Im Unfertigen findet das Leben statt
Götter und Künstler: Sten Nadolnys Zeitreisenroman „Weitlings Sommerfrische“ ist ein Denkstück über die Identität. Wer bin ich - und wenn ja wie viele?
Götter und Künstler: Sten Nadolnys Zeitreisenroman „Weitlings Sommerfrische“ ist ein Denkstück über die Identität. Wer bin ich - und wenn ja wie viele?
Die gnadenlose Auseinandersetzung unter den deutschen Seglerinnen Tina Lutz und Kathrin Kadelbach um die Olympiateilnahme im 470er könnte vor Gericht weitergehen.
Einst war er gefeierter Manager bei BMW und Volkswagen, nun steht Bernd Pischetsrieder in München vor Gericht. Er soll durch geschickte Umwidmungen von Darlehen mehr als 200.000 Euro Steuern hinterzogen haben. Der 63-Jährige ist sich keiner Schuld bewusst.
Arno Stocker hat seiner Spastik getrotzt. Heute baut und stimmt er Klaviere. Was er seinem Willen zu verdanken hat - und der Sängerin Maria Callas.
Seefahrten, Musik und eine letzte Maß mit dem „Kini“: Enoch zu Guttenbergs Herrenchiemsee-Festspiele sind ein Volksfest der Kunst - nicht so hochnäsig wie Salzburg, nicht so elitär wie Bayreuth, sondern einfach schön.
Einerseits profitieren wir alle davon, dass es Recht und Gesetz gibt. Der Autonome ist froh, wenn ihn die Polizei aus den Klauen der Neonazis rettet, der Reiche schläft gut im Wissen, dass nicht jeder Verbrecher sein Konto plündern kann. Andererseits aber wird der Autonome wieder den Stein zur Hand nehmen, und der Reiche kommt zum Entschluss, dass es an der Zeit ist, den Vermögensverwalter in den Keller zu verbringen. Ich würde das an dieser Stelle gern nach Recht und Gesetz verurteilen, aber es scheint, dass ich damit in meiner Klasse in der Minderheit wäre.