Das Comeback der Männer
Hessens Landespolitik präsentiert sich als Männerdomäne. Zwar sind weiterhin zwei Frauen der CDU im Kabinett vertreten, doch müssen Puttrich und Kühne-Hörmann künftig mit weniger wichtigen Ressorts vorliebnehmen.
Hessens Landespolitik präsentiert sich als Männerdomäne. Zwar sind weiterhin zwei Frauen der CDU im Kabinett vertreten, doch müssen Puttrich und Kühne-Hörmann künftig mit weniger wichtigen Ressorts vorliebnehmen.
Der Oberbürgermeister hat im Juni Halbzeit – und mit Rathausbau, ICE-Trasse und Konversion jede Menge Arbeit. Besonders mit dem Bau des Rathauses setzt sich die schwarz-grüne Koalition der Gefahr aus, dass die Bürger sie abstraft.
Hohe Erwartungen an Peter Beuth: Die Polizeigewerkschaften wollen umgehend mit dem designierten hessischen Innenminister reden - und sagen schon vorab, Stellenstreichungen nicht hinzunehmen.
Frankfurt, dessen Vertreter im übrigen Hessen durch alle Parteien hindurch nicht besonders wohlgelitten sind, kommt im System Bouffier gut weg. Das zeigt die Liste der neuen CDU-Minister.
Bernadette Weyland wird Staatssekretärin im hessischen Finanzministerium. Die Frankfurter CDU gibt sich überrascht. Und die Suche nach einem neuen Stadtverordnetenvorsteher beginnt.
CDU und Grüne im Landtag wollen das Höchstalter für Wahlämter abschaffen. Das bedeutet auch: Die frühere Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth könnte 2018 wieder kandidieren.
Die Mehrkosten von 5,3 Millionen Euro sollen Bund und Land tragen, so fordert es der Offenbacher Oberbürgermeister Schneider. Die CDU-Opposition sieht das Thema Kreisel eher kritisch.
Im Kampf gegen das vom Land Hessen betriebene Verbot ihrer Ortsgruppen „Westend“ und „Frankfurt“ ziehen die Hells Angels vor das Bundesverfassungsgericht. Zuletzt zogen sie vor dem Bundesverwaltungsgericht den Kürzeren.
Ein Investor aus China wollte auf rund 275.000 Quadratmetern in Bad Vilbel ein Großhandelszentrum für chinesische Waren bauen. Nach einem Schlingerkurs schien das Geschäft auf der Zielgeraden. Nun ist es in letzter Minute doch geplatzt.
Anlieger des Frankfurter Flughafens sehnen sich nach mehr Ruhe. Eine Stunde weniger Lärm strebt Schwarz-Grün an. Das Vorhaben würde aber erhebliche Eingriffe in den Betrieb des Flughafens erforderlich machen.
Wer auf Hessen und das Jahr 2013 zurückblickt, wird in jedem Fall zwei Dinge in Erinnerung behalten: den Konflikt um den Bischof von Limburg und die Bildung einer Landesregierung aus CDU und Grünen.
Vor drei Jahren sah die politische Zukunft für Innenminister Boris Rhein rosig aus. Mittlerweile muss er um sein Amt kämpfen, das Verhältnis zu Bouffier gilt als schwierig. Und doch: dieser Kampf könnte ein Gewinn für Rhein sein.
Der schwarz-grünen Koalition in Frankfurt läuft der städtische Etat allmählich aus dem Ruder. Angaben zu Kürzungen liegen der Kämmerei bisher nicht annähernd komplett vor.
Schwarz-Grün will mehr Ruhe am Frankfurter Flughafen - Fraport will „Lärmpausen“ schon nächstes Jahr, wie Vorstandschef Schulte sagt. Das Terminal 3 werde Fraport voraussichtlich brauchen.
Schwarz-Grün in Hessen kann kommen. Nicht nur die CDU hat der Koalition zugestimmt, auch bei den Grünen gab es eine Mehrheit. Sogar eine große.
Die Bauherren im Neubaugebiet dürfen hoffen: Trotz der Preissteigerung von etwa 50 Millionen Euro halten die Kommunalpolitiker an der Stadtbahn fest. Auch die Opposition sieht keine andere Lösung.
Der hessische Grünen-Vorsitzende Tarek Al-Wazir will das erste schwarz-grüne Bündnis in einem Flächenland eingehen. Vorher muss er seine Partei überzeugen. Doch bei manchem Grünen sind die Vorbehalte groß.
