Brasiliens Jagd nach einem traurigen Rekord
Das Coronavirus wurde von Brasilianern der oberen Einkommensschicht aus Europa ins Land getragen – und verbreitet sich nun rasant in den ärmeren Bevölkerungsschichten.
Das Coronavirus wurde von Brasilianern der oberen Einkommensschicht aus Europa ins Land getragen – und verbreitet sich nun rasant in den ärmeren Bevölkerungsschichten.
Die Zerstörung des Regenwaldes nimmt auch in der Corona-Krise weiter dramatisch zu. In einem offenen Brief drohen britische Supermarktketten wie Tesco und Sainsbury nun mit Boykott.
In Brasilien sind nach offiziellen Angaben binnen 24 Stunden mehr als tausend Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. In der größten Sargtischlerei des Landes vor den Toren von São Paulo wird im Akkord gearbeitet.
Die Soldaten sollen die illegale Abholzung bekämpfen, die insbesondere in Naturschutzgebieten und Indianerreservaten zugenommen hat. Die politischen Signale werden indes als widersprüchlich gewertet.
Brasilien hat nach den Vereinigten Staaten und Russland mittlerweile die meisten Corona-Fälle. Am Sonntag hat sich Präsident Jair Bolsonaro in Brasilia abermals und voller Stolz mit Gegnern der Lockdown-Maßnahmen gezeigt.
Brasiliens Präsident Bolsonaro verlangte von Nelson Teich, die Behandlung von Corona-Patienten mit dem Wirkstoff Chloroquin zu erleichtern. Aber Teich weigerte sich und trat nach nur vier Wochen als Gesundheitsminister zurück.
Brasiliens ultrarechter Staatschef Jair Bolsonaro hat in der Corona-Krise bereits seinen zweiten Gesundheitsminister verschlissen: Nelson Teich hat nach weniger als einem Monat seinen Rücktritt eingereicht.
Brasiliens früherer Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat seinem ultrarechten Nachfolger Jair Bolsonaro vorgeworfen, wegen unzureichender Maßnahmen gegen eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einen „Genozid" zu verursachen.
Der Grund für Nelson Teichs Rücktritt ist offenbar ein Streit mit dem Präsidenten. Jair Bolsonaro fordert, Chloroquin als Wirkstoff gegen Covid-19 zuzulassen. Teich sagte, das könne er nicht tun. Seine mögliche Nachfolgerin sieht das anders.
Die Ankunft des Coronavirus in Amazonien bedroht die Urvölker. Ihr Immunsystem ist besonders anfällig. Quarantäne- oder verstärkte Hygienemaßnahmen sind dort kaum umzusetzen.
In Brasilien zeigen die Corona-Statistiken steil nach oben. Das Land steht vor dem Kollaps. Präsident Bolsonaro ficht das nicht an. Er provoziert und versucht, die Wut der Menschen gegen seine Gegner zu wenden.
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hält die Angst vor Corona für übertrieben. Ihm ist die Wirtschaft wichtiger als der Seuchenschutz. Eine tödliche Strategie.
Giovane Elber war ein Star der Bundesliga. Nun ist er zurück in seiner Heimat in Brasilien. Dort ist die Lage in der Corona-Krise schlimm. Er spricht über Sorgen – und kritisiert den Präsidenten des Landes scharf.
Eine Räuberpistole, die ein tröstliches Ende fand: Die unglaubliche Geschichte des Abschiedsbriefs von Stefan Zweig.
Brasiliens Ex-Justizminister Sergio Moro ist von der Polizei stundenlang zu seinen schweren Anschuldigungen gegen Präsident Jair Bolsonaro befragt worden.
In Brasilien spitzt sich der Streit zwischen Präsident Bolsonaro und dem zurückgetretenen Justizminister Moro zu. Dessen Aussage bei der Bundespolizei bringt Bolsonaro in die Klemme. Der hat begonnen, Moro zu diskreditieren.
Auch Brasilien leidet unter der Corona-Krise. In der WM-Arena von 2014 in der Hauptstadt Brasilia sollen bald Patienten gepflegt werden. Doch parallel dazu soll es im Stadion auch Fußballspiele geben.
Brasiliens Staatschef attackiert inmitten der Coronakrise die Weltgesundheitsorganisation. Er behauptet, die WHO ermutige kleine Kinder zu Homosexualität und zur Masturbation.
