Aussöhnung ausgeschlossen
Im Konflikt um Nagornyj Karabach treffen mit Armenien und Aserbaidschan zwei unversöhnliche Gegner aufeinander. Beide Seiten sind hochgerüstet, Zehntausende Soldaten stehen sich gegenüber.
Im Konflikt um Nagornyj Karabach treffen mit Armenien und Aserbaidschan zwei unversöhnliche Gegner aufeinander. Beide Seiten sind hochgerüstet, Zehntausende Soldaten stehen sich gegenüber.
Man muss hoffen, dass die aufgeflammten Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan nicht in einen langen Krieg münden. Eine politische Lösung des Streits scheint ferner denn je. Ein Kommentar.
Trotz internationaler Appelle zum Gewaltverzicht gehen die Gefechte weiter. Die von Aserbaidschan verkündete „einseitige Feuerpause“ wertete Armenien als „Falle“.
Der Konflikt zwischen den Kaukasusrepubliken Armenien und Aserbaidschan flammt wieder auf. Bei den schwersten Gefechten seit vielen Jahren gab es etliche Tote.
In Aserbaidschan wäre er Nationalheld und hätte ausgesorgt, aber in Deutschland gehört der Weltmeister im Ringen zu den Exoten. Selbst in seinem Heimatverein muss er um Anerkennung ringen.
Der deutsche Fußball-Nachwuchs eilt in der Qualifikation zur U21-EM weiter von Sieg zu Sieg. Einen Schönheitsfehler hat das 3:1 gegen Aserbaidschan aber doch für die Elf von Trainer Horst Hrubesch.
Der BVB hat in der Europa League die K.o.-Runde weiter fest im Blick. Beim 3:1-Erfolg in Aserbaidschan erzielt Stürmer Aubameyang alle drei Treffer für die Borussia. Für Missmut sorgt lediglich eine Unkonzentriertheit in letzter Minute.
Im 3400 Kilometer entfernten Baku will Dortmund die Tabellenführung in der Europa League festigen. Für den meisten Gesprächsstoff sorgt Henrich Mchitarjan – obwohl er gar nicht dabei ist.
Verzicht aus politischen Gründen: Henrich Mchitarjan wird nicht mit dem BVB zum Europa-League-Spiel nach Qäbalä reisen. Grund ist der Konflikt zwischen Aserbaidschan und seinem Heimatland Armenien.
Reisen bildet – auch in der Europa League: Während der BVB Ausflüge nach Aserbaidschan, Griechenland und Russland planen darf, warten in der Gruppenphase auch auf Schalke 04 lösbare Aufgaben. Härter erwischt es den FC Augsburg.
Der europäische Fußball ist immer für eine Sensation gut: Während sich der FC Qäbälä aus Aserbaidschan grandios für die Europa League qualifiziert, scheitert der Dosenklub aus Österreich sogar am Außenseiter aus Minsk.
Griechenland soll durch den Verkauf von Staatseigentum bis zu 50 Milliarden Euro einnehmen. Manche Objekte sind aber schon etwas angestaubt.
Vor zweihundert Jahren gründeten Auswanderer aus Württemberg ein Dorf im Kaukasus. Jetzt entdeckt der Ort Göygöl in Aserbaidschan seine deutsche Vergangenheit wieder. Und man versucht zu verstehen, was das eigentlich ist: Heimat.
Keine Duelle mit den ehemaligen Weltmeistern Frankreich und Italien: Der Weg zur WM nach Russland führt Titelverteidiger Deutschland zunächst nach Norwegen.
Volleyball-Nationalspielerin Margareta Kozuch ist 1,88 Meter groß und ständig unterwegs. Die Kapitänin der „Schmetterlinge“ über Kopfstände nach Fernflügen und das Reiseziel Olympia.
Baku feiert seine Europa-Spiele – auch weil kein Funktionär etwas dagegen sagt. Peking 2008 hin, Sotschi 2014 her: Die Dreistigkeit, mit der Aserbaidschans Herren auftreten, hat eine neue Qualität.
Während der Europaspiele in Aserbaidschan haben Journalisten mit Repressionen zu kämpfen. Einer wird sogar offen von der Regierung bedroht. Auch wenn Emin Milli in Deutschland lebt.
Nach dem Beginn ihrer Europa-Spiele können die deutschen Judoka sich über drei Bronzemedaillen freuen. Nach ebenfalls drei dritten Plätzen zürnen die Boxer hingegen wegen vergebener Chancen und umstrittener Urteile.
