Mutmaßungen über Pater Bergoglio
Wie hat sich der heutige Papst als Provinzial der Jesuiten während der argentinischen Militärdiktatur verhalten? Zwei Bücher suchen mit unterschiedlichem Ergebnis Antworten auf eine brisante Frage.
Wie hat sich der heutige Papst als Provinzial der Jesuiten während der argentinischen Militärdiktatur verhalten? Zwei Bücher suchen mit unterschiedlichem Ergebnis Antworten auf eine brisante Frage.
Im Schuldenstreit zwischen Argentinien und zwei amerikanischen Hedgefonds hat Buenos Aires Klage gegen die Vereinigten Staaten vor dem höchsten UN-Gericht eingereicht. Argentinien sieht sich in seiner Souveränität verletzt.
Man kann sich empören über die Spekulanten, die auf enorme Gewinne hoffen. Doch auch die Präsidentin ist schuld am technischen Zahlungsausfall Argentiniens. Ihr politisches Erbe besteht aus Nepotismus und Staatsdirigismus, Rezession und Inflation.
Der Schuldenstreit zwischen Argentinien und einer Gruppe Hedgefonds geht in eine neue Runde. Das Land vermutet Insiderhandel - und wendet sich ausgerechnet an die amerikanischen Behörden.
Argentiniens Pleite lehrt vor allem eines: Hedgefonds und Gerichte entmachten Staaten. Seit den siebziger Jahren haben sie deren Rechtsposition zunehmend untergraben – mit ungeahnten Folgen.
Nun stuft auch der Derivateverband ISDA die Vorgänge um Argentinien als Zahlungsausfall ein. Wer sich mit Kreditausfallversicherungen dagegen abgesichert hatte, könnte nun Geld ausgezahlt bekommen.
Nach dem Zahlungsausfall des lateinamerikanischen Landes schickt Bundesrichter Griesa die Parteien im Schuldenstreit wieder an den Verhandlungstisch. Argumente der argentinischen Regierung wies er rüde zurück.
Direkt nach der Sommerpause sollte der Snowden-Vertraute Glenn Greenwald vor dem NSA-Ausschuss des Bundestags aussagen. Doch der Journalist lehnt ab und greift das Gremium scharf an.
Argentinien, Ukraine, Gaza: Die weltweite Gemengelage macht Anleger nervös. Das schlägt jetzt auch auf die Märkte durch. Dax und Dow Jones fallen um fast 2 Prozent.
Sie werden schon „Geier-Fonds“ genannt: Hedgefonds haben Argentinien an den Rand der Pleite gebracht. Viele Leute sind sauer. Doch es gibt auch eine andere Perspektive darauf – und die kommt sogar von professionellen Ethikern.
Argentinien steht vor einem Zahlungsausfall. Doch noch ist nicht aller Tage Abend. Hedgefonds hoffen auf eine Einigung - und stecken ihr Geld in argentinische Aktien.
Seine Koteletten sorgen ebenso für Furore wie seine Wirtschaftspolitik: Axel Kicillof ist der Liebling von Argentiniens Präsidentin Kirchner. Und reguliert, wo immer er nur kann.
Nach dem Abrutschen in die Staatspleite erklärt sich Argentinien zu weiteren Gesprächen mit den Gläubigern bereit. Präsidentin Kirchner vergleicht deren Forderungen mit „Raketen in einem Krieg“.
Jetzt müssen wieder einmal fremde Mächte wie die „Geierfonds“ herhalten, um einen Mythos zu nähren: Argentinien sei zu Höherem berufen, werde aber immer wieder von bösen Mächten geknechtet.
Argentinien bedient seine Schulden nicht mehr. Aber ist das Land damit tatsächlich pleite? Wir erklären die Folgen für Unternehmen, Touristen - und die Argentinier selbst.
Investoren wittern in Krisen Chancen. Das bedrängt nicht nur überschuldete Staaten wie Argentinien. Auch Unternehmen trifft der Aufkauf von Krediten.