Der Frankfurter Oberbürgermeister und Landrat Matthias Wilkes entzweit ein öffentlich ausgetragener Schlagabtausch. Mit der unschuldigen Idee zur Streichung von Business-Class-Flügen hat alles angefangen.
Oft müssen Einwanderer in maroden Häusern zu überhöhten Mieten wohnen. Doch der Frankfurter Magistrat tut sich schwer, eine Haltung zu dem Thema zu finden. Immerhin reden die Dezernenten inzwischen miteinander.
Im Ringen um eine gemeinsame Linie zum Flughafenausbau in Frankfurt haben CDU und Grüne sich in einem Punkt geeinigt: Sie wollen den Bau des geplanten dritten Terminals „auf den Prüfstand“ stellen.
Auch vor dem Bundesverwaltungsgericht haben zwei Frankfurter Ortsgruppen der Hells Angels den kürzeren gezogen: Sie bleiben verboten.
Der Architekturwettbewerb für die „Goethehöfe“ samt Wohnanlage und Romantikmuseum in Frankfurt läuft. Der Cantate-Saal als Spielstätte für Michael Quasts „Fliegende Volksbühne“ bleibt erhalten.
Wer durch eine Schlägerei oder Drogenkonsum auffällt, kann in Frankfurt fortan als junger Mensch seinen Führerschein einbüßen. Die Stadt folgt dem Beispiel von Wiesbaden und sieben Kreisen in Hessen.
Die Lufthansa und der Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport haben in einem Brief an Ministerpräsident Bouffier (CDU) vor weiteren Einschränkungen wie etwa beim Nachtflugverbot gewarnt.
Die GEW kritisiert eine Reihe von Beförderungen durch die scheidende Kultusministerin Nicola Beer (FDP). Sie spricht von einer „unverblümten Günstlingsversorgung“.
Das medizinische Konzept für die Zusammenarbeit der Krankenhäuser in Frankfurt Höchst und Main-Taunus erntet Lob. Doch geht es um die Gehälter der Mitarbeiter, fürchten Politiker Unruhen der Belegschaft.
Der angekündigte drastische Stellenabbau beim Frankfurter Chemieunternehmen Allessa ruft Stadt und Land auf den Plan. Nach der Übernahme der Firma sollen 300 der 900 Stellen wegfallen.
Der Bedarf an Wohnbauland in Frankfurt ist groß, trotzdem treffen Projekte überall auf Widerstand. Die Politik muss sich etwas überlegen.
Im Berliner Koalitionsvertrag kann der Frankfurter SPD-Vorsitzende Mike Josef viele positive Aspekte entdecken. Eine Empfehlung für das Mitgliedervotum will er seinen Genossen aber nicht geben.
Der Lufthansa-Vorstandschef Christoph Franz warnt die CDU in Hessen vor Zugeständnissen an die Grünen beim Lärmschutz und dem Ausbau des Frankfurter Flughafens.
In den Wirtschaftsverbänden blickt man neugierig, aber auch mit einiger Sorge auf die Koalitionsverhandlungen in Wiesbaden. Vor allem dürfe die Leistungsfähigkeit des Frankfurter Flughafens nicht leiden, heißt es.
Die Vorvereinbarung der Koalitionäre von Union und Grünen setzen den Flughafenbetreiber und die Flugsicherung unter Druck.
Etliche Kommunalpolitiker geben sich zuversichtlich: Eine schwarz-grüne Koalition in Hessen kann gelingen. Das zeigen Stimmen aus Darmstadt und Frankfurt, zwei Städten, in denen die beiden Parteien schon zusammenarbeiten.
Die Führungsgremien zeigen sich einmütig für Koalitionsverhandlungen mit den Grünen. Und in puncto Flughafen zeichnet sich ein Kompromiss ab: So soll es unter anderem mehr „Lärmpausen“ geben.
Mit einer Regional-Initiative will der Frankfurter Oberbürgermeister das Verhältnis zum Umland stärken. Die Reaktionen sind überwiegend positiv - andere Stimmen hingegen sehen es als „ein Ablenkungsmanöver.“
Der Bau des Brückenturms an der alten Brücke in Frankfurt ist gescheitert - in der schwarz-grünen Koalition gab es keine Mehrheit. Das schadet nicht nur den Planern, sondern auch der CDU.