Neue Brieffeindschaft im deutschen Fußball
Der „Fall Keller“ soll vor dem Sportgericht des DFB verhandelt werden. Unterdessen gehen Vizepräsident Koch und DFL-Chef Seifert schriftlich aufeinander los.
Der „Fall Keller“ soll vor dem Sportgericht des DFB verhandelt werden. Unterdessen gehen Vizepräsident Koch und DFL-Chef Seifert schriftlich aufeinander los.
Die Verantwortlichen der Bundesliga und des Deutschen Fußball-Bundes äußern sich deutlich zur Super League. DFL-Chef Seifert hegt Zweifel an der Finanzierung, DFB-Präsident Keller fordert Konsequenzen.
Trotz der Ankündigung einer „Super League“ soll an diesem Montag eine Reform der Champions League beschlossen werden. Entwickelt von der immer mächtiger werdenden ECA – Deutschland hat wenig zu sagen.
Hans-Joachim Watzke bleibt für drei weitere Jahre Geschäftsführer und erspart dem BVB eine komplizierte Nachfolgediskussion. Schon so erlebt die Borussia die zweitschwerste Krise in Watzkes Amtszeit.
Peter Peters ist unter den Mächtigen im deutschen Fußball mächtig geworden. Den DFB-Machtkampf macht er auch zu seiner Sache. Nun steht sein nächster Aufstieg an. Doch was kann er vorweisen?
Der Profifußball soll nachhaltiger, diverser und gerechter werden. Doch ein solches Zukunftsszenario, von dem die Deutsche Fußball Liga träumt, ist weit entfernt. Denn der erhoffte Bezug zur Gesellschaft der Verantwortlichen schwindet schon wieder.
Zeit für Träume: Die Taskforce „Zukunft Profifußball“ präsentiert ihre Diskussionsergebnisse in 17 Handlungsempfehlungen – die Utopie ist schön, doch noch fehlt Verbindliches.
DFL-Chef Christian Seifert und HBL-Chef Frank Bohmann sprechen über die Fußball-EM in der Corona-Krise, ihre Alternativen zum Festhalten am Inzidenzwert 50 und die Pandemie als Digitalisierungsbeschleuniger.
Showdown nach Weihnachten: Zu Beginn 2021 muss der lähmende Machtkampf im DFB zwischen Präsident Keller und Generalsekretär Curtius entschieden sein, fordert Vizepräsident Peters.
Während das öffentliche Leben ab Mittwoch und bis zum 10. Januar drastisch heruntergefahren werden soll, darf in den nationalen Sport-Ligen rund um den Jahreswechsel weiter ohne Zuschauer gespielt werden.
Die Bundesliga hat einen neuen Schlüssel zur Verteilung der TV-Gelder. Eine Revolution bleibt dabei aus. Innovative Kräfte sind chancenlos gegen die Besitzstandswahrer. Für die, die sich mehr Spannung wünschen, ist das eine schlechte Nachricht.
Joachim Löw ist maßlos enttäuscht und wütend über den redseligen Deutschen Fußball-Bund. Mit sich ist der Bundestrainer im Reinen – und will seiner roten Linie folgen.
Die DFL verteilt TV-Milliarden neu und berücksichtigt künftig auch das Fan-Interesse an den Klubs. „Es sind keine Zeiten für radikale Lösungen“, sagt DFL-Chef Seifert.
Der Fall „Löw“ ist ein exemplarisches Beispiel für das systemische Versagen des DFB. Zu Hochform laufen einige Funktionäre im Führungszirkel nur noch auf, wenn es um Machterhaltung und Fallenstellen geht.
Machtkampf im DFB, Machtvakuum in der DFL: Wer will die Bundesliga sein? Die Antwort entscheidet über die Zukunft des Spiels. Es geht dabei um Macht. Um Ruhm. Um Posten. Um Positionen. Um Geld. Um viel Geld.
Nach Bekanntgabe des Abschieds im Jahr 2022 spricht DFL-Geschäftsführer Christian Seifert über seine Zukunft. Dabei macht er klar, dass er nicht an einen vorzeitigen Abgang denkt und schließt zukünftige Arbeitgeber aus.
Der Blick auf den deutschen Fußball zeigt: DFL-Chef Christian Seifert, der nun seinen Abgang angekündigt hat, ist unersetzlich geworden. Das spricht für ihn – und gegen das Personal in der restlichen Fußballbranche.
Christian Seifert führte die Deutsche Fußball Liga in ein goldenes Zeitalter. Nun will er „ein neues berufliches Kapitel aufschlagen“. Für die Dachorganisation der 36 Profiklubs ist das ein schwerer Schlag.
