Denn er trägt seinen Namen
Der frühere Frankfurter Stadtdekan Walter Adlhoch soll ein Mädchen missbraucht haben – doch die Tat ist niemals in einem Prozess festgestellt worden. Sein Neffe will nun seine Unschuld beweisen.
Der frühere Frankfurter Stadtdekan Walter Adlhoch soll ein Mädchen missbraucht haben – doch die Tat ist niemals in einem Prozess festgestellt worden. Sein Neffe will nun seine Unschuld beweisen.
Die Urne mit der Asche des Golden-Globe-Preisträgers wurde in Hollywood beigesetzt, die Prêt-à-Porter-Marke von Rihanna wird auf Eis gelegt, und der Instagram-Account von Michael Wendler wurde gesperrt – der Smalltalk.
Turnstar Simone Biles machte vor drei Jahren öffentlich, dass sie wie viele andere Sportlerinnen als Teenager durch den Teamarzt sexuell missbraucht worden sind. Nun beklagt sie die immer noch vielen unbeantworteten Fragen.
Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki ist in der Weigerung, Verantwortung zu übernehmen, nur einer von vielen. Die Bischöfe haben allesamt die Zukunft der Kirche in Deutschland aufs Spiel gesetzt.
Er vergewaltigte den Sohn seiner Lebensgefährtin und bot ihn anderen Pädokriminellen deutschlandweit zum Missbrauch an. Zwei von ihnen wurden nun zu mehr als sieben und rund vier Jahren Haft verurteilt.
Gegen den 2003 verstorbenen Königsteiner Ehrenbürger Werenfried van Straaten gibt es Anschuldigungen wegen eines „schweren sexuellen Übergriffs“. Der Fall des Paters soll nun von der Stadtarchivarin aufgearbeitet werden.
In Zukunft soll im deutschen Sport mit mehr Macht gegen Missbrauch und Gewalt vorgegangen werden: Die Vertretung „Athleten Deutschland“ fordert ein unabhängiges Zentrum für Safe Sport. Andere Länder gehen längst voran.
Nach dem Gesetzesentwurf des Justizministeriums machen sich nicht nur die Anbieter auf kriminellen Internetseiten strafbar, sondern auch die Plattformen selbst.
Das Erzbistum Köln soll einen Missbrauchstäter erst vier Jahre nach seinem ersten Geständnis bei der Staatsanwaltschaft angezeigt haben. Woelki und Heße schweigen zu den Vowürfen bislang.
Woody Allens Adoptivtochter Dylan Farrow hat ihr Debüt geschrieben: „Hush“ ist ein Fantasyroman, er scheint nichts mit ihrem Leben zu tun zu haben. Denkt man. Jetzt hat der deutsche Verlag die Auslieferung vor Erscheinen gestoppt.
Angesichts des Skandals um ein zurückgehaltenes Rechtsgutachten über Missbrauchsfälle sagt der Kölner Kardinal, er werde die gleiche Verantwortung übernehmen, die er „von allen anderen verlange“. In einem neuen Gutachten werde auch seine Rolle beurteilt.
Der Paukenschlag aus Frankfurt war laut. Vielleicht kam er zu früh. Die Entlassungsforderung des Deutschen Turner-Bundes wegen des Verdachts psychischer Gewalt stößt in Chemnitz auf Unmut und Widerstand.
Sie soll davon gewusst haben: Im Missbrauchskomplex Münster hat die Polizei die Mutter des Jungen festgenommen, der vom Lebensgefährten der Frau und weiteren Männern vielfach sexuell missbraucht worden sein soll.
Der schleppende Umgang mit den Missbrauchsvorwürfen im Erzbistum Köln empört die Menschen. Im Zentrum der Kritik: Kölns Kardinal Rainer Maria Woelki. Nun hat er sich entschuldigt. Aber folgen den Worten auch Taten?
Von führenden Vertretern der katholischen Kirche in Deutschland kommt scharfe Kritik am Erzbistum Köln. Viele zweifeln am Willen zur vollständigen Aufklärung sexuellen Missbrauchs. Kardinal Woelki hatte schon zuvor Fehler eigestanden.
Im Streit über den Umgang mit Missbrauchsfällen stellen sich in Köln immer mehr Geistliche gegen ihren Erzbischof. Ist der noch zu halten? Und würde ein Rücktritt etwas ändern?
Mehrere Frauen erheben schwere Missbrauchsvorwürfe gegen den Schock-Rocker Marilyn Manson. Jetzt hat sich dessen Plattenfirma von dem Musiker getrennt.
