Und noch ein Virus
Der Jahresbericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik bilanziert mehr als 117 Millionen Versionen von Schadprogrammen innerhalb eines Jahres. Wenn nur deren Abwehr genauso umtriebig wäre.
Der Jahresbericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik bilanziert mehr als 117 Millionen Versionen von Schadprogrammen innerhalb eines Jahres. Wenn nur deren Abwehr genauso umtriebig wäre.
Dänemark ist der wichtigste Lieferant von Nerzfellen für die Bekleidungsindustrie. Doch nach Corona-Fällen auf Nerzfarmen müssen nun bis zu vier Millionen Tiere getötet und beseitigt werden. Einige Politiker fordern ein Verbot der Pelztierzucht.
Viele Manager stecken in der Klemme: Sie unterliegen einem brachialen Spardruck und müssen gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Wie geht das?
Die Champions League im Fußball fängt an und bringt mit den Reisen ins Ausland fast wöchentlich ein Risiko mit sich, das es davor nicht gab. Dennoch ist es richtig und wichtig, dass es wieder losgeht.
In Italien wird das Heulen der Sirenen wieder zum ständigen Hintergrundgeräusch. Auch die Warn-App schlägt immer häufiger Alarm. Aber die Angst vor Armut ist inzwischen stärker als jene, zu erkranken.
An britischen Universitäten müssen Tausende in Quarantäne. Die Polizei geht hart gegen illegale Partys vor, Hochschulen fürchten Milliardenlöcher im Budget.
Sie sind die Brandbeschleuniger der Pandemie. Doch die deutschen Gesundheitsämter wissen kaum noch, wer am Anfang einer Infektionskette steht. Das Dunkelfeld wird immer größer.
Gesichtsmasken im Kampf gegen Corona seien in ihrer Heimat ein Tabu, sagt die schwedische Virologin Lena Einhorn. Im Interview erklärt sie, warum sie Schwedens Strategie gegen Covid-19 für falsch hält.
Ohio wurde in den vergangenen Jahren von einer Opiumkrise heimgesucht. Zehntausende sind abhängig. Wie viel schwieriger ist es, den Betroffenen in der Corona-Pandemie zu helfen? Ein Ortsbesuch.
Für die Querdenker sind an der Corona-Krise die Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus schuld, nicht die Krankheit selbst. Natürlich will niemand einen zweiten „Lockdown“. Dabei hilft aber nur Vernunft, nicht Unvernunft.
Welche Regeln braucht es, um das Virus aufzuhalten? Es ist beruhigend, dass unsere Politiker da verschiedener Meinung sind. Ohne Streit geht es vielleicht in China, aber nicht in Deutschland.
Keine negativen Gedanken mehr und keine Blockaden durch einen Virus: Stefan Luitz und Alexander Schmid wollen im Ski-Weltcup mehr Risiko wagen. Der Auftakt soll beim Riesenslalom in Sölden gelingen.
Der Südwesten hat bei den Corona-Infektionen die „kritische Phase“ erreicht und schaltet auf Alarmstufe Rot. Im Kampf gegen das Virus stehen weitere Einschränkungen bevor.
Die Bürger müssten jetzt alles tun, „damit das Virus sich nicht unkontrolliert ausbreitet“, sagt die Bundeskanzlerin. Die Menschen sollten Verzicht üben, auch wenn das schwer falle.
Neuseelands Premierministerin reitet vor der Parlamentswahl auf einer Welle der Popularität. Sie hat die Corona-Pandemie zwei Mal unter Kontrolle gebracht und profitiert von ihrem Charisma. Für die Opposition bleibt kaum Platz.
Die Ministerpräsidenten waren im Kampf gegen das Virus zu unentschlossen. Vielleicht helfen Trumps Tropfen.
In Frankfurt gelten neue Corona-Regelungen. Das schweizerische Unternehmen Nestlé sucht eine neue Niederlassung für seine Deutschlandzentrale. Die Buchmesse findet trotz Corona statt, jedoch fast nur digital. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Einige Regeln im Kampf gegen das Virus mögen bundesweit gut funktionieren. Für den Rest aber finden die Bundesländer ihre eigenen Antworten. Und das ist gut so.
