Der DFB ist ein schwacher Riese
Kleiner hat sich der einst fast allmächtige DFB in seiner langen Geschichte selten gemacht. In der Krise wird sichtbar, dass nicht Präsident Fritz Keller den Ton im deutschen Fußball angibt. Woran liegt das?
Kleiner hat sich der einst fast allmächtige DFB in seiner langen Geschichte selten gemacht. In der Krise wird sichtbar, dass nicht Präsident Fritz Keller den Ton im deutschen Fußball angibt. Woran liegt das?
Die Bundesliga-Klubs würdigen vor ihren Spielen an den beiden kommenden Spieltagen die Opfer der Corona-Krise. Vor allen Duellen der ersten und zweiten Bundesliga wird es eine Gedenkminute geben. Derweil ist auch ein drittes Dresdner Spiel verschoben worden.
Live-Sendungen und Shows müssen jetzt ohne Publikum im Studio auskommen. Ist das ein Nachteil? Von wegen! Es kann sogar richtig gut sein. Ein erfahrener Regisseur weiß auch, warum.
Die lokale Behörde bewertet das Infektionsrisiko anders als die Task Force der DFL – und schickt Dynamo Dresden in Quarantäne. Das Konzept der Bundesliga wackelt.
DFL-Geschäftsführer Christian Seifert erwartet nicht ansatzweise Normalität beim Wiederbeginn der Fußball-Bundesliga. Stattdessen spricht er im Sportstudio von einem „Notbetrieb“. Die Quarantäne von Dynamo Dresden sieht er noch gelassen.
Bevor die Fußball-Bundesliga am 16. Mai startet, müssen die Teams in die Quarantäne. Jeder Verein hat sein eigenes Konzept. Und ein Trainer berichtet nach dem Einzug ins Hotel, wie schwierig die Lage ist.
DFL-Geschäftsführer Christian Seifert nimmt alle Fußballprofis und die Vereine in die Pflicht – und weist auf die globale Bedeutung des Re-Starts der Bundesliga hin.
DFL-Chef Christian Seifert kritisiert den Zustand des Profifußballs. Für die neue Bescheidenheit, die er fordert, ist es höchste Zeit. Seine Aussagen zeugen von erstaunlicher Einsicht und Umkehr.
Fußball unter besonderen Bedingungen und ganz anders als gewohnt: Der Gladbacher Christoph Kramer lobt im F.A.Z.-Interview die Politik und plädiert dafür, mit der gesamten Situation nicht zu kleinkariert umzugehen.
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Die Fußball-Bundesliga kämpft um ihren Neustart in der Corona-Krise. Nun antwortet Karl-Heinz Rummenigge auf die Kritik daran und spricht über die Debatte, die DFL-Chef Christian Seifert in der F.A.Z. angestoßen hatte.
Wie geht es mit der Bundesliga in der Corona-Krise weiter? Im F.A.Z.-Interview spricht DFL-Geschäftsführer Seifert über Fehlentwicklungen eines bisher erfolgreichen Systems und die Frage, wie der Profifußball den Rückhalt in der Gesellschaft wiederfinden will.
Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, spricht über den Überlebenskampf der Bundesliga, die Hoffnung des Fußballs auf den Mut der Politik, die Grenzen der Risiko-Minimierung und die Lehren aus den Goldsteaks.
Für den deutschen Profifußball verändert sich die Perspektive. Die neue Frage ist: Wird das Publikum für das frühzeitige Comeback der Bundesliga den Daumen heben?
Das Maßnahmenpaket für den Wiederbeginn der Fußball-Bundesliga steht – und die Frankfurter Eintracht unterstützt vollumfänglich die Pläne der DFL. Allerdings mit Augenmaß.
DFL-Chef Christian Seifert zeigt sich zweifelnder als zuvor: Wird die Politik der Bundesliga den Weg frei machen? Oder wird die oberste deutsche Fußball-Klasse zum „Kollateralschaden der Corona-Krise“?
Die Fußball-Bundesliga kämpft in der Corona-Krise um den Neustart der Spiele. Dabei stellt sie nun ihr Konzept vor. DFL-Chef Seifert wundert die öffentliche Kritik. Gute Nachrichten gibt es für die Klubs, was die Finanzen betrifft.
