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In Davos startet das Weltwirtschaftsforum. Donald Trump wird in Washington zum zweiten Mal als amerikanischer Präsident vereidigt. Und: Eine mögliche Intrige sorgt bei den Grünen für Unruhe. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Mehrere Frauen warfen dem Berliner Grünen-Abgeordneten Gelbhaar vor, sie belästigt zu haben. Nun stellt sich heraus, dass wohl alles nur erfunden war – sogar die angeblichen Opfer.
Der Angeklagte beteuert seine Unschuld. Demonstranten und auch die Eltern des Opfers forderten derweil die Todesstrafe. Das Verbrechen hatte landesweite Proteste ausgelöst.
Vor 15 Jahren wurde der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche öffentlich. Bis heute seien viele Opfer nicht angemessen entschädigt worden, kritisiert die Betroffeneninitiative „Eckiger Tisch“.
Die italienischen Bischöfe öffnen die Priesterseminare für homosexuelle Männer. Doch die neue Offenheit hat enge Grenzen.
Wer die Gegenwart verstehen will, muss in die größte Stadt der Vereinigten Staaten gehen. Das galt immer auch für die Literatur. Ein Streifzug durch die Bücher und Straßen New Yorks, wenige Tage vor Amtsantritt Donald Trumps.
Mehrere Frauen, die den Jahreswechsel in Mailand gefeiert hatten, haben Anzeige wegen sexueller Belästigung erstattet. Sie sollen zum Teil von Dutzenden Männern eingekesselt und am ganzen Körper begrapscht worden sein.
Deutsche Wirtschaft +++ Individualisierung +++ Bistum Freiburg +++ Rezension des Buches „329 Tage zur Deutschen Einheit“
Im Oktober wurde Christian B. von fünf schweren Vorwürfen freigesprochen. Die Verteidiger wollten danach ein früheres Verfahren, in dem B. zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, neu aufrollen. Dazu kommt es jedoch nicht.
Kinderrechte haben 2024 keine große Rolle in der deutschen Politik gespielt. Nun nehmen Kinder die Sache selbst in die Hand: Als Sternsinger ziehen sie von Tür zu Tür und sammeln Spenden für Kinder in Not.
Ein Berufungsgericht in New York hat die Verurteilung Donald Trumps zu einer Geldstrafe bestätigt. Er muss demnach rund fünf Millionen Dollar an die Journalistin E. Jean Carroll zahlen.
In den Niederlanden wirbelt die digitale Veröffentlichung eines Archivs Familiengeschichten aus der Zeit der Besatzung auf. Auch Michael Schuling war überrascht, als er die Wahrheit über seine Großeltern erfuhr.
Ein irakisches Ehepaar soll zwei jesidische Mädchen versklavt, misshandelt und vergewaltigt haben. Im April wurde es in Bayern festgenommen. Jetzt hat die Bundesanwaltschaft Anklage erhoben.
Weil er seine Frau Gisèle fast zehn Jahre lang vergewaltigt und anderen Männern zum Missbrauch angeboten hatte, ist Dominique Pelicot zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Nun verkündete seine Anwältin, nicht in Berufung zu gehen.
Nicht nur Tabea Alt macht dem Deutschen Turner-Bund Vorwürfe. Sechs weitere frühere Athletinnen beklagen eine Ignoranz gegenüber ihrem Leiden. Manches hat der Verband schon länger gewusst.
Eine ehemalige Olympia-Turnerin erhebt schwere Vorwürfe gegen den Deutschen Turner-Bund: Tabea Alt berichtet von einem System des „körperlichen und mentalen Missbrauchs“ an jungen Athletinnen.
Wieder kein leichtes Jahr: Donald Trump ist wieder da, und Deutschland steht nach dem Ampel-Aus vor Neuwahlen. Immerhin boten die Fußball-EM und die Olympischen Spiele andere Perspektiven. Unser Jahresrückblick in Bildern.
Dass der Sender ABC Donald Trump Millionen Dollar zahlt, statt für seinen Journalismus zu kämpfen, macht Kritiker fassungslos. Der Mutterkonzern Disney könnte aber auch bemüht sein, ein Desaster für die freie Presse zu verhindern.