Der argentinische Kabinettschef Jorge Capitanich weist jede Schuld von seinem Land. Argentinien stehe nicht vor einem Zahlungsausfall - auch nach Ablauf der Frist für eine Verhandlungslösung im Schuldenstreit.
Die wichtigsten Entscheidungen und Projekte müssen nun ohne den verstorbenen Verbandschef Grondona getroffen werden. Es geht um nichts weniger als den neuen Nationaltrainer und eine gemeinsame WM-Bewerbung Argentiniens mit Uruguay.
Argentinien zahlt nicht. Mal wieder. Tausende Deutsche haben dort schon viel Geld verloren. Die Leidensgeschichte eines F.A.Z.-Redakteurs.
Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag gewaltig Federn gelassen. Aber es waren nicht nur die Probleme Argentiniens, die bei den Investoren auf die Stimmung drücken.
Erfolge wie die der U-19-Auswahl bei der Europameisterschaft in Ungarn haben ihren Preis – bald ist eine Milliarde Euro investiert. Talentförderung im Fußball ist aufwendig und schwierig.
In São Paulo weiht eine Pfingstgemeinde ihren gigantischen neuen Tempel. Der politische Einfluss der evangelikalen Christen in Brasilien ist groß. Selbst Präsidentin Dilma Rousseff wird bei der Eröffnung anwesend sein.
Menschenrechtler, Währungsfonds und der Bankenverband - sie alle warnen: Nach Argentiniens Zahlungsausfall könnten Gläubiger die Staaten eher unter Druck setzen. Aber was soll daran schlimm sein?
Die Vermittlungsgespräche zwischen Argentinien und seinen Gläubigern in New York sind gescheitert. Damit ist es nun zum Zahlungsausfall in dem Land gekommen - zum zweiten Mal seit 2001.
Die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit von Argentinien auf das Niveau eines „teilweisen Zahlungsausfalls“ herabgestuft. Die Zeit, eine Staatspleite in letzter Minute abzuwenden, wird für das Land immer knapper.
Wenn Argentinien Pleite geht, hat Paul Singer einen Anteil daran. Der Hedgefondsmanager legt es auf juristische Scharmützel an, bei denen er vor Gericht seine Gewinne eintreibt.
Argentinien droht schon wieder die Staatspleite. An diesem Mittwoch läuft eine wichtige Frist aus, innerhalb derer sich das Land mit amerikanischen Hedgefonds einigen kann. Was geschieht, wenn das nicht klappt?
Brasilien, das am stärksten vom Denguefieber betroffene Land, sagt der Krankheit, die über Stechmücken verbreitet wird, den Kampf an.
Bei israelischen Angriffen auf Ziele im Gazastreifen ist offenbar auch eine Schule in Dschabalija getroffen worden, die vom UN-Hilfswerk als Zufluchtsstätte für palästinensische Flüchtlinge genutzt wird. Die Rede ist von bis zu 20 Toten.
Mit einem Bombenanschlag hat die Guerillagruppe Farc den wichtigsten Pazifikhafen Kolumbiens von der Stromversorgung abgeschnitten. Präsident Santos drohte, dass die Friedensverhandlungen abgebrochen werden könnten.
Wieder droht Argentinien eine Schuldenkrise. Das ist nicht zuletzt dem rabiaten Umgang mit den Gläubigern nach der letzten Krise zuzuschreiben.
Ein abermaliger Zahlungsausfall Argentiniens ist kaum noch zu verhindern. Dabei könnte das Land durchaus zahlen. Letzte Gespräche in New York sollen eine Lösung bringen.
Brutal, unmenschlich oder entwürdigend: „Human Rights Watch“ wirft brasilianischen Sicherheitskräften Misshandlungen und Folter vor. Ein Bericht listet 64 Fälle in den vergangenen Jahren auf.
Argentinien wird beim Mercosur-Gipfel in Caracas die Präsidentschaft des südamerikanischen Bündnisses übernehmen. Zugleich kämpft Präsidentin Kirchner gegen die Insolvenz ihres Landes. Bis Mittwoch hat sie Zeit.