Das Gold schwimmt jetzt im Glas
Ihren Namen verdankt sie einem trinkenden Gauner und ihre Existenz einer Laune des Schicksals. Mit beidem hat sich Alaskas unbekannte Hauptstadt Juneau abgefunden – und lebt zufrieden in einsamer Wildnis.
Ihren Namen verdankt sie einem trinkenden Gauner und ihre Existenz einer Laune des Schicksals. Mit beidem hat sich Alaskas unbekannte Hauptstadt Juneau abgefunden – und lebt zufrieden in einsamer Wildnis.
Kann Stadturlaub mit Kindern entspannt sein? Unbedingt, wenn man das richtige Zuhause in der Fremde hat. In Lissabon, in der Rua das Flores zum Beispiel
Nach den Zerstörungen des Hurricans „Katrina“ wollten manche schon die ganze Stadt aufgeben. Jetzt, zwölf Jahre später, ist New Orleans weitgehend repariert und wiederaufgebaut. Es bleibt die Hauptstadt der Musik und der kreolischen Küche. Ein Wiedersehen mit einem magischen Ort.
Am Ende aller Straßen hört es nicht auf: Durch das Peter-der-Große-Gebirge in Tadschikistan.
Nirgendwo sonst sind sich Franzosen und Briten so nah wie an der Opalküste. Und sie werden es sich trotz Brexit wohl auch bleiben.
Wer als Passagier auf einem Containerschiff eincheckt, verzichtet auf Komfort. Dafür bekommt er etwas anderes: ein Gefühl für Globalisierung.
Urlaub bedeutet oft: hässliche Mietwagen. Doch jetzt kann man sich günstig schöne Oldtimer mieten und in eine andere Epoche fahren. Zwei Selbstversuche in Paris
Umso gewagter geht es in den Großstädten zu. Besuche am Vortag der Fußballeuropameisterschaft bei unseren französischen Nachbarn, die sich ebenso für Schnecken wie für Hochgeschwindigkeitszüge begeistern können.
Kurz vor dem Burnout? Damit es nicht so weit kommt, hat sich ein Resort auf Ko Samui ganz der Stressbekämpfung verschrieben.
In Tamil Nadu kann man Indien so rauschhaft, so berauschend erleben wie nirgendwo sonst auf dem Subkontinent – sofern man bei dieser Überdosis Dasein nicht verrückt wird.
Costa Rica sieht sich selbst als Vorzeigeland des Öko-Tourismus. Doch der Abenteuer- und Massenkommerz nimmt inzwischen bedenkliche Ausmaße an.
Was hat ein neuseeländischer Vulkan mit einem deutschen Naturforscher zu tun? Eine Tour auf den Taranaki.
Warum beißen sie denn nicht? Und warum stellt sich der Kleine viel geschickter an als der Große? Wer mit seinem Kind zum Angeln fährt, steht unversehens vor großen Fragen. Ein Selbstversuch in Kappeln an der Schlei.
Marihuana ist legal, Sexshops sehen aus wie Drugstores, im Stadtrat sitzt eine Trotzkistin - und trotzdem ist Seattle die Walhalla des amerikanisch-puritanischen Turbokapitalismus. Wie passt das alles zusammen? Und warum funktioniert es so unverschämt gut?
Mount McKinley war einmal. Nordamerikas höchster Berg heißt nun Denali. Er ist die Krönung jeder Alaska-Reise - sofern er sich seinen Bewunderern zeigt.
Wie kam es bloß, dass ich plötzlich in Frauenkleidern am Strand saß? Eine Sommergeschichte.
Die Franzosen haben die Haute Cuisine erfunden, die Italiener den Belcanto, die Griechen die Demokratie. Uns Deutschen ist das Automobil in den Sinn gekommen, dem wir nirgendwo inbrünstiger, ernsthafter und raffinierter huldigen als in der Autostadt Wolfsburg.
Zehn Reiseanekdoten über die hohe Kunst, sich falsch zu verstehen
Wir kamen mit all den Nachrichten, Schuldzuweisungen und Beschwerden im Gepäck nach Griechenland, auf die Peloponnes, dort, wo die Berge ins Meer fließen. Was wir fanden, waren eine unabweisbare Freundlichkeit. Und das deutsche Gesinnungsgriechentum.