Die Bundesliga steht vor der Wiederaufnahme der Spiele ohne Zuschauer. Das Vorpreschen der Politik in der Corona-Krise aber schürt Widerstand. Die Veröffentlichung des Planes wirkt wie eine ausgeklügelte Inszenierung.
Nach Aussagen der Ministerpräsidenten von Bayern und NRW sollen Geisterspiele der Fußball-Bundesliga ab 9. Mai möglich sein. Voraussetzung sei „ein durchdachtes Konzept“.
In der politischen Debatte muss sich der Profifußball derzeit unterordnen – aber in der nächsten Woche könnte es grünes Licht für Geisterspiele geben. Was würde das bedeuten?
Der Profi-Fußball in Deutschland erobert sich mit der langsamen Rückkehr in den Trainingsbetrieb ein Stück Normalität zurück. Im Amateurbereich dürfen die Spielzeiten verlängert werden.
In Italien rückt der Abbruch näher, und in Fußball-Europa wächst die Unsicherheit: Wie geht es weiter mit den Ligen, Länderspielen und der Champions League? Die Uefa hat einen Plan – mit Lücken.
Keine Profisportart wird hierzulande früher den Spielbetrieb wiederaufnehmen dürfen als die Bundesliga. Der Fußball sollte dieses Privileg für gesellschaftliche Solidaraktionen nutzen.
Die Bundesligen setzen den Spielbetrieb bis mindestens zum 30. April aus – und hoffen, die Saison bis Ende Juni abschließen zu können. Die DFL passt vorübergehend die Lizenzierungsvorgaben an die neue Situation an.
Fußball-Profi Amine Harit wird in einer Bar nach Ladenschluss bei einer Corona-Party erwischt. Für sein Fehlverhalten bekommt der Schalker, der sich einsichtig zeigt, von seinem Verein nun eine empfindliche Strafe.
Kein Fußball, keine TV-Bilder: „Sportcast“-Mitarbeiter fühlen sich in der Corona-Krise im Stich gelassen und vermissen Solidarität. An Besserung glauben sie „nicht eine Sekunde“ – aus einem bestimmten Grund.
Christian Seifert ist in der Krise das Gesicht des Profifußballs geworden – allerdings auch das einzige. Das birgt Gefahren und Risiken. Dazu stellen sich entscheidende Fragen.
Die Corona-Krise erdet. Und die Stars des deutschen Fußballs betonen ihre Solidarität mit der Gesellschaft. BVB-Boss Watzke verzichtet angeblich auf Gehalt.
Der frühere DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig sieht die Bundesliga in einer existentiellen Krise. Er fordert Solidarität auch von den Fans, kreative Lösungen bei Liquiditätsproblemen und Gehaltsverzicht von den Spielern.
Die Corona-Pandemie stürzt Sportsender und Streamingdienste in die Krise. Sie haben nichts mehr zu senden. Jetzt werden die Bundesliga-Rechte neu vergeben. Wer könnte da den längsten Atemzug haben?
Zu unkalkulierbar ist die Corona-Lage, als dass eine EM noch im Winter sinnvoll gewesen wäre. Die Verschiebung auf Sommer 2021 ist richtig. Nun ist die spannende Frage, wie der Fußball diese Atempause nutzen wird.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert Fußballspieler mit „ganz großen Gehältern“ in der Coronakrise zu Solidarität auf. Nun kommt der erste Konter aus der Bundesliga – im schärfsten Ton.
Dass die EM in diesem Sommer wie geplant stattfindet, erscheint in der Corona-Krise völlig illusorisch. Fußball-Europa berät nun. Für das Turnier ergeben sich verschiedene Optionen. Alle haben Vor- und Nachteile.
Bis mindestens 2. April ruht die Fußball-Bundesliga. DFL-Chef Christian Seifert spricht über die Folgen der Corona-Krise und erklärt, was auf dem Spiel steht. Der DFB hat für seine Ligen bis 30. April abgesagt.
Auch in der Bundesliga ruht der Ball. Der Weg dorthin war jedoch eine zögerliche, fast widerwillige Anpassung an die Realitäten: Wie ein Spieler, der in jedem Zweikampf zu spät kommt.
Wegen des Coronavirus muss sich Christian Seifert auf neuem Terrain als Krisenmanager bewähren. Nicht jedem gefällt es, wie der Chef der Deutschen Fußball Liga dabei agierte.