Volker Jung hört nach 16 Jahren als Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau auf. Er hatte in seiner Amtszeit mit der Finanzkrise, Fukushima, Corona und Mitgliederschwund zu kämpfen.
Die Menschen werden immer gottloser, und der weltliche Humanismus schwächelt auch. Vielleicht stehen wir gerade vor einem Epochenbruch.
Der Bürgermeister von Rom will keine anstößigen Texte auf dem von seiner Stadt veranstalteten Silvesterkonzert dulden. Nun singt dort gar keiner der ursprünglich angekündigten Rapper.
Die hundertfach missbrauchte Ehefrau hat den Mut und die Kraft gefunden, um aus ihrer Opferrolle herauszutreten. Doch nicht nur deswegen weist der Prozess gegen ihre Vergewaltiger weit über den Tag hinaus.
Ein Prozess für die Geschichtsbücher: Das Vergewaltigungsopfer Gisèle Pelicot hat mit Mut zur Öffentlichkeit über Frankreich hinaus eine Diskussion entfacht, die an Tabus rüttelt.
Der aufsehenerregende Prozess in Frankreich ist zu Ende gegangen. Das Gericht verurteilte den Hauptangeklagten Dominique Pelicot zu 20 Jahren Haft. Auch die anderen 50 Angeklagten befanden die Richter für schuldig.
Dominique Pelicot, der Haupttäter im Vergewaltigungsprozess von Avignon, wurde wegen der schweren Vergewaltigung seiner Ex-Frau Gisèle Pelicot zu 20 Jahren Haft verurteilt. Auch die 51 Mitangeklagten erhielten Gefängnisstrafen.
Der Bundestag stimmt über die Absicherung des Verfassungsgerichts ab, beim Vergewaltigungsprozess in Avignon wird das Urteil erwartet und der Druck auf die Commerzbank steigt. Der F.A.Z. Frühdenker.
In Sudan tobt ein grausamer Krieg, doch die Weltgemeinschaft und Deutschland sollten nicht tatenlos zusehen. Sie müssten den Konfliktparteien ihre wichtigste Finanzierungsquelle nehmen.
Der Syrer Ahmad H. erhielt in Deutschland Schutz. Dann erkannte ihn ein Mitbewohner – und seine Geschichte flog auf.
Die Polizei hat eine 52 Jahre alte Frau aus den Philippinen festgenommen, die ihre Tochter über Jahre hinweg für sexuellen Missbrauch angeboten haben soll. Die Beschuldigte hatte sich in ihr Heimatland abgesetzt, wo Fahnder sie schließlich aufspürten.
Die Bundeswehr braucht dringend weibliche Vorbilder, doch sie macht es Frauen nicht gerade leicht. Lara Weyland ist dennoch Offizierin geworden. Wie hat sie das geschafft?
Mit dem Mut zur Öffentlichkeit hat Gisèle Pelicot ein wichtiges Signal für die Opfer gesetzt. Zum Abschluss wird der Vergewaltigungsprozess in Avignon mit Erwartungen überfrachtet.
Ein letztes Mal ergreift der Hauptangeklagte im Avignon-Prozess das Wort. Seine Ex-Frau bittet er für die zigfachen Vergewaltigungen um Entschuldigung. Das Urteil wird am Donnerstag erwartet.
Die Vertrauensfrage im Bundestag soll den Weg für Neuwahlen ebnen, der Tarifstreit bei VW geht in die nächste Runde und der Feuerzeug-Wurf von Berlin hat ein Nachspiel. Der F.A.Z. Newsletter
Gisèle Pelicot hat sich von ihrem offenen Auftreten als Vergewaltigungsopfer auch ein gesellschaftliches Umdenken erhofft. Bislang ist das ausgeblieben. Dabei müssen Männer endlich anerkennen: Gewalt gegen Frauen geht auch sie an.
McKinsey habe zugegeben, absichtlich bei der „falschen Vermarktung verschreibungspflichtiger Medikamente“ geholfen zu haben. Das Unternehmen räumte ein, dass Dokumente zerstört und Archivmaterialien versteckt wurden.