Früher, so hört man, hatten hier alle Spaß. Dann kamen die Olympischen Spiele, ein wenig später die Formel 1. Ein Vergnügungspark steht noch, ist aber geschlossen. Und niemand wohnt in dem Hotel, das aussieht wie eine Ritterburg.
Im abgelegenen Nordwesten Irlands verheddert sich der Wild Atlantic Way auf mitreißende Art in einem wild zusammengewürfelten Labyrinth aus Land und Wasser.
Der neue Flughafen in Doha setzt Maßstäbe an Komfort und Effizienz. Das dazugehörige Land lernt allerdings niemand kennen. Denn in Qatar will keiner bleiben
Ohne seine Ritterburg wäre dieser Luftkurort nur ein besonders hübsches Fachwerkstädtchen in Mittelhessen. Mit der Burg aber ist er ein Magnet. Leichte Reibungen zwischen der adeligen Familie Solms-Braunfels und der Gemeinde wirken zusätzlich anziehend.
Die asiatische Hotelikone The Peninsula Hongkong steckt voller Geschichten, die in dreißig Stockwerken und fünfzehn Rolls-Royce spielen, bei denen acht Bs von Bedeutung sind, ebenso ein Handwerkszeug und die verrückteste Toilette der Welt.
Doch diese Gemächlichkeit ist ein großes Glück. Denn bei der Schienen-kreuzfahrt mit dem nostalgischen Hotelzug Transcantábrico erlebt man Galicien, Asturien, Kantabrien und das Baskenland mit genau der Gelassenheit, die Spaniens grünem Norden angemessen ist.
Am Anfang Murmeltiere streicheln, am Ende Mittelmeermuscheln essen: Das kann man auf dem Fernwanderweg Alpe-Adria-Trail erleben, der vom Großglockner bis zum Golf von Triest führt. Und dazwischen wird es auch nicht gerade langweilig.
Familienhotels und viele andere Unterkünfte sind inzwischen derart kinderfreundlich, dass sich viele Urlauber in ihrem Ruhebedürfnis gestört fühlen. Sind kinderfreie Hotels eine sinnvolle Lösung?
In der Bretagne hat jeder Mensch das Recht, sich aus dem Ozean nach freiem Belieben zu bedienen. „Manger la mer“ heißt das, und es ist die schönste Art, an der wilden Küste satt zu werden.
Das gigantische maritime Eingangstor zu Nordamerika ist der Sankt-Lorenz-Strom. Doch an seinen Ufern zeigt er sich beschaulich – es sei denn, tollkühne Menschen kommen hier auf wahnwitzige Ideen.
Die Rettung des geschüttelten ägyptischen Tourismus ist das Wrack der „Turkia“ im Roten Meer wohl nicht. Aber ein noch ungehobener Tauchschatz.
Triest, die Schleuse zwischen Nord und Süd, ist so provinziell wie kosmopolitisch. Die Stadt lebt von Ideen ihrer Besucher und Zuwanderer.
Sind E-Bikes eines seriösen Freizeitsportlers unwürdig - oder vermitteln sie ein ganz neues Radgefühl? Selbsterfahrungen bei einer Durchquerung Südtirols.
Was ist zu tun, wenn man mit der Familie alle Facetten von Schottland kennen lernen will, aber nur ein Wochenende lang Zeit hat? Ganz einfach: Man fährt auf die Isle of Arran.
Wie man an die schönsten Strände kommt? Ganz einfach: mit dem Fahrrad! Denn auf den Malediven kann man nun von Insel zu Insel hoppen. Die Idee dazu kommt aus Deutschland. Also aufsteigen und abtauchen!
Einerlei, wohin es frühe Italien-Besucher trieb, die Fotografen waren immer schon da gewesen. Eine Ausstellung in München.
Die instabile Situation im Nahen Osten wird dem jordanischen Fremdenverkehr zum Verhängnis. Die Menschen warten auf Besucher, von ihnen hängt ihr Auskommen ab.