der Fußball-Weltverband diese Darstellung.
Märchenhafter denn je: DFB-Präsident Wolfgang Niersbach versucht, die Millionenüberweisung vor der WM 2006 an die Fifa zu erklären. Prompt bezweifelt der Fußball-Weltverband diese Darstellung.
Steffi Jones nimmt Anlauf ins Trainerleben: Noch sammelt die DFB-Direktorin Erfahrungen als Assistentin von Bundestrainerin Silvia Neid. Neben dem EM-Qualifikationsspiel gegen Russland plant sie aber schon die Zukunft.
Der DFB bekommt Druck von der Basis: Die Landesverbände wollen baldige Klarheit bezüglich der Korruptionsvorwürfe um die Vergabe der WM 2006. Hessens Landesfürst Hocke will den Schaden für Niersbachs Ansehen indes noch nicht bewerten.
Der Eintracht-Trainer wird von seiner verunsicherten Mannschaft zu Taktik-Experimenten gezwungen. Dabei geht es gegen Hannover vor allem um Sicherheit.
Wolfgang Niersbach und der DFB sind vor allem wegen einer dubiosen Überweisung an die Fifa in Erklärungszwang. Nun schaltet sich auch Bundestrainer Joachim Löw in die Debatte ein. Die Landesverbände sind derweil verärgert über das Krisenmanagement.
Die besten vier Fußballsprüche des Jahres stehen fest. Thomas Müller ist dabei, auch DFB-Kollege Lukas Podolski. Die Konkurrenten bei der finalen Wahl sind ein Trainer – und ein Österreicher.
Leon Andreasen erzielte beim Sieg in Köln das entscheidende Tor mit dem Arm. Der Hannoveraner gibt das auch zu – allerdings erst nach dem Spiel. Nun ermittelt der DFB-Kontrollausschuss.
Ein Ende der Affäre um die Vergabe der WM 2006 ist nicht absehbar. Mit jedem Tag wächst der Druck auf Wolfgang Niersbach. Der DFB-Präsident sollte besser dringende Fragen beantworten. Und so lange sein Amt ruhenlassen.
DFB-Präsident Wolfgang Niersbach ist sich sicher: Die Geschichte von der Vergabe der WM 2006 mit unlauteren Mitteln wird widerlegt. Nun aber greift sein Vorgänger Theo Zwanziger ihn heftig an.
Der heiße Herbst der Fußballskandale bringt Adidas immer wieder ins Spiel. Dort will man zwar die Transparenz fördern – doch alte Bekannte und Seilschaften werfen immer wieder ihre Schatten.
Schön und einträglich war das Sommermärchen: Aber wer glaubt, man dürfe eine Fußball-WM kaufen, wenn sie nicht sauber zu bekommen sei, der akzeptiert und stärkt kriminelles Handeln.
DFB-Präsident Wolfgang Niersbach weist die Vorwürfe der Korruption bei der Vergabe der WM 2006 abermals vehement zurück. Auch sein Vorgänger Theo Zwanziger meldet sich zu Wort.
Die Staatsanwaltschaft prüft nach den Vorwürfen zur Vergabe der Fußball-WM 2006 einen Anfangsverdacht für ein Ermittlungsverfahren. Als mögliche Tatbestände werden Betrug, Untreue und Korruption genannt.
DFB-Präsident Niersbach äußert sich in zwei Erklärungen und einem Selbstinterview. Dabei verheddert er sich in Widersprüche.
Nun hat sich auch der Chef des Organisationskomitees der WM 2006 zu den Vorwürfen „schwarzer Kassen“ geäußert. Besonders umfassend sind die Aussagen von Franz Beckenbauer indes nicht.
Hat Deutschland das WM-Sommermärchen 2006 gekauft? Fest steht, dass die Karriere von DFB-Präsident Niersbach in höchster Gefahr ist. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Das DFB-Präsidium soll erst am Freitag von der internen Prüfung zur Überweisung an die Fifa erfahren haben. Das beunruhigt die Funktionäre. Präsident Niersbach entgegnet den Vorwürfen auf der Verbands-Homepage.
Schwarze Kasse und Stimmenkauf bei der WM-Vergabe 2006? Das Organisationskomitee überwies 6,7 Millionen Euro an die Fifa. Davon wussten angeblich auch Franz Beckenbauer und Wolfgang Niersbach.