Der brasilianische Fotograf und Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels Sebastião Salgado erinnert mit einem offenen Brief an die Lage der Amazonasbevölkerung. Die Auslöschung einer ganzen Ethnie stehe auf dem Spiel.
Die Brasilianer zahlen einen hohen Preis für ihren irrlichternden Präsidenten. Doch solange die Evangelikalen und das Militär stillhalten, braucht Bolsonaro um seine Macht nicht zu fürchten.
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro zeigt sich von den gegen ihn erhobenen Vorwürfen unbeirrt. Die Debatte über ein Absetzungsverfahren spaltet das Land.
Bei seinem überraschenden Rücktritt hat der brasilianische Justizminister dem Präsidenten schwere Vorwürfe gemacht. Nun geht ihnen die Bundespolizei nach. Die Untersuchung könnte in ein Amtsenthebungsverfahren münden.
Brasiliens Justizminister Sergio Moro ist mit einem Knall zurückgetreten. Er wirft Präsident Bolsonaro Einflussnahme vor. Dahinter könnten Ermittlungen gegen die Söhne des Präsidenten stehen.
Wenn Demonstranten nach einem Eingriff des Militärs verlangen, dann lässt der brasilianische Präsident sie gewähren. Manche Anhänger glauben schon an eine Verschwörung gegen ihn.
Brasiliens Präsident Bolsonaro hat abermals an einer Kundgebung teilgenommen, auf der gegen die verhängten Beschränkungen in der Corona-Krise protestiert wurde. Er war immer wieder dafür kritisiert worden, dass er die Risiken der Pandemie herunterspiele.
Der Absatz von Personenwagen in Europa, China und Indien hat sich im März jeweils halbiert. In den Vereinigten Staaten und Brasilien ging es ebenfalls deutlich zweistellig abwärts. Lediglich in Japan blieb das Minus einstellig.
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro ist von dem Medikament Chloroquin als Mittel gegen das Coronavirus überzeugt. Bei der umstrittenen Verwendung an Corona-Patienten sind in Brasilien bei einer Studie nun elf Menschen gestorben.
In den brasilianischen Favelas ist die Bedrohung durch das Coronavirus besonders groß. Mehrere Fußball-Stars unterstützen nun eine Kampagne für die Ärmsten des Landes. Doch kann der Fußball in der Krise wirklich helfen?
Moritz Rinke ist Dramatiker und Schriftsteller. Hier erzählt er von einer existentiellen Liebe und wie sie sein Leben veränderte, von einem der berührendsten Momente seines Lebens und von einer Fahrt in Aubameyangs Lamborghini.
Die Schwellenländer werden von der Corona-Krise und der Rezession schwer getroffen. Ausländische Anleger haben im März so viel Kapital wie noch nie abgezogen.
Brasilien wird nach Angaben seines Präsidenten Jair Bolsonaro das Malariamedikament Hydroxychloroquine herstellen. DIeses gilt als ein Hoffnungsträger zur Behandlung der vom neuen Coronavirus ausgelösten Lungenerkrankung Covid-19.
In einer der größten und ältesten Favelas Brasiliens ist soziale Distanzierung unmöglich. Wer einen Laden hat, muss ihn aufmachen, um zu überleben – Corona-Krise hin oder her.
Anfang März wurden der frühere brasilianische Fußballstar Ronaldinho und sein Bruder nach der Einreise in Paraguay festgenommen. Noch immer sind sie in Haft. Und daran dürfte sich auch so schnell nichts ändern.
Seit 1975 lebt Ute Craemer in einem Armenviertel in São Paulo. Ihr Blick auf das Land hat sich während der langen Zeit verändert. Im Interview erklärt sie, was man von Brasilien lernen kann – kennt aber auch die anstehenden Aufgaben.
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro legt in seiner Haltung zur Coronavirus-Pandemie eine Kehrtwende hin: Jetzt spricht er von der „größten Herausforderung unserer Generation“. Die Bürger nehmen ihm indes seinen Sinneswandel nicht ab.
Bolsonaro sprach wiederholt von einer „Hysterie“ und bezeichnete die Lungenkrankheit Covid-19 als „Grippe“. Zumindest bei Twitter ist mit solchen Aussagen des brasilianischen Präsidenten vorerst Schluss.