Ursprünglich hatte Frankfurt Regelungen wie die Sperrstunde oder das Alkoholverbot auf Plätzen bis Sonntag befristet. Erwartungsgemäß hat die Stadt die Verordnungen nun verlängert. In einigen Bereichen gibt es weitere Einschnitte.
Die Forschungen Peter Dohertys brachten Licht in den komplexen Mechanismus der körpereigenen Immunantwort auf Virus-Infektionen. Heute wird der australische Immunologe und Medizin-Nobelpreisträger 80 Jahre alt.
Nicht das Virus bestimmt, wann die Rückkehr zur Normalität endlich möglich wird – das Virus hat sich unwesentlich verändert. Es kommt auf die Bürger und deren Verhältnis zu den Corona-Regeln an.
Erst infizierten sich vor allem junge Leute im Urlaub. Nun aber steigt die Zahl der Corona-Infektionen unter den Senioren am schnellsten. Abschottung ist aber keine Lösung.
Vor dem Virus sind wir nicht alle gleich, so viel ist sicher. Und doch hat es in den vergangenen Monaten auch Schöne, Reiche und Berühmte erwischt.
Während Europa immer weniger HIV-Infizierte zählt, gibt es in Irland wieder mehr. Testmüdigkeit ist ein Grund, viel wichtiger ist aber der in den Schulen tabuisierte Umgang mit Sexualthemen.
Erstmals seit Mitte April ist die Zahl der neuen Coronavirus-Fälle in Deutschland auf über 5000 gestiegen. Auch bei der Zahl der neuen Todesfälle kommt es zu einem sprunghaften Anstieg.
Donald Trumps überwundene Coronavirus-Infektion rückt in das Zentrum des Wahlkampfs. Joe Biden wirft dem Präsidenten Falschinformationen vor. Dieser prahlt mit seiner Immunität.
Die Weltgesundheitsorganisation hat moralische Einwände, trotzdem macht ein gefährliches Gedankenexperiment Karriere: Kann natürliche „Herdenimmunität“ die Pandemie stoppen? Die Antwort ist eindeutig.
Bosch und das Internet der Dinge: diese Kombination ist nicht mehr wegzudenken. In den letzten zehn Jahren hat das deutsche Traditionsunternehmen weit mehr als 250 IoT-Projekte realisiert und über fünfzehn Millionen Sensoren, Geräte und Maschinen mit Nutzern und Unternehmensanwendungen vernetzt.
Wer seine Wohnung putzt, seine Kleidung oder seine Haare wäscht, kommt an Produkten von Henkel fast nicht vorbei. Um die internationalen Einkaufs-, Produktions- und Logistikprozesse der drei Unternehmensbereiche und Funktionen des Unternehmens weltweit zu steuern, hat Henkel zwei globale Supply Chain Hubs eröffnet: im Januar 2015 in Amsterdam und im August 2016 in Singapur.
Wer wissen möchte, wie das „Krankenhaus der Zukunft“ aussieht oder was unter einem „mobilen Krankenhaus“ zu verstehen ist, sollte einen Blick nach Singapur werfen.
Konsequent setzt das rohstoffarme Singapur auf die einzige Ressource, die unerschöpflich ist: das menschliche Wissen.
Den weltweiten Smart City Index führt Singapur schon an, doch das Land arbeitet bereits eifrig am nächsten Schritt: erste „Smart Nation“ der Welt zu werden. Was bedeutet das – und wie können deutsche Unternehmen davon profitieren?
Künstliche Intelligenz, Biowissenschaften oder Medizintechnik: Die auf wissenschaftlichen Fortschritten und technischen Innovationen basierende Deep Technology (Deep Tech) hat das Potential, ganze Industrien tiefgreifend zu verändern, große gesellschaftliche Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Ernährung oder Mobilität zu lösen und für eine nachhaltige Entwicklung zu sorgen.
Mit Voranschreiten der Digitalisierung wird Cybersicherheit auch in Singapur zum zentralen Thema. Wie schützt sich der Staat vor Bedrohungen von morgen?
Singapur ist ein pulsierendes Innovationszentrum in Südostasiens wachsendem Start-Up-Ökosystem.
Zu Fuß, mit dem Auto oder per Hubschrauber: Singapurs Einwohner kommen auf den unterschiedlichsten Pfaden zur Arbeit. Wir haben den deutschen Unternehmer Markus Kaub auf seinem Weg ins Büro begleitet.