Sie will nur Volleyball spielen: Nationalspielerin Lenka Dürr hat sich auf das Abenteuer am Kaspischen Meer eingelassen und gehört seit zwei Jahren zum Unterhaltungs-Programm in Aserbaidschan.
Menschenrechtsverletzungen? Aber nein! Schwarze Listen? Niemals! Wie man bei den Europaspielen in Aserbaidschans Hauptstadt Baku mit missliebigen Journalisten und unangenehmen Fragen umgeht.
Aserbaidschan lässt sich als Ausrichter der ersten Europa-Spiele nicht lumpen. Tausende Sportler wurden ins glitzernde Baku eingeladen. Spiele fürs Image einer Autokratie.
Wir gucken hinter die Fassaden der Europa-Spiele in Aserbaidschan. Und hinter die Abiturnoten. Der Philosoph Otfried Höffe analysiert, ob eine Reichensteuer soziale Gerechtigkeit bringen kann.
Eigentlich scheidet Ringer Marcel Ewald bei den Europa-Spielen im Viertelfinale aus. Da sich jedoch zwei Kontrahenten wild prügeln, rückt der Deutsche nach – und belohnt sich mit einer Medaille.
Die Europa-Spiele begeistern Sportler und Aserbaidschaner – aber nur bei den Nationalsportarten des Kaukasus. Ringer aus dem verfeindeten Nachbarland Armenien werden derweil auf Schritt und Tritt ausgebuht.
Die Europa-Spiele im autokratischen Regime Baku haben begonnen – und manches gleitet ins Absurde ab. Der Sport muss laut und deutlich aufstehen gegen die Vereinnahmung.
Mehr als 6000 Sportler kommen zu den Europa-Spielen. Aber nicht jeder Beobachter ist erwünscht. Athleten fordern die Freilassung politischer Gefangener. Aserbaidschan klagt über eine Medien-Kampagne.
Politische Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen: In Aserbaidschan finden von Freitag an die ersten Europa-Spiele unter zweifelhaften Umständen statt. Deutsche Sportler sollen die Missstände vor Ort benennen.
An diesem Freitag beginnen in Baku die Europa-Spiele mit mehr als 6000 Sportlern. Alijews Regierung übernimmt Anreise- und Übernachtungskosten. Von Menschenrechten und Pressefreiheit ist keine Rede.
Die deutschen Sportler schließen sich dem UN-Berichterstatter an und fordern die Freilassung politischer Gefangener in Aserbaidschan. Vor den Europa-Spielen in Baku fordert Athletensprecher Schreiber „zwingend“ Änderungen bei der Vergabe von Großveranstaltungen.
Ein Appell an Alijew - und den Sport: Der UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte hat die Freilassung aller politischen Gefangenen gefordert - und die Sportler der in Baku am 12. Juni beginnenden Europa-Spiele zur Solidarität aufgefordert.
Im zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contests haben sich die Favoriten Schweden, Norwegen und Slowenien durchgesetzt. Ralph Siegel scheiterte mal wieder mit San Marino. In der Nacht wurde außerdem die Startreihenfolge bekanntgegeben.
Das Finale ist komplett: In der zweiten Qualifikationsrunde für den Eurovision Song Contest singen neben dem Favoriten aus Schweden auch Lettland, Montenegro oder Israel mit am besten. Wie immer übersteht auch Aserbaidschan das Halbfinale.
Wie die EU auf dem Gipfel in Riga versucht, ihr Verhältnis zu Osteuropa neu zu justieren – und dabei die Quadratur des Kreises probiert.
Die Europa-Spiele in Baku werden das größte Sportfest des Jahres sein. Doch die Menschenrechtsfrage in Aserbaidschan bleibt akut. In Brüssel wird Kritik an der Tatenlosigkeit des Sports laut. Applaus gibt es für die Tochter von Gefangenen.
„Systematische“ Repression, „unverhältnismäßige“ Urteile: Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung beantwortet den Werbeauftritt des aserbaidschanischen Botschafters im Sportausschuss deutlich und mit scharfer Kritik am Gastgeber der Europa-Spiele.
In Aserbaidschan verschlechtert sich die Menschenrechtslage - knapp 50 Tage vor der Eröffnung der Europa-Spiele. Deutsche wie internationale Sportverbände scheint das wenig zu interessieren.