Es wäre eine Mega-Portion Naivität nötig, um zu glauben, der DFB könnte eine moralische Instanz inmitten all des korrupten Unrats im Fußball sein. Aber warum schämt sich keine der handelnden Personen?
6,7 Millionen Euro zahlte das Organisationskomitee der Fußball-WM 2006 an die Fifa. Gedacht waren sie für das Kulturprogramm des Weltverbandes. Nun räumt der DFB Ungereimtheiten ein.
Franz Beckenbauer war das deutsche Gesicht der Fußball-WM 2006. Doch hinter dem Vorsitzenden gab es weitere prominente Namen im Organisationskomitee des „Sommermärchens“.
Die Krise beim Fußball-Weltverband verschärft sich immer mehr. Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger fordert nun den kompletten Rücktritt des Fifa-Exekutivkomitees.
Das „Goldene Buch des deutschen Fußballs“ widmet sich der Historie des Spiels im Weltmeisterland. Es ist ein gewaltiges Werk für Fußballbuch-Liebhaber. Für neue Erkenntnisse hat es aber keinen Platz.
Noch ist Michel Platini Chef der Uefa und Fifa-Präsidentschaftskandidat. Aber selbst der bislang so treue DFB-Präsident Wolfgang Niersbach deutet vor der Dringlichkeitssitzung der Uefa-Exekutive an diesem Donnerstag ein vorsichtiges Abrücken an.
Mehrere Fanorganisationen gehen mit dem Deutsche Fußball-Bund auf Konfrontationskurs. Der „Fandialog“ wurde aufgekündigt, weil der Verband sich nicht ausreichend bemüht habe, teilte ein Fan-Bündnis mit.
Untreue, Bestechung oder Interessenkonflikt: Die eigene Organisation schaut bei Uefa-Chef Platini weg. Dabei gibt sich der Kontinentalverband gerne als Gegenentwurf zur Fifa.
Was ist Wolfgang Niersbach wichtiger: die Nibelungentreue zu Michel Platini oder die Verfassung der Fifa? Abtauchen kann der DFB-Präsident nun nicht mehr. Es steht viel auf dem Spiel.
DFB-Kapitän schreibt an Fans ++ Rekordquote für RTL ++ Polens Nationaltrainer verlängert ++ Schulz reißt das Kreuzband ++ Klopp wildert nicht ++ Schäfer darf sprechen ++ Fußball kompakt am Montag.
Der Weltmeister ist beim 2:1 gegen Georgien weit von der Bestform entfernt. Neuer bewahrt das DFB-Team vor dem Rückstand. Kroos ist zu lässig. Müller spielt den Antreiber. Und Özil fehlt der Zauberfuß.
In der Sportwelt stehen nicht nur die Blatters und Platinis zur Disposition. Mit ihnen gerät das gesamte System des Ehrenamts auf dem Niveau von Weltverbänden ins Wanken. Nur eine Radikalkur hilft.
Ursprünglich sollte das DFB-Team vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Georgien etwas Freizeit genießen dürfen. Doch daraus wurde nichts nach dem 0:1 gegen Irland. Schlechte Nachrichten gab es auch für Mario Götze.
Der Kapitän fehlt mal wieder: die deutsche Nationalmannschaft muss in der EM-Qualifikation in Irland ohne Schweinsteiger auskommen. Der Adduktorenmuskel ist Schuld.
Nach seiner Suspendierung bemängelt Blatter das Vorgehen der Fifa-Ethikhüter. Uefa-Boss Platini legt Einspruch ein. IOC-Chef Bach maßregelt den Fußball-Weltverband. Und DFB-Präsident Niersbach findet deutliche Worte.
Die Suspendierungen von Joseph Blatter und Michel Platini sind nicht der „Super-Gau“, wie DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sagt. Vielmehr ist vor allem die Sperre des Uefa-Chefs eine große Chance.
Die Bürger haben sehr konkrete Vorstellungen von dem Park, der auf dem Rennbahn-Gelände entstehen soll. Doch viele Wünsche dürften am Geld scheitern.
Chung will Fifa-Präsidenten verklagen ++ Ancelotti macht Weg für Klopp frei ++ DFB verteilt vier Millionen für EM-Ticket ++ Klose kehrt zurück ++ Geschenke-Affäre in Portugal ++ Fußball kompakt am Mittwoch.