Die sechsmalige „Schiedsrichterin des Jahres“ macht Schluss: Bibiana Steinhaus, Deutschlands bislang einzige Bundesliga-Schiedsrichterin, wird bei ihrem letzten Spiel mit Blumen verabschiedet. Der DFB bezieht Stellung.
Den Fußball-Klubs brechen die Einnahmen weg. Dafür steigen die Spielergehälter nicht. Dass die Zuschauer nun in die Stadien zurückkehren, dürfte sich für die Klubs dagegen kaum rechnen.
Die DFL will die Teil-Rückkehr der Fans in die Stadien mit wissenschaftlichen Studien begleiten. Den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung bei unterschiedlichen Zulassungszahlen lässt Liga-Chef Seifert nicht gelten.
Ablösesummen ohne Realitätsbezug, absurde Gehälter und Fans, die schon vor dem Saisonstart den Meister kennen. Die Bundesliga ist zum Langweiler geworden. Jetzt rückt eine wichtige Frage in den Fokus.
Das Konzept der Bundesligen für eine Rückkehr der Fans könnte Hoffnung machen – über den Fußball hinaus. Trotz der erstaunlichen Ignoranz mancher Klubvertreter.
Die Klubs der Fußball-Bundesliga einigen sich auf ein einheitliches Vorgehen zur möglichen Rückkehr der Zuschauer. Auswärtsfans müssen verzichten, Stehplätze sind gesperrt. Zudem gibt es kein Bier mehr.
Die Klubs der ersten und zweiten Bundesliga haben sich laut dem Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL) Christian Seifert auf gemeinsame Richtlinien geeinigt. Doch gerade die hartgesottenen Ultragruppierungen dürften nicht begeistert sein.
Wer zeigt die Freitagsspiele der Bundesliga? Für die vier Spielzeiten ab 2021 steht das fest – für die kommende Saison aber nicht. Hintergrund ist ein zäher TV-Streit, der für die Liga zusehends zu einem Problem wird.
Die Pferde galoppieren wieder – an diesem Sonntag beim Deutschen Derby in Hamburg. Aber die Corona-Beschränkungen bremsen das Geschäft. Michael Vesper, Präsident von Deutscher Galopp, spricht über die Notwendigkeit staatlicher Hilfen.
Der DFB legt die Termine für die verspätet startende Spielzeit 2020/2021 fest. Die Winterpause wird wegen der Corona-Krise extrem kurz. Und das Finale um den DFB-Pokal erhält einen ungewöhnlichen Termin.
Der Profifußball hat sich in der Corona-Krise gerettet und seine Saison doch noch beendet. Den höchsten Preis aber zahlen Kinder und Jugendliche. Weil der DFB keine Ideen entwickelt hat, droht ein Exodus.
Nico Hofmann ist Filmproduzent, Christian Seifert Fußballmanager. Im Interview sprechen sie über die energetische Wirkung von Zuschauern, mutiges Vorangehen in der Corona-Krise und die gemeinsame Anstrengung, das Land am Laufen zu halten.
Nach dem letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga richtet sich der Blick auf die neue Saison. Die DFL peilt einen Saisonstart Mitte September an. Möglicherweise werden der Meister und andere Europapokalteilnehmer aber nicht dabei sein.
In der Corona-Krise wurden im Sport immer wieder Forderungen nach einer Gehaltsobergrenze für den deutschen Profifußball laut. Das amerikanische Vorbild taugt aber nicht für deutsche Verhältnisse. Ein Gastbeitrag.
Nach der Vergabe der Medienrechte hat der Verteilungskampf im deutschen Profifußball begonnen. Vom DFL-Präsidium wird die Quadratur des Kreises erwartet.
DFL-Chef Seifert kann bei der Medienrechtevergabe Verlässlichkeit bieten. Doch die Ungewissheiten bleiben groß. Die Liga steht vor einem „harten Sommer“ – mindestens.
Die Sportschau in der ARD am Samstag ist eine der großen Marken der Bundesliga. Nun aber könnte die Kultsendung bei der Vergabe der neuen Rechte leer ausgehen – zumal die Zuschauerzahlen Rätsel aufgeben.
Die DFL beginnt mit der Versteigerung ihrer Bundesliga-Medienrechte. Das Interesse von Amazon weckt Phantasien. Doch die Corona-Krise macht Sorgen. Der Auktion könnten langjährige Formate zum Opfer fallen.