Mehrere Frauen berichten in den sozialen Medien von jahrelangem „grauenhaften“ Missbrauch durch den amerikanischen Sänger. Seine Plattenfirma zieht nun Konsequenzen. Manson weist alle Vorwürfe zurück.
Während der Videokonferenz einer zweiten Klasse hat ein Teilnehmer Pornographie gezeigt. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat die Ermittlungen übernommen. Es gehe um den Verdacht des sexuellen Missbrauchs von Kindern.
Seit drei Jahren ermittelt die Staatsanwaltschaft München gegen den Regisseur Dieter Wedel wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung. Dem Anwalt des mutmaßlichen Opfers wurde das jetzt zu viel. Er hat Aufsichtsbeschwerde eingereicht. Was sagt die Generalstaatsanwaltschaft?
Hat der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki 2015 einen Missbrauchsfall vertuscht? Der Verdacht wurde nach Rom gemeldet. Doch der Vatikan ließ die selbstgesetzte Antwortfrist verstreichen.
Nach Vorwürfen gegen eine Trainerin im Olympiastützpunkt Sachsen stellt der Deutschen Turner-Bund „schwerwiegende Pflichtverletzungen“ fest. Nun äußern Eltern ihren Unmut über die Aufarbeitung der Vorkommnisse.
Nach der Untersuchung der Vorwürfe von Spitzen-Turnerinnen hält der Verband „schwerwiegende Pflichtverletzungen“ einer Trainerin am Olympia-Stützpunkt Sachsen für erwiesen. Das soll nun Folgen haben – weit über diesen Fall hinaus.
Die Münchner Anwälte wollen das Kölner Missbrauchsgutachten nun selbst veröffentlichen. Auf eigenes Risiko. Für Kardinal Woelki ist das riskant. Für andere noch mehr.
Frontfrau der #Metoo-Bewegung: In einem Interview erhebt die Schauspielerin Asia Argento, die schon Harvey Weinstein schwer belastete, erneut schwere Vorwürfe. Der Regisseur Rob Cohen soll sie vergewaltigt haben.
In Frankreich legt Camille Kouchner in einem Buch offen, wie der hochdekorierte Jurist Olivier Duhamel ihren Bruder jahrelang sexuell missbrauchte – und die gesamte altlinke Pariser Führungselite bereitwillig wegsah.
Der Stuttgarter „Tatort“ taucht in die Welt schwäbischer Ökospießer ein. Voller Verständnis schaut der Regisseur und Autor Dietrich Brüggemann auf ein aktuelles Milieu.
Im Koblenzer Strafprozess gegen Mitglieder des syrischen Regimes geht es um Folter. Sexualisierte Gewalt, die System hat in syrischen Gefängnissen, spielt kaum eine Rolle. Es gibt Forderungen, die Anklage zu erweitern.
Viele Repräsentanten der katholischen Kirche haben wenig bis nichts dazu beigetragen, dass ihre Kirche verlorengegangenes Vertrauen wiedergewonnen hätte. Dabei wird sie gebraucht.
Zum Jahreswechsel greift ein neues Verfahren, mit dem Opfer sexueller Gewalt Geld von der Kirche erhalten können. Doch wieder wurde eine Chance verspielt. Es fehlten Strukturen, die vollkommen unabhängig seien, kritisiert der Psychiater Harald Dreßing.
In Baden-Baden ist ein 64 Jahre alter ehemaliger Gruppenleiter der Pfadfinder zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Er soll mehrere Jungen dazu angestiftet haben, ein Mädchen zu vergewaltigen.
Helfen geschlechtsneutrale Pronomina bei der Bekämpfung von Homophobie und Frauenfeindlichkeit? Ein Vergleich mit finnougrischen Sprachen kann sich lohnen.
Gegen einen Arzt in Gütersloh ist zum zweiten Mal binnen weniger Tage Anzeige wegen Vergewaltigung erstattet worden. Er sitzt bereits in Untersuchungshaft.
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki steht stark unter Druck. Der Grund: Er hält ein Gutachten zu sexuellem Missbrauch unter Verschluss. In der Christmette bat er um Verzeihung – aber nicht für eigene Versäumnisse.
Ein Gutachten zu sexuellem Missbrauch wird zurückgehalten. Im Kölner Erzbistum bildet sich Widerstand gegen den Kardinal. Ranghohe Kirchenvertreter schämen sich für das Vorgehen.
Im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach ist der Administrator einer Pädophilen-Chatgruppe zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Das Gericht wertete seine Hilfe bei den Ermittlungen